Keine sexistische Werbung mehr auf öffentlichen Flächen

Provozierende Werbekampagne einer Berliner Künstlergruppe (Ausschnitt)
Provozierende Werbekampagne einer Berliner Künstlergruppe (Ausschnitt)

Sexistische Werbung reduziert menschliche Körper auf schmückendes Beiwerk, um die Attraktivität eines Produktes oder einer Dienstleistung mit nackter Haut zu steigern. Da eine bundesweite Regelung gegen sexistische Werbung nicht absehbar ist, greifen nun einzelne Städte ein. Sie erlauben keine sexistische Werbung mehr auf städtischen Flächen. Flensburg gehört nun dazu.

Am 19. Februar entschied der Flensburger Hauptausschuss, einem Entwurf von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, Südschleswigschem Wählerverband (SSW) und Die Linke zum Verbot diskriminierender, frauenfeindlicher und sexistischer Außenwerbung auf städtischen Werbeflächen, zuzustimmen. Der Beschluss wurde mit zehn Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung angenommen. Zukünftig sollen also zumindest auf öffentlichen Flächen, sowie Gebäuden und Fahrzeugen der Stadt und ihrer Gesellschaften keine sexistischen und/oder diskriminierenden Darstellungen mehr zu finden sein. Wie bereits die Stadt München , sowie die Städte Ulm, Bremen und Pforzheim, stützt sich Flensburg dabei auf eine Definition, wie sie der Anti-Sexismus-Beirat in Österreich formuliert hat. So handelt es sich um sexistische Werbung, wenn

  1. geschlechtsbezogene Über-/Unterordnungsverhältnisse dargestellt werden,
  2. Eigenschaften, Fähigkeiten und soziale Rollen in Beruf und Familie ausschließlich aufgrund von Geschlecht zugeordnet werden,
  3. sexuelle Anziehung als ausschließlicher Wert von Frauen dargestellt wird,
  4. sexuelle Verfügbarkeit suggeriert wird.
Mit einer provozierenden Werbekampagne hat eine Berliner Künstlergruppe auf Sexismus in den Medien und der Werbung hingewiesen. Foto: © Frank Nicolai
Mit einer provozierenden Werbekampagne hat eine Berliner Künstlergruppe auf Sexismus in den Medien und der Werbung hingewiesen. Foto: © Frank Nicolai

Flensburg verzichtet auf die Vorabprüfung von Werbedarstellung, hat jedoch eine Fachgruppe eingerichtet, welche Werbesujets bei Meldung prüfen soll.

In Erlangen sieht der Rat die mit dem Werbepartner vertraglich festgelegte Forderung "keine geschlechter- oder fremdenfeindlichen Motive" auf städtischen Flächen zu platzieren als ausreichend an. Ein Verbot konnte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr und Planung nicht erreicht werden.

Wie bitter nötig jedoch Regeln für Unternehmen und Organisationen sowie ihre Werbeagenturen wären, zeigt nicht nur die Entrüstung um den letzten Werbefail eines Discounters, der seine löchrigen Backwaren mit einem Spruch, der üblicherweise dazu dient, Frauen abzuwerten, zu verkaufen suchte, sondern auch die tägliche Arbeit von Nichtregierungsorganisationen wie PINKSTINKS, die nicht nur aufzeigen, welche negativen Einflüsse sexistische Werbung auf uns alle hat, sondern immer wieder sexistische Werbung anprangern und gesetzliche Regelungen vorantreiben.

Sexistische und andere diskriminierende Werbung kann beim Werberat gemeldet werden. Dieser hat einen Werbekodex festgelegt und kann Unternehmen, die dagegen verstoßen, rügen.

