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Interessenvertretung der Kirchenfreien Menschen mit freigeistiger, agnostischer, humanistischer oder atheistischer Anschauung

Ansprechpartner für die Medien

Assunta Tammelleo
Bund für Geistesfreiheit München; KdöR
Valleystraße 27
81371 München

Tel: 0177 / 726 27 27
Fax: 089 / 24 40 78 60

Was ist und was will der Bund für Geistesfreiheit ?

Der Bund für Geistesfreiheit ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Daher stehen unsere Überzeugungen in Gegensatz zu dogmatischen Religionen und Ideologien, die sich im Besitz einer absoluten Wahrheit wähnen. Da wir folgerichtig auch selbst keine Patentrezepte anbieten, respektieren wir Menschen mit religiösen Überzeugungen, auch wenn wir diese nicht teilen. Jedoch verlangen wir, daß Nichtglaubenden der gleiche Respekt auf der Grundlage von weltanschaulicher Gleichwertigkeit und Toleranz entgegengebracht wird.

Geistesfreiheit hat sich darüber hinaus gegenüber jeder Art von dogmatischen, autoritären oder totalitären Denkmustern zu bewähren. Andernfalls ist eine Verteidigung der persönlichen Grundrechte nicht möglich.

Im politisch-gesellschaftlichen Leben versteht sich der Bund für Geistesfreiheit als parteiunabhängige Interessenvertretung von Menschen, die keiner Kirche oder Sekte angehören. Wir treten für eine echte Trennung von Staat und Kirche ein. Vor allem sind die Privilegien der Kirchen abzubauen, die in keinem anderen Staat der Welt so stark von der öffentlichen Hand subventioniert werden wie hierzulande - auch mit Steuergeldern von Konfessionslosen. Wie alle anderen haben auch religiöse und weltanschauliche Vereinigungen ihre eigenen Belange allein aus Beiträgen und Spenden ihrer Mitglieder zu finanzieren.

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, daß die Durchsetzung dieser Ziele nicht nur von der Qualität der Argumente abhängt, sondern auch von der zahlenmäßigen Stärke einer Organisation. Solange nur ein kleiner Teil der Konfessionslosen bereit ist, die eigenen Interessen in einem nahestehenden Verband wahrzunehmen (während Millionen in der Kirche bleiben, obwohl sie mit ihr nichts mehr im Sinn haben), darf sich niemand wundern, daß die Machtfülle solcher vordemokratischer Organisationen kaum abnimmt.