US-Bischöfe warnen vor Homo-Ehe
Die katholischen Bischöfe in den USA erwarten eine bevorstehende Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Homo-Ehe mit Sorge.
Erzbischof Salvatore J. Cordileone, der die Unterkommission der US-Bischofskonferenz zur Förderung und Verteidigung der Ehe leitet, erwartet "eine der bedeutsamsten Gerichtsentscheidungen, seit 1973 mit dem tragischen Urteil 'Roe v. Wade' Abtreibungen zu einem Verfassungsrecht gemacht" wurde.
Ein ähnlich "tragisches Urteil" könnte der Supreme Court auch jetzt fällen, wenn er den Klagen von fünfzehn Paaren aus den Bundesstaaten Kentucky, Michigan, Ohio und Tennessee entspricht, die sich auf ein aus der Verfassung abgeleitetes Recht auf Gleichbehandlung berufen. Denn in diesen vier Bundesländern ist die gleichgeschlechtliche Ehe bislang nicht zulässig.
Das Gericht wird voraussichtlich in der letzten Aprilwoche damit beginnen, die Argumente der Parteien anzuhören.
Kommentare (2)
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Also das mit dem Ekel vor
Also das mit dem Ekel vor Schwulen - gar verheirateten - kann ich schon verstehen, als bibeltreuer Christ. Ihr kennt doch sicher alle die Geschichte der beiden Begleiter von Mose in der Wüstenei, die beiden Priester Xuell und Ho. Als die beiden Distanz zu Mose gehalten haben, da war die Welt ja noch in Ordnung. Doch sie rückten dem Propheten immer dichter auf die Pelle. Und als Ho, Mose, Xuell und ein paar weitere der Regenbogenfraktion (Gott hat dem Noah auch seinen schönen Regenbogen nach der Sintflut gezeigt) ganz dicht gerückt waren, holte sich Mose die Erlaubnis von Gott persönlich, die tuntigen Priester und deren Nachfolger ganz doll hassen zu dürfen. Aber so was von! Gott war wohl gerade damit abgelenkt, sein hübsches Tutu zu waschen und hat die Erlaubnis eher mechanisch erteilt. Dumm gelaufen...
Aus dem Original Artikel:
Aus dem Original Artikel: «die Ehe zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts lizenzieren zu müssen» --- schon allein diese Formulierung zeigt wie rückwärts gerichtet diese Kleriker sind... der Staat solle die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen nicht lizensieren bedeutet ja, dass es dem Staat obliege zu entscheiden wer heiratet. Dabei ist sogar das christliche Konzept des Sakraments der Ehe fortschritttlicher, da es davon ausgeht, dass es nicht von Dritten etabliert wird, sondern sich die Eheleute gegenseitig das Sakrament der Ehe spenden. Wie doppelzüngig kann man eigentlich noch sein?