Das Internationale Literaturfestival in Berlin organisierte am Montag eine weltweite Lesung als Solidaritätserklärung für Edward Snowden.
BERLIN. (hpd) Auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor wurde weit und hoch gesprungen und auch das Bundeskanzleramt konnte am Samstag besichtigt werden. Zwischen diesen Punkten bewegte sich jedoch ein Demonstrationszug, der mehr Datenschutz und ein Ende der (digitalen) Überwachung forderte. “Freiheit statt Angst” hieß es auch in diesem Jahr wieder in Berlin.
"Reporter ohne Grenzen" ist empört, dass Bundesjustizminister Heiko Maas dem US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden rät, sich in den USA zu stellen.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat dokumentiert, dass die massive NSA-Überwachung investigativen Journalismus so gut wie unmöglich macht.
Die britische Polizei vermeldete einen großen Erfolg bei der Bekämpfung der Pädophilie: 660 Menschen, die die Kinderpornografie oder anstössige Bilder mit Kindern aus dem Internet heruntergeladen haben sollen, wurden verhaftet.
Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, wies darauf hin, dass die Überwachung des privaten Datenverkehrs höchst besorgniserregende Ausmaße angenommen hat.
Glenn Greenwald berichtet auf der Enthüllungsplattform "The Intercept" über Methoden des britischen Geheimdienstes GCHQ, die "öffentliche Meinung" im Internet zu manipulieren.
Wolfgang Schäuble kommentierte die Aufdeckung des Spionage-Skandals mit den Worten: Das sei "sowas von blöd, und über so viel Dummheit kann man auch nur weinen."
BERLIN. (hpd) Wer seine Privatsphäre schützt, in dem er zum Beispiel seine Mails verschlüsselt oder über sog. TOR-Netzwerke anonym surft, wird von der NSA als “Extremist” eingestuft und überwacht.