Kommentare (27)

David See (nicht überprüft)

Fr. 8 Mär 2019 - 10:25

Menschen sind sexuelle Wesen. Frauen schauen gerne hübschen Männern hinterher und Männer hübschen Frauen, das ist so. Und eine hübsche Frau auf einem Plakat finde ich gut, es gab mal eine Milchwerbung in der S-Bahn mit einer unvorteilhaften ältern Dame drauf, da war geschockt. Ja und Frauen schauen schon sehr ungeniert, das muss ich aus eigener Erfahrung sagen, die können sich mehr rausnehmen als Männer. Tja Mädels nun wo ihr soviel Macht hab, auf geht's lernt sozialverhalten, das wünsche ich den Frauen am Weltfrauentag-> Sozialverhalten, Emphatie, Einfühlungsvermögen, mal Zuhören, mich nicht sexuell im Schwimmbad belästigen und auf der Arbeit. Danke. Ihr habt genauso wie die Männer einen weiten Weg vor euch...

hj_allemann (nicht überprüft)

Fr. 8 Mär 2019 - 12:05

Ich habe u.a. auf den Link "Werbefail eines Discounters" geklickt, um besser zu verstehen, was denn genau mit Sexismus gemeint sein könnte.

Die Werbung zeigt einen Donut und einen Bagel, Gebäckstücke, die in der Mitte ein Loch haben. Die Überschrift lautet: "Loch an Loch". Ich habe sofort verstanden, irgendeine witzig gemeinte Bemerkung, dass die Löcher gleich sind, jedoch das Drumherum, wohl der Geschmack oder so entscheidet. Für mich eine Werbung wie Millionen andere, die irgendwie auf sich aufmerksam machen will. Ich fragte mich, wo da der Sexismus sein könnte.

Ich mußte die Erklärung lesen: "Egal mit welcher Frau man(n) geschlafen hat, Hauptsache man(n) hatte Sex", um zu verstehen, was die Kritiker dieser Werbung meinen. Mir ist diese Asssoziation nicht in den Kopf gekommen, obwohl ich den blöden Spruch kenne und ich frage mich, wie verbohrt muss man sein, um in jeden harmlosen Spruch oder Werbeslogan etwas Sexistisches hinein zu interpretieren?

Schlimm fand ich auch der web-site, auf die gelinkt wurde, die Live-Abstimmung: "Was halten Sie von dem Werbeslogan von Lidl?" Nur zwei Antworten waren möglich: "Geht gar nicht, das ist unterste Schublade" und "Nicht so schlimm, war doch lustig gemeint!" Mit dieser Fragestellung wurde kategorisch und einseitig unterstellt, dass die Werbetreibenden und auch die Leser nur Sex im Kopf haben, wenn sie das lesen.

Wenn ich lese, dass Mitarbeiter von Lidl sich für diese Werbung feiern liessen und diese Sexismuskritik ins Lächerliche ziehen, kann ich nur sagen, ich schließe mich den Lidl-Mitarbeitern an. Ich brauche keine Tugendwächter, die selbst da Sex entdecken, wo keiner ist.

Übrigens, und wenn wir schon dabei sind, dieses "man(n)" suggeriert, dass nur Männer mit Frauen Sex haben. Nun dürfte bekannt sein, dass es auch Lesben und Schwule gibt. Wie passen die denn da ins Bild? Könnte mich da jemand aufklären?

Absoluter Zuspruch, es gibt da draußen eben auch noch das andere, vor allem männliche Deutschland das Veganismus für ebenso überflüssig hält wie Konsumverzicht, von der Debatte um #MeToo schwer genervt ist und vermutlich sofort wieder Schröder wählen würde, wenn der zurückkäme. Es ist man vergisst es leicht, noch immer die Mehrheit.
Wenn überemmanzipierte Frauen damit nicht zurechtkommen ist es nicht unser Problem.
Was ich solchen Frauen empfehle wird hier nicht gedruckt.

Echnaton18 (nicht überprüft)

Fr. 8 Mär 2019 - 13:02

Furchtbar das eine humanistische Vereinigung den Kampf gegen Sexualität und Erotik so massiv unterstützt und damit der religiösen und der Gender Prüderie in die Hände spielt. Menschliche Körper in ihrer Schönheit, Nacktheit und Erotik nicht mehr abbilden zu dürfen im "öffentlichen Raum" ist nichts anderes als reinste Menschenverachtung. Der Humanismus darf sexualfeindliche und somit menschenverachtende Ideologien nicht unterstützen !!! Der Gender Feminismus ist schon längst eine Religion geworden, siehe Schweden, wo die Kinder in den Kindergärten kein Geschlecht "mehr haben dürfen" und wo die gesamte Gesellschaft zu einer reinen Verbotsgesellschaft geworden ist. auch hier wurde Erotik, Körperlichkeit und sexuelle Lust natürlich schon längst "abgeschafft" und nirgendwo sonst gibt es mehr Vergewaltigungen) weil dieses vollkommen unnatürliche System nichts anderes ist als eine Geisteskrankheit. Ich sage ganz klar JA zur Erotik, Sexualität und Körperlichkeit und selbstverständlich ist auch bei Werbung keine ideologische Zensur statthaft !!! wenn man Humanist ist.

