(hpd) Eingebettet in eine Reihe mit blauen Einbänden, die alle den Untertitel „Perspektiven der Menschlichkeit“ tragen, hat der Psychotherapeut und Philosoph Mathias Jung ein informatives Buch zu Ludwig Feuerbach geschrieben.
(hpd) Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon plädiert in seinem Buch „Jenseits von Gut und Böse. Warum wir ohne Moral die besseren Menschen sind“ für das „Paradigma der Unschuld“ als Alternative zum „Sündenfall-Syndrom“. In gewohnt lockerer Schreibe plädiert er für den Abschied von „Gut“ und „Böse“ sowie von der „Willensfreiheit“ zugunsten einer „neuen Leichtigkeit des Seins“ auf Basis von innerer Gelassenheit und aufklärerischem Veränderungswillen.
(hpd) Der Göttinger Politikwissenschaftler Bassam Tibi präsentiert in seinem Buch „Euro-Islam. Die Lösung eines Zivilisationskonfliktes“ ein Modell, das die Integration liberaler Muslime bei gleichzeitiger Abgrenzung vom totalitären Islamismus möglich macht.
(hpd) Der Journalist Alan Posener formuliert in seinem Buch „Benedikts Kreuzzug. Der Angriff des Vatikans auf die moderne Gesellschaft“ eine Kritik an den gesellschaftlichen und politischen Positionen des Papstes, die sich gegen die kulturelle Moderne und die offene Gesellschaft richteten.
(hpd) Der Philosophieprofessor Franz Josef Wetz plädiert in seinem beachtenswerten Buch für eine liberale Bioethik und Biopolitik, orientiert an menschlicher Selbstachtung, insbesondere an den Heilungs- und Freiheitsinteressen der Bürger.
(hpd) In einem Sammelband verschiedenster Themen wollen die Herausgeber „größere Sensibilität für die völkischen, als solche aber unerkannten Denktraditionen in der Gegenwart wecken, indem die ihnen unterliegenden ideologisch-historischen Zusammenhänge beleuchtet werden.“
(hpd) Die wichtigsten Fragen rund um den Rechtsextremismus beantworten wollen die Autoren von „Das Buch gegen Nazis. Rechtsextremismus – was man wissen muss und wie man sich wehren kann“, das die beiden Journalisten Holger Kulick und Toralf Staud mit Unterstützung der „Bundeszentrale für politische Bildung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ herausgegeben haben.
BERLIN. (hpd) Es gibt viele Autoren und Bücher, die kann man einfach rezensieren, und wenige andere, und dazu gehören der Autor und das hier vorgestellte Buch, deren profunde Leistung und umfassende Darstellung man eigentlich nur bewundern kann.
(hpd) Aruak Eiland ist die fiktive karibische Insel, auf der, im ersten Roman von Michèle Minelli, Adelines Leid ihren Anfang nimmt. Es sollte das Paradies sein, doch stattdessen landet sie in Daves Familie, einer Sammlung armer und desolater Menschen, die die blonde Adeline verachten. Sie stinkt. Weiße stinken.
(hpd) Die Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffler und der Religionswissenschaftler Constantin Wagner wollen mit ihrem Buch „Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich“ eine Studie zu einer aktuellen Debatte um Islamfeindschaft, Islamkritik und Islamophobie vorlegen. So interessant manche Beispiele und Reflexionen sind, so enttäuscht die Arbeit doch aufgrund ihrer unsystematischen Anlage.