Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

Artikel der Autorin

Missbrauch: Kardinal Pell bleibt im Gefängnis

Die Berufung des australischen Kardinals George Pell ist gescheitert. Der ehemalige Finanzchef des Vatikans war im Dezember 2018 des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger schuldig gesprochen worden. Der Vatikan betont, dass Pell während des gesamten Verfahrens stets seine Unschuld beteuert und nun das Recht habe, sich an den Obersten Gerichtshof Australiens zu wenden.

Warum Gretas Segelreise eine gute Idee ist

Kritik an Greta Thunbergs Segelreise zum UN-Klimagipfel nach New York kommt inzwischen nicht mehr nur aus rechten Kreisen. Doch der Vorwurf, dass ihre Reise über das Wasser letztlich ebensoviele Emissionen produziere, als wäre sie geflogen, ist hanebüchen. Deshalb und vor allem, weil Greta in der jungen Generation viele für die Klimaschädlichkeit von Flügen sensibilisiert, ist ihre Segelreise eine gute Idee.

"Ordens"-Bruder Spaghettus

Der Ehrenvorsitzende der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V., Rüdiger Weida, darf sich nun ganz offiziell "Bruder Spaghettus" nennen. Die Stadt Templin bestätigte diesen "Ordens- oder Künstlernamen" in Weidas neuem Personalausweis. 

Einsatz für Tiere jenseits der eigenen Komfortzone

Für die Entwicklung effektiver Strategien zur Tierleidminderung wurde am vergangenen Samstag Mahi Klosterhalfen mit dem Peter-Singer-Preis 2019 ausgezeichnet. Tenor der Preisverleihung und Motto des Preisträgers: Wer Tierleid vermindern will, muss die eigene Komfortzone verlassen und auch ungeliebte Kooperationen suchen – grundsätzliche Gegner der Nutztierhaltung ebenso wie jene, die nicht auf Fleisch verzichten wollen.

Shitstorm wegen islamkritischer Karikaturen

Am Samstag wird die Karikaturistin Franziska Becker für ihr Lebenswerk mit der Hedwig-Dohm-Urkunde des Journalistinnenbundes geehrt. Doch im Vorfeld der Verleihung entbrannte ein Shitstorm gegen Becker, weil sie in einigen Karikaturen auch den fundamentalistischen Islam satirisch aufs Korn nimmt. Der Vorwurf: Sie sei islamfeindlich und rassistisch.

Die Leere des Kirchentags

Mit einem Abschlussgottesdienst im halbleeren Westfalenstadion ging der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund am Sonntag zu Ende. Trotz angeblich hoher Besucherzahlen waren während des öffentlich subventionierten Glaubensfestes auch die Innenstadtbühnen kaum besucht.