micham61 (nicht überprüft)

Fr. 8 Mär 2019 - 20:14

Wer nicht wirbt, der stirbt...wer viel wirbt ist schon platt. Davon mal abgesehn ist Werbung immer sexsitisch, immer, da beist die Maus kein Faden ab. Was für eine Vorstellung: kein Werbescheixx mehr, wo auch immer...Ich bin dabei...

A.S. (nicht überprüft)

Fr. 8 Mär 2019 - 22:09

wo liegt die Gernze zur sexuellen Verkelmmtheit a la Katholischer Kirche oder islamischen Ganzkörperverhüllung?

Frauenrechte wären doch eine ideale "Straßenbahn", auf deren Trittbrett religiöse verkelmmte Fanatiker ihr Ziel erreichen!

Kay Krause (nicht überprüft)

Sa. 9 Mär 2019 - 09:24

Wenn nun Plakate und andere Werbeträger mit schön/ ansehnllich dargestellten Damen als sexistisch eingestuft werden, stellen wir dann die Kritik am deutschen Mann (der sich schöne Frauen - egal wie und wo dargestellt - einfach naturbedingt gerne anschaut, nicht auf die selbe Stufe, wie unsere Kritik am muslimischen Mann, der seine Frau-en verhüllt, so dass sie kein anderer betrachten kann, dem wir damit aber gleichzeitig unterstellen, er könne sich in der Öffentlichkeit nicht beherrschen, hätte sich nicht in der Gewalt beim Anblick einer schönen Frau??

Bernhard Zaugg (nicht überprüft)

Sa. 9 Mär 2019 - 11:56

Werbung lügt immer. Sie ist daher eh schon unethisch und wird mit der Verbannung von Sexismus und Diskriminierung aus ihr leider nicht viel besser. Wer sich darin übt, Werbung nicht zur Kenntnis zu nehmen, hat generell eine objektivere Wahrnehmung.

Frank (nicht überprüft)

Sa. 9 Mär 2019 - 14:36

Die Welt braucht keine selbsternannten Tugendwächter, die der Öffentlichkeit ihre Ansichten aufzwingen wollen. Sie rechtfertigen ihre Handeln genauso wie viele Christen und Muslime die Öffentlichkeit vor Gotteslästerung schützen wollen. Ich bin sicher viele religiöse Menschen applaudieren, wenn sie das hören. Da muss ich an den Bürgermeister von London Sadiq Khan denken, der sexualisierte Werbung in den öffentlichen Verkehrmittel verbieten ließ, während die Kriminalität außer Kontrolle geräte.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/london-buergermeister-stoppt-sexistische-werbung-im-nahverkehr-a-1097419.html

Kay Krause (nicht überprüft)

Di. 12 Mär 2019 - 08:14

Antwort auf von Frank (nicht überprüft)

Frank, Logische Folgerung Ihrer (richtigen!) Aussage: dann brauchen wir auch keine Kirchen!

Kurfuerst (nicht überprüft)

So. 10 Mär 2019 - 00:36

Jawoll! Am besten sollten wir Frauenkörper generell verhüllen, damit sie keinesfalls als Sexobjekte gesehen werden können.

Das dürfte zwar polemisch gemeint sein, trifft aber, zu Ende gedacht, genau den Punkt. Wenn sich da nun ein Werberat mit der Frage befaßt, ab wann eine Darstellung als sexistisch anzusehen ist, scheint mir doch, dass hier die Bundesprüfstelle für jugendgefährende Schriften eine Art Ersatzbefriedigung entdeckt hat. Und soweit die Kompetenz dort als nicht ausreichend erachtet wird, bietet sich ja mal eine Exkursion zB nach Saudi-Arabien an.

