Der Osten und die Konfessionsfreiheit

Die Wiedervereinigung Deutschlands hat die radikale Konfessionslosigkeit im Land verursacht.

"Die Konfessionslosigkeit ist die am schnellsten wachsende religiöse Orientierung hierzulande" stellte der evangelische Theologe Andreas Fincke fest.

"Nach seinen Worten gibt es keinen zweiten Kulturraum in der Welt, wo Kirche und Religion so unbedeutend sind wie in Osten Deutschlands." Jedoch nimmt die Bedeutung der Kirche auch in den westlichen Bundesländern ab. "Während dort 1970 noch 94 Prozent der Menschen zu einer der beiden großen Kirchen gehörten, sind es gegenwärtig etwa zwei Drittel. 2025 werden Schätzungen zufolge mehr als 50 Prozent der Deutschen konfessionslos sein."

Quelle

Kommentare (7)

Stefan (nicht überprüft)

Di. 14 Okt 2014 - 13:22

Bin ich der einzige, der hier einen Nachweis dieser Ursache-Wirkungsbeziehung vermisst?

"Ursache-Wirkungsbeziehung"? Sie dürfen nicht vergessen, Herr Fincke ist "Theologe", also fern jedem wissenschaftlichen Denken. Kausalität, der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, dürfte dem Mann unbekannt sein. Er verlässt sich auf Voodoo und Zauberei, da ist solches Wissen nur hinderlich.

Fred FRENZEL (nicht überprüft)

Di. 14 Okt 2014 - 15:37

In weniger als 10 Jahren bilden 0-Gott-FANS die Mehrheit;nur wegen
den Säuglingstaufen hat es so lange gedauert!

Bernd Kamnmermeier (nicht überprüft)

Di. 14 Okt 2014 - 19:15

(Zitat): ""Die Konfessionslosigkeit ist die am schnellsten wachsende religiöse Orientierung hierzulande" stellte der evangelische Theologe Andreas Fincke fest." (Zitatende) Das ist die klassische Frechheit religiöser Kräfte, eine "Losigkeit" als "Orientierung" zu definieren. Arbeitslosigkeit ist also eine neue Form von Arbeit? Alternativlosigkeit ist eine echte Alternative? Humorlosigkeit ein spezieller Humor? Kinderlosigkeit eine groteske Abart des Nachwuchses? Ich fühle mich respektlos behandelt, wenn Kleriker derartigen Müll absondern. Aber auch sonstige Begriffe im Artikel - "Kampf", "Konkurrenz" etc. - lassen Selbsterkenntnis vermissen. Worum geht es denn? Ich dachte, die Kirchen machen ihr Ding und lassen vernünftige Menschen in Ruhe. Warum dieser Rückeroberungswille? Diese Reconquista des Heidenlandes? Reichen nicht die Milliarden, die sie dem allgemeinen Steueraufkommen abluchsen? Müssen wir sie deswegen jetzt auch noch liebhaben? In ihre muffigen Katakomben rennen und uns dummes Geschwafel über einen durch seinen Vater zur Opferung freigegebenen Endzeitprediger anzuhören? Dessen Blut zu trinken und sein Fleisch zu (fr)essen? Widerlich das alles! Nie gut, nie zeitgemäß seiend. Immer nur Hass mit Liebe verwechselnd. Das ist nie ein Konzept gewesen, was mit einer freien oder sich befreienden Gesellschaft konkurrieren könnte. Der Humanismus ist eine andere Liga. Diesen als Konkurrenten eines alten Geisterwahns anzusehen ist die nächste Frechheit, die den Schwarzgekleideten über ihre salbungsvoll lächelnden Lippen gleiten, als würden sie das Vaterunser aufsagen. Da Zeitreisen aus physikalischen Gründen wohl für immer unmöglich bleiben werden, können diese Menschen den vor 1.400 Jahren verpassten Zug nie mehr einholen. Weg ist weg! GOTT UND STAAT SEPARAT!

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 15 Okt 2014 - 02:50

"Die Wiedervereinigung Deutschlands hat die radikale Konfessionslosigkeit im Land verursacht."
Diese Frechheit ist bodenlos.

"Die Konfessionslosigkeit ist die am schnellsten wachsende religiöse Orientierung hierzulande" stellte der evangelische Theologe Andreas Fincke fest.

"Nach seinen Worten gibt es keinen zweiten Kulturraum in der Welt, wo Kirche und Religion so unbedeutend sind wie in Osten Deutschlands." Jedoch nimmt die Bedeutung der Kirche auch in den westlichen Bundesländern ab. "Während dort 1970 noch 94 Prozent der Menschen zu einer der beiden großen Kirchen gehörten, sind es gegenwärtig etwa zwei Drittel. 2025 werden Schätzungen zufolge mehr als 50 Prozent der Deutschen konfessionslos sein."

Und das ist auch gut so!

Wolfgang (nicht überprüft)

Mi. 15 Okt 2014 - 07:41

Und wieder kommt kein Gott, um den Mühseligen und Beladenden in irgend einer göttlichen Form zu helfen. Es ist ja auch nur ein Glaube!

Eberhard (nicht überprüft)

Mi. 15 Okt 2014 - 10:16

Damit trifft die Aussage wieder zu, die klügsten Köpfe kommen nun einmal aus dem Osten.

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