Todesstrafe

Offener Brief zum Welttag gegen die Todesstrafe

Iran: Ein Massaker an Gefangenen mit Ankündigung

2025 wurden bislang 1.226 Menschen im Iran hingerichtet – rund zweieinhalbmal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Seit den jüngsten regionalen Rückschlägen des Regimes, insbesondere nach dem zwölftägigen Krieg zwischen Israel und Iran, hat die Hinrichtungswelle beispiellos zugenommen. Im Schatten der Nachrichtenlage zu Gaza und Ukraine vollzieht sich dieses stillere Massensterben weitgehend unbeachtet. Zum 10. Oktober, dem Welttag gegen die Todesstrafe, hat das "Deutsche Solidaritätskomitee für einen freien Iran" (DSFI) einen Offenen Brief verschickt, den der hpd hier im Wortlaut wiedergibt.

James Heenan

Erkenntnisse und Empfehlungen der Vereinten Nationen zum Umgang mit Nordkorea

Das "verlorene Jahrzehnt"

Kürzlich ist ein neuer Report des Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR) zur Menschenrechtslage in Nordkorea (DVRK) erschienen. Das OHCHR hat hier einen überaus umfangreichen Zehnjahresbericht vorgelegt, der als Grundlage für die Nordkoreapolitik der Zukunft dienen soll. Ein Gespräch mit James Heenan, Direktor des UN-Menschenrechtsbüros in Seoul.

Donald Trump mit Vertretern des saudischen Königshauses

Eine Bilanz des Grauens

Beinahe täglich Hinrichtungen in Saudi-Arabien

Saudi-Arabien will als weltoffen wahrgenommen werden und seinen internationalen Einfluss steigern. Doch die Zahl der Hinrichtungen dort hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. In diesem Jahr wurden bereits 239 Todesurteile vollstreckt. Erst vor wenigen Tagen gab es weitere 17 Hinrichtungen – ein neuer Negativrekord.

Gasflaschen. Symbolbild

Todesstrafe in den USA

Tod durch Gift und Gas

In den US-Bundestaaten Florida und Alabama wurden zwei Todesurteile vollstreckt: mit einer Giftspritze und mit Stickstoffgas. Seit Jahresbeginn gab es in den USA 21 Hinrichtungen. Ein zweifelhafter Rekord.

Ausstellung in Köln zeigte den Terror im Iran

"Erinnerungen, die bleiben"

"Erinnerungen, die bleiben" – unter diesem Titel wurden an drei Tagen am vergangenen Wochenende Zeitdokumente von Opfern der Islamischen Republik Iran im Kulturbunker Köln-Mülheim der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Organisiert und kuratiert war die Ausstellung von Familien der Getöteten, dem Kölner Kollektiv "free.human" und der Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help.