G. Hantke (nicht überprüft)

So. 10 Mär 2019 - 00:57

Nachdem wir noch immer weit davon entfernt sind, die bis ins letzte Detail gehenden Reglementierungen durch die meisten Religionsgemeinschaften und Staaten auf sexuellem Gebiet gegenüber ihren Mitgliedern oder sogar der gesamten Gesellschaft aus der Welt geschafft zu haben, ist es erschreckend zu erleben, wie hier nun von vermeintlich aufgeklärter Seite der Rückwärtsgang eingelegt wird.
Wenn die meisten Menschen ein gestörtes bis krankhaftes Verhältnis zur Sexualität oder schon der schlichten Nacktheit an sich aufweisen, war das bisher hauptsächlich ein Verdienst der Kirchen. Bisher.
Und wenn die Eliten stets daran arbeiten, die Gesellschaft zu spalten, gegeneinander aufzuhetzen und mit allerhand schwachsinnigem und unwichtigem Quark zu füttern, um sie nur ja von den wichtigen Themen dieser Welt abzulenken, so werden sie an solchen Initiativen und Verboten sicher ihre helle Freude haben.
Warum leben nicht die solchermaßen empfindlichen Gemüter ganz einfach für sich selbst nach ihren verklemmten Regeln und Vorstellungen und erdreisten sich nicht weiterhin, genau wie die meisten Religionen, anderen Menschen ihre Grundsätze und Empfindlichkeiten aufzwingen zu wollen?

Dagmar (nicht überprüft)

Mo. 11 Mär 2019 - 18:10

Nach all diesen in meinen Augen sexistischen Kommentaren fühle ich mich als Frau gerade äußerst mies beim hpd.
Befreite Sexualität hat es doch nicht nötig, Frauen herab zu würdigen. Sexistische Werbung sollte ja wohl ganz selbstverständlich unterbleiben, erst recht auf städtischen Flächen.
Offenbar haben viele hier im Text gar nicht gelesen, wie sexistische Werbung definiert ist.

Nach diesen Definitionen kann die Stadt alles mögliche als "sexistisch" ablehnen:
"-geschlechtsbezogene Über-/Unterordnungsverhältnisse dargestellt werden,
-Eigenschaften, Fähigkeiten und soziale Rollen in Beruf und Familie ausschließlich aufgrund von Geschlecht zugeordnet werden,
-sexuelle Anziehung als ausschließlicher Wert von Frauen dargestellt wird,
-sexuelle Verfügbarkeit suggeriert wird."
Deutschland braucht keine selbsternannten Tugendwächter, die anderen Menschen ihre Moralvorstellung aufzwingen wollen. So etwas haben Christen lange genug getan.

Diese Art Tugendwacht ist nicht selbsternannt, sondern von vielen Frauen (und sogar Männern) sehnlichst erwünscht. Und mit Religion hat es schon mal gar nichts zu tun, sondern mit Achtung.

Hier geht es nur darum das die Politiker einer Stadt sexistische Werbung auf öffentlichen Flächen verbieten. Auf privaten Werbeflächen werden solche Plakate weiterhin zu sehen sein.
"Und mit Religion hat es schon mal gar nichts zu tun, sondern mit Achtung."
Es ist eine Bevormundung, mit ähnlichen Argumenten wollen religiöse Fanatiker Zensor in der Öffentlichkeit durchsetzen. Sie rechtfertigen es mit Moralvorstellungen, die sich mit denen dieser weltlichen Tugendwächter überschneiden. Eine bundesweites Verbot "sexistischer Werbung" ließe sich ohnehin nicht durchsetzen, das Bundesverfassungsgericht würde dies nicht erlauben.

Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

Di. 12 Mär 2019 - 23:06

Antwort auf von Dagmar (nicht überprüft)

Dagmar,
daß auch Männer, die sich als "Humanisten" sehen/benennen, nicht immer frei von pubertären Bildern in Bezug auf Sexualität sind, ist Fakt/Realität - wie sich in einigen Kommentaren hier deutlich zeigt. Auch der Begriff "Humanist" ist nicht von vorn herein ein Prädikats-Merkmal.

Damit werden Frauen weltweit auch weiterhin 'rechnen' müssen.

