Wissenschaft

Fußabdruck im Mondstaub (21.07.1969)

Die Mondlandung als Hollywood-Inszenierung?

Am 20. Juli 1969, also vor fünfzig Jahren, landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das sei ein Fake, eine Hollywood-Inszenierung, behaupten bis in die Gegenwart diverse Konspirationsanhänger. Mit welchen Fakes sie dabei selbst arbeiten, macht die folgende Kritik deutlich, wobei sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Bei der Vorstellung des Buches

Der Andere Kosmos

"Es kann sein, dass wir irgendwann zu fernen Planeten reisen werden und dorthin werden wir dann unsere Mixtur aus Arroganz, Gier und Gewalt mitnehmen. Wir werden diese Planeten so veröden, wie wir es schon mit unserer Erde tun." Das ist nicht etwa ein Text der "Fridays-for-Future"-Bewegung, das ist ein Text, den Alexander von Humboldt Anfang des 19. Jahrhunderts geschrieben hat.

50 Jahre Mondlandung

Vor genau 50 Jahren schrieben die Astronauten der Mission Apollo 11 Menschheitsgeschichte. In einem der größten Ereignisse unserer Zeit vereinten sie die Augen hunderter Millionen Zuschauer auf sich, als sie den rasanten Wettlauf zum Mond beendeten, indem Neil Armstrong seinen Fuß auf unseren Trabanten setzte. Ein schier unglaubliches Unterfangen – wie sich auch an der Verbreitung der Verschwörungstheorie zeigt, welche die Mondlandungen als bloßen Schwindel enttarnt haben will.

Der Mond als Archiv

Zwölf Menschen sind auf dem Mond gelandet und haben seine Oberfläche erkundet. Allerdings war unter den Astronauten nur ein einziger Wissenschaftler – der Geologe Harrison Schmitt. Er besuchte den Erdtrabanten im Dezember 1972 an Bord von Apollo 17, der letzten Mission des Programms. Danach war das Interesse der Öffentlichkeit am Mond erlahmt.

Mit dem Beobachtungssystem Icarus können Wissenschaftler die Bewegungen von Tieren rund um den Globus verfolgen

Icarus ist angeschaltet

Das deutsch-russische Beobachtungssystem für Tierbewegungen Icarus ist diese Woche in den Testbetrieb gegangen. Nach Abschluss aller Tests wird Icarus der Wissenschaftsgemeinschaft voraussichtlich im Herbst oder Winter 2019 zur Verfügung stehen.

Bonobos im LuiKotale-Wald im Salonga Nationalpark, Demokratische Republik Kongo, beim Verzehr jodhaltiger Wasserpflanzen.

Bonobos decken Jodbedarf durch Wasserpflanzen

Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben im Kongobecken erstmals Bonobos dabei beobachtet, wie sie in den Sümpfen nach jodreichen Wasserpflanzen suchen und diese verzehren. Jod ist ein für die Entwicklung des Gehirns und der höheren kognitiven Fähigkeiten äußerst wichtiger Nährstoff.