Selbstbestimmung

Ärzte verweigern Hilfe

BERLIN. (hpd/hu) Ein Rückschritt in der Debatte um humanes Sterben: Die Humanistische Union kritisiert den gestrigen Beschluss des Deutschen Ärztetages über die ärztliche Sterbebegleitung als einen großen Rückschritt in der gesellschaftlichen Diskussion. Die Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsorganisation, Prof. Dr. Rosemarie Will, fordert die Ärzteschaft auf, die geänderte Berufsordnung umgehend aufzuheben.

Ärzte ächten Beihilfe zur Selbsttötung

BERLIN. (hpd/hvd) Viele Verlierer: Der Ärztetag in Kiel hat - wie zu erwarten - beschlossen, dass Ärzte in Zukunft keine Hilfe zur Selbsttötung bei todkranken Patienten mehr leisten dürfen. Mehrere Delegierte, darunter Vertreter des Verbandes demokratischer Ärztinnen und Ärzte, hatten sich teils vehement gegen die neue Beschlussvorlage gewandt, die vom Vorstand der Bundesärztekammer eingebracht worden war.

PID: Menschliches Leid vermindern

HESSEN. (hpd) Der Deutsche Bundestag wird am 17.03.2011 in erster Lesung über die neue Gesetzgebung zur Präimplantationsdiagnostik (PID) beraten. Vor der Entscheidung des Ethikrats, der sich mit einfacher Mehrheit für eine begrenzte Zulassung aussprach, hatte es auch Schreiben von Bischöfen gegeben, denen der HVD Hessen nun seine Position entgegen gesetzt hat.

Gesetzentwurf zur Sterbe- und Suizidhilfe

BERLIN. (hpd/had) Die Bundesärztekammer diskutiert auf dem nächsten Deutschen Ärztetag (31. Mai bis 3. Juni 2011) ihre Richtlinien ärztlicher Sterbehilfe. Seit Freitag (24.2.2011) findet sich auf der Homepage der Patientenverfügungen des HVD ein „Gesetzentwurf ‘Sterbe- und Suizidhilfe’ 2011“, mit Vorschlägen zu Gesetzesänderungen betreffs Suizidhilfe und zu angrenzenden Fragen.

Null Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung

HAMBURG. (tfgm/hpd) Zum internationalen Tag „Null Toleranz gegenüber Genitalverstümmelung“ am kommenden Sonntag, den 6. Februar, erinnern die TaskForce FGM und der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) daran, dass Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland ein weitgehend unterschätztes Problem ist.

Menschenrechtsaktivist David Kato ermordet

UGANDA. (hpd) David Kato, der prominenteste Schwulenaktivist Ugandas, ist am 26. Januar 2011 in seinem Haus in einem Vorstadtbezirk Kampalas ermordet worden. Ein Unbekannter drang in sein Haus ein, Nachbarn fanden Kato kurz darauf mit schweren Kopfverletzungen auf, denen er noch auf dem Weg ins Krankenhaus erlag.

CDU-Promis unterstützen Fundamentalisten

(hpd) In einem Offenen Brief an den Deutschen Bundestag und die Bundesgeschäftsstelle der CDU wenden sich 30 Organisationen und 60 Privatpersonen gegen die Unterstützung des “Bundesverband Lebensrecht” durch prominente Mitglieder der CDU und CSU. Annette Schavan und und Karl-Theodor zu Guttenberg sind nur zwei der Politiker, deren Grußworte beim “Marsch für das Leben” verlesen wurden.