Kunst und Kultur

Rolf Heinrich

Neue Karikaturen von Rolf Heinrich

Zornige Zeichnungen

Rolf Heinrich hat ein neues Buch mit religionskritischen Karikaturen veröffentlicht. Sein neues Werk "Teuflisch! Blasphemische Karikaturen und Gedanken" ist im Angelika-Lenz-Verlag erschienen. Im Interview beantwortet er Fragen zu seiner neue Veröffentlichung.

Kommentar

Kein Jacques Tati an "Stillen Feiertagen"

An sogenannten "Stillen Feiertagen" wie Karfreitag oder Totensonntag gelten in vielen Bundesländern besondere Einschränkungen. Meist wird über Tanzverbote diskutiert. Weniger bekannt ist jedoch eine andere Kuriosität: Auch Filme dürfen an diesen Tagen nicht beliebig öffentlich gezeigt werden. Mehr als 700 Titel stehen auf einer Liste von Produktionen, die als "nicht feiertagstauglich" gelten – darunter Komödien, Actionfilme und sogar Klassiker der Satire.

Ein ganz besonderer Zeuge: Der Fall Erik Ahrens

Im Thalia Theater wurde der "Prozess gegen Deutschland" als Gerichtsdrama inszeniert und erlebte mit der Videoaussage von Erik Ahrens seinen Eklat im Eklat. Der frühere Szene-Akteur, einst im Umfeld des Instituts für Staatspolitik aktiv und später als TikTok-Stratege der AfD bekannt, sorgte mit Sprachverweigerung, einem wirren Auftritt und einer Holocaust-Relativierung für Empörung. Trotz möglichem Insiderwissen wirft sein widersprüchliches Auftreten die Frage auf, wie glaubwürdig dieser Zeuge tatsächlich ist.

Ausstellungseröffnung

Spott im Herzen der Europäischen Union: Ausstellung über Jacques Tilly in Brüssel

"Satire ist ein wahres Zeichen für Freiheit"

Die FDP-Politikerin und EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann präsentiert Jacques Tillys Düsseldorfer Karnevals-Motive im Europäischen Parlament in Brüssel – und die rechte Fraktion der "Europäischen Konservativen und Reformer" protestierte prompt.

Jacques Tillys Antwort auf den Einschüchterungsversuch aus Moskau

Putins Schwert gegen die Narrenpritsche des Hoppeditz

Welche satirische Antwort würde der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly auf den Einschüchterungsversuch aus Moskau geben, wo gegen ihn ein Strafprozess läuft? Das war die große Frage vor dem diesjährigen Rosenmontag. Mit so viel Spannung und Anspannung war wohl noch nie darauf gewartet worden, welche Wagen, insbesondere mit Blick auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin, im Düsseldorfer Rosenmontagszug fahren würden. Die Antwort sehen Sie auf dem Foto zu diesem Artikel.

Heinrich Heine

Zum 170. Todestag

Heinrich Heine: Der Verkünder von Emanzipation und Freiheit

Heute als weitgehend verstaubter Dichter begriffen, dessen Werke als Mängelware verramscht werden, tut man Heinrich Heine mehr als unrecht. Liest man seine literarischen Hinterlassenschaften, wird man mehr als einmal überrascht, welche literarische Potenz, welche Brillanz seines dichterischen Vermögens, welchen freiheitlichen Geist seine Werke darstellen. Sein Todesdatum am 17. Februar 1856 jährt sich heute zum 170. Mal. Ein gegebener Anlass, um an ihn zu erinnern.

Hamburg

"Prozess gegen Deutschland"

Am Freitag begann im Hamburger Thalia Theater ein außergewöhnliches politisches Experiment: Milo Raus "Prozess gegen Deutschland" stellt in einem fiktiven Tribunal die Frage, ob ein AfD‑Verbot nicht nur denkbar, sondern vielleicht sogar notwendig wäre. Zwischen realen Juristen, Aktivisten und politischen Akteuren verhandelt das Stück die brennenden Konflikte unserer Zeit. Kaum gestartet, provoziert das Projekt heftige Reaktionen aus allen politischen Lagern und macht deutlich, wie umkämpft der demokratische Raum weiterhin ist.

In der Ausstellung

Ausstellung in Osnabrück: Fotografien und Texte erzählen von erlebtem Missbrauch und von dem Leben danach

Der Blick in die Augen der Betroffenen

Es sind 50 große Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die in einer Osnabrücker Kunstgalerie hängen. Der Betrachter sieht den dargestellten Frauen und Männern in die Augen. Und liest dann die Geschichte dieser ihm bislang unbekannten Menschen. Die Geschichte von Menschen, die Opfer meist sexualisierter Gewalt geworden sind.

Pyramiden von Gizeh

Nachruf

Zum Tode Erich von Dänikens

Am 10. Januar 2026 endete eine Ära. "Dies ist mein letztes Buch", hatte Erich von Däniken bereits 2024 anlässlich der Veröffentlichung seines autobiografischen Werkes "Notizen aus meinem Leben" verkündet. Nun ist der Superstar der Parawissenschaften und wahrscheinlich erfolgreichster Sachbuchautor aller Zeiten, im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in seinem langjährigen Wohnort Interlaken gestorben.