Eine unheilige Allianz aus selbsternannten "Lebensschützern", fundamentalistischen Christen und Politikern greift eine Abtreibungsklinik in Stuttgart an.
Bei einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde darüber informiert, wie Kampagnen rechtspopulistischer und christlicher Parteien gegen Frauenrechte in Europa funktionieren.
SAARBRÜCKEN. (hpd) Nicht nur in Berlin findet jedes Jahr der sogenannte “Marsch für das Leben” statt. Am vergangenen Mittwoch zogen fundamentalistische Christen erneut durch die Saarbrücker Innenstadt, um gegen Schwangerschaftsabbrüche zu demonstrieren. Dagegen bildete sich Widerstand.
BERLIN. (hpd) Der sog. Inzest ist in Deutschland unter Strafe gestellt. Das Strafgesetzbuch bedroht den vollzogenen Beischlaf unter Geschwistern mit einer Strafe von bis zu drei Jahren. Schon seit längerem gibt es Bestrebungen, diesen Paragrafen 173 zu entschärfen. Gestern hat der Ethikrat eine neue Stellungnahme dazu abgegeben.
BERLIN. (hpd) Erneut fand der christlich-fundamentalistische “Marsch für das Leben” in Berlin statt. Mit prominenter Unterstützung wurde nicht nur gegen den Schwangerschaftsabbruch demonstriert. In der Kritik standen auch die Sterbehilfe und die Präimplantationsdiagnostik (PID).
BERLIN. (hpd) Die selbsternannten “Lebensschützer” trugen am Sonnabend wieder einmal weiße Kreuze und vorgefertigte Parolen - gut gesichert von der Polizei - durch die Berliner Innenstadt. Etwa 600 Menschen protestierten friedlich gegen diese Ewiggestrigen und hielten ihnen bunte und kreative Transparente entgegen.
BERLIN. (hpd) Am morgigen Samstag werden die selbsternannten Lebensschützer wieder durch die Hauptstadt ziehen. Ihnen steht ein breites Bündnis von Menschen und Organisation, die sich für eine selbstbestimmte Sexualität einsetzen, gegenüber.