Dagmar (nicht überprüft)

Mi. 13 Mär 2019 - 12:55

Antwort auf von Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

Danke, Andrea, für den Zuspruch, trotzdem bin ich von den Kommentaren doch sehr enttäuscht.
Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass einige "Humanisten" eher Machos sind, die Religion in erste Linie ablehnen, weil sie niemanden über sich dulden.
Eine so gesehene Freiheit von Religion bringt Frauen leider gar nichts. Da sind mir religiöse Männer, die Frauen Achtung entgegen bringen und sie als gleichberechtigt ansehen (und nicht nur "gerne ansehen"), lieber.

Richard Weis (nicht überprüft)

Sa. 16 Mär 2019 - 13:14

Antwort auf von Dagmar (nicht überprüft)

Liebe Dagmar,
dann nenn mir mal eine Religion, die Frauen als gleichberechtigt erachtet.

Dagmar (nicht überprüft)

Mo. 18 Mär 2019 - 13:41

Antwort auf von Richard Weis (nicht überprüft)

Es geht um Menschen, die trotz ihrer Religion Frauen als gleichberechtigt ansehen. Und davon kenne ich einige.

Kurfuerst (nicht überprüft)

Mo. 18 Mär 2019 - 16:31

Antwort auf von Dagmar (nicht überprüft)

Damit führst du deinen Kommentar selbst ad absurdum. Du unterstellst Atheisten pauschal Machoallüren und suchst Zuflucht bei Religiösen, die TROTZ ihrer Religion Frauen als gleichberechtigt respektieren. Und dabei geht es Dir aber nur um den Menschen an sich. Also das muss ich jetzt erstmal verdauen.

Dagmar (nicht überprüft)

Di. 19 Mär 2019 - 00:58

Antwort auf von Kurfuerst (nicht überprüft)

Die Unterstellung von Machoallüren bezieht sich eindeutig auf einige der hier Kommentierenden, und es enttäuscht mich ja gerade deshalb, weil ich das von Humanisten so geballt nicht erwartet hätte.
Und Zuflucht suche ich keinesfalls, sage nur, dass ich Einige kenne, die einer Religion angehören und sich nicht davon abhalten lassen Frauen zu respektieren.

Frank (nicht überprüft)

Di. 12 Mär 2019 - 16:13

Experten sagen das sexuelle Motive in der Werbung den Verkauf nicht fördert. Es lenkt den Zuschauer eher ab und weniger Information über das Produkt bleiben beim Verbraucher hängen. Was diese Gleichstellungsbeauftragten da machen ist überflüssig.

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article183714008/Werbebranche-Sex-sells-Stimmt-nicht.html

Aha, weils den Verkauf nicht fördert ist es also nicht schlimm, wenn Frauen sexistisch dargestellt werden. Dass die Zuschauer eher abgelenkt werden, zeigt doch, wie wirksam diese Bilder sind.

Frank (nicht überprüft)

Sa. 16 Mär 2019 - 12:35

"die nicht nur aufzeigen, welche negativen Einflüsse sexistische Werbung auf uns alle hat, sondern immer wieder sexistische Werbung anprangern und gesetzliche Regelungen vorantreiben."
Es ist ziemlich ironisch wenn der hpd die parteische Meinung einzelner Aktivisten befürwortet und Zensur in der Öffentlichkeit verlangt. Vor einigen Jahren sollte das Ferkelbuch auf dem Index landen, weil es angeblich jugendgefährdend sei, was bedeutet, Kinder hätte es nicht lesen können. Im Grunde verlangen diese Aktivisten, Werbung die ihnen nicht gefällt sollte auf den Index landen oder als jugendgefährdend eingestuft werden. Mit den Argument "jugendgefährdend" könnte alles möglich auf dem Index landen. Ich will in so einer Gesellschaft nicht leben.

Hella Camargo

Jahrgang 1980, hat Germanistik und romanische Philologie studiert. Da sie in eine römisch-katholische Familie hineingeboren wurde und dreieinhalb Jahre auf einer katholischen Grundschule verbracht hat, war der Grundstein zum Atheismus früh gelegt. Heute baut sie lieber auf ihren Gerechtigkeitssinn als auf kirchliche Gebote.

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