Wissenschaft

Himmlers letztes Aufgebot

(hpd) Der Historiker und Journalist Volker Koop zeichnet aufgrund von erst nach 1990 zugänglichen Archivmaterialien ein detailliertes Bild der von Legenden umrankten „Werwolf"-Gruppen, die 1944 und 1945 vornehmlich eigene Landsleute ermordeten.

Von Primaten und Philosophen

(hpd) Der bekannte Primatenforscher Frans de Waal geht in seinem neuen Buch „Primaten und Philosophen" mit Verweis auf seine Forschungen mit Bonobos und Schimpansen davon aus, dass moralische Verhaltensweisen wie Empathie und Rücksichtnahme bei Menschen wie Tieren als Vorteil im Evolutionsprozess aufkamen. Damit widerlegt er mit dieser besonderen Argumentation erneut die Auffassung, wonach der Mensch durch den gnadenlosen Vorgang der natürlichen Auslese selbst zu einem gnadenlosen Wesen geworden sei.

Weltanschauungsgemeinschaften

(hpd) Thomas Heinrichs hat hier im hpd das jüngst erschienene voluminöse Werk von Christine Mertesdorf, Mitarbeiterin an der Juristischen Fakultät der Universität Trier, vorgestellt.Der Rezension ist nichts Grundsätzliches hinzuzufügen. An ihr ist nichts zu korrigieren. Einiges ist sogar zu bekräftigen durch Wiederholung. Der folgende Kommentar lässt das gleiche Buch als „Ratgeberliteratur“ unter verbändepolitischen und sehr praktischen Gesichtspunkten noch einmal Revue passieren.

Wahn oder Trug?

MARBURG. (hpd) Kahl und Schauer diskutierten über Dawkins. "Das ist plumper Krawall-Atheismus." In diesem Satz fasste Dr. Dr. Joachim Kahl seine Kritik an Richard Dawkins zusammen. Prof. Dr. Hans Schauer hingegen hält den britischen Biologen und Religionskritiker für "redlich" und "straight forward".

Religion als natürliches Phänomen

(hpd) Der US-amerikanische Philosoph Daniel C. Dennett plädiert in seinem neuen Buch „Den Bann brechen" für eine wissenschaftliche Analyse der Religion als natürliches Phänomen - demnach aus evolutionsbiologischer Sicht. Bei aller fragmentarischer Begrenzung und kritikwürdiger Weitschweifigkeit liefert es doch wichtige Anregungen zur Erforschung des Aufkommens und des Überlebens der Religionen aus naturalistischer Sicht.

Berufsprestige - leicht gemacht

HAMBURG. (fowid/hpd) Seit 1966 erfragt und veröffentlicht das Institut für Demoskopie in Allensbach im Mehrjahresrhythmus Meinungen zum „Berufsprestige", d.h. dem Ansehen verschiedener Berufsgruppen. Die Ergebnisse sind insgesamt nicht ernst zu nehmen.