Das Evolutionswegeprogramm der Kirche des FSM Deutschland e.V.
Evolutionswege braucht das Land!
© Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e. V.
Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland (FSM) bietet Hilfe und Unterstützung bei der Einrichtung von Evolutionswegen an. Ende vergangener Woche startete der Verein einen Aufruf, den der hpd hier in gekürzter Version nachveröffentlicht.
Ihr habt Lust, einen Evolutionsweg in eure Stadt zu holen und überlegt euch schon mal, wo der hin kommen könnte? Der Weg ist rund 1.100 Meter lang und zeigt auf 20 sehr schönen Tafeln die wichtigsten Etappen der Evolution. Der Clou ist: dabei wurde die Zeit in Meter umgerechnet, danach die Abstände zwischen den Tafeln festgelegt und so erlaufbar gemacht. Sucht euch einen Wunschstandort aus, der gut öffentlich angeschlossen ist und wo auch sonst möglichst schon Publikumsverkehr herrscht.
Danach sucht ihr jemanden, der das Projekt an die Kommune herantragen kann. Im Idealfall der Bürgermeister selbst, vielleicht jemand von den Stadtverordneten, ein städtisches Museum, kurz, einen der wissenschaftlich interessiert ist, Engagement hat und die Möglichkeit, etwas anzustoßen.
Dieser Person macht ihr dann ein Angebot. Ihr bietet an, dass unser Verein die Kosten für die Erstellung der Masten und Schilder bis zur Höhe von 3.000 Euro übernimmt. In den allermeisten Fällen sollte das die kompletten Kosten abdecken, auf jeden Fall, wenn der kommunale Wirtschaftshof das Aufstellen der Schilder erledigt.
Ideal ist, wenn dabei die Gewerbetreibenden ebenso wie die Bürger vor Ort mit einbezogen werden können. Das kann geschehen, indem die sich ein Schild aussuchen, auf das dann ihr Logo oder ihr Name mit einem Aufkleber bis zur Größe 9 mal 9 Zentimeter geklebt wird. Dafür spendet man zweckbezogen an uns und bekommt eine beim Finanzamt abrechenbare Spendenquittung. Für uns steht dabei nicht das eingesparte Geld im Vordergrund. Wir möchten vielmehr eine Verbundenheit der Bürger mit dem Projekt erreichen.
Foto: © F. Nicolai
Leider wird das nicht in jeder Stadt umsetzbar sein, da die Werbesatzungen das nicht immer zulassen.
Natürlich würden wir uns freuen, wenn die Kommune offen dafür ist, dass wir als Finanzierer des Weges, ebenso wie die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) als Schöpfer und Lizenzgeber, unser Logo mit auf den Tafeln haben. Die Vergangenheit zeigt, das wird leider selten der Fall sein. Weil uns die Wege aber wichtiger sind als die Eigenwerbung, würden wir darauf auch verzichten.
Dann käme das "Templiner Modell" zur Anwendung. Das bedeutet, wir verzichten auf die Werbung, aber es gibt eine feierliche Eröffnung in Anwesenheit von Vertretern des Vereins und der örtlichen Presse. Bei diesem Termin wird der Weg – womit natürlich die Masten und Schilder gemeint sind – vom Verein an die Stadt übergeben, die somit zum Eigentümer wird.
Wer niemanden kennt, der das Anliegen an die jeweilige Kommune bringen könnte und auf ein Schreiben an den Bürgermeister keine oder ein ablehnende Antwort erhalten hat, kann noch einen anderen Weg probieren.
Sucht euch eine Institution, einen Verein oder auch eine Privatperson, die ein Grundstück mit öffentlichem Weg besitzen. Das könnte ein Museum, ein Vereinsheim oder eine Ausflugsgaststätte und ähnliches sein. Auch dort würden wir einen Weg errichten, wenn garantiert ist, dass der Weg dauerhaft öffentlich bleibt und nicht zum Beispiel in einem Park liegt, für den Eintritt bezahlt werden muss.
Wenn ihr mit denen oder mit der Kommune die ersten Gespräche geführt habt und dort Interesse besteht, übernehmen wir die weitere Abwicklung der Einzelheiten. Das wird immer jemand aus dem Vorstand sein, weil nur der berechtigt ist, solche Vereinbarungen abzuschließen. Eins ist aber sicher: Bei der Einweihung seid ihr selbstverständlich mit eingeladen und bekommt auch ein kleines Dankeschön von uns.
Aber seid schnell – weil wir doch auch ein bisschen an unsere Finanzen denken müssen, ist das Programm zunächst auf drei Wege beschränkt.
Weitere Informationen und Anfragen zum Evolutionsweg über die Webseite des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V.

Kommentare (8)
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Ich bin Atheist und fühle
Ich bin Atheist und fühle mich der Idee des Evolutionären Humanismus verpflichtet. Das Gehabe um das FSM finde ich allerdings nur albern. Wahrscheinlich fehlt mir dafür der nötige Humor.
FSM ist per se nicht albern,
FSM ist per se nicht albern, sondern es persifliert die Religionen, welche sich für so wichtig nehmen, dass diese heute noch versuchen die Menschen zu verdummen mit ihrem holen Phrasen, die "Kirche des FSM" hält diesen nur den Spiegel vor. Sobald es keine RKK oder EKD
mehr gibt, wird sich auch die Kirche des FSM auflösen.
Was die Welt braucht, ist Humanismus, Ethik und Empathie, kein Geschwätz von einem " lieben und strafenden Gott ". Dies gilt für ALLE Religionen weltweit.
Danke für die "Aufklärung".
Danke für die "Aufklärung". Das ist mir alles wohl bekannt. Was uns eint ist das Streben nach Humanismus, Ethik und Empathie.
Hallo Herr Fritsche. Die
Hallo Herr Fritsche. Die Deutsche Kirche des FSM bekennt sich offen zum evolutionären Humanismus im Sinne der GBS und verweist sogar auf Ihrer Webseite https://www.pastafari.eu/weltanschauung/ auf die „Die 10 Angebote des evolutionären Humanismus“.
Hallo Frau Pausch. Uns eint
Hallo Frau Pausch. Uns eint doch alle das große Ziel. Der Weg dorthin ist vielfältig. Somit muss nicht jeder Schritt jeder oder jedem gefallen.
Ich bin ja nicht gegen das FSM, habe aber auch nichts dafür.
Genau so ist es.
Genau so ist es.
Wir wollen und können gar nicht jeden erreichen. Andererseits erreichen wir Menschen, die herkömmliche Verbände nicht erreichen. So sind wir ein nicht unwichtiger Baustein im Gebäude des evolutionären Humanismus in Deutschland.
Ohne Bruder Spaghettus wäre
Ohne Bruder Spaghettus wäre der Hauptbahnhof in Münster nicht entweiht worden. Ganz wichtig also und ein immer wieder toll anzuschauendes Video wie die Bahn versucht hat, das zu verhindern, was ihr Rechtsstaat und Verfassung sei Dank nicht gelang :-) Und gruselig, das Bahn und Stadt und Staat und Kirche so eng verbandelt sind und die Bahnhofsweihe überhaupt vollzogen wurde - unglaublich im 21. Jahrhundert. Spaß ist das Beste, was wir gegen Religion tun können.
Bevor ich das jetzt bei der
Bevor ich das jetzt bei der KdFSM beantrage, versuche ich zunächst, das Projekt bei der Stadtverwaltung Eltville durchzubringen. Bin dran!