Internationales

Jerusalem

Muezzin ohne Mikro

Nach dem Willen der israelischen Regierung wird zukünftig zwischen 23 Uhr abends und 7 Uhr morgens kein Muezzin-Ruf per Lautsprecher mehr in Israel zu hören sein. Das Gesetz wurde in den vergangenen Monaten im Parlament und in den Medien stark diskutiert.

Valentinstag

Pakistan verbietet Valentinstag

Nachdem entsprechende Versuche im vergangenen Jahr erfolglos blieben, urteilte das Höchste Gericht in Islamabad in diesem Jahr, dass in Pakistan ab sofort Feierlichkeiten anlässlich des Valentinstages verboten sind, da diese unislamisch seien. Auch die Medienberichterstattung über den Valentinstag ist in Pakistan nun verboten.

Säkularer Kongress in Vorbereitung

Fast alle nach der Wende im Jahre 1989 entstandenen politischen Parteien (viele davon gibt es schon nicht mehr) hatten in ihren Satzungen irgendwelche Formulierungen über die Trennung der Kirche und des Staates. So gut wie keine der Parteien, auch nicht die postkommunistischen Sozialdemokraten, hat sich dafür tatsächlich eingesetzt. Die Parteibosse hofften, dass die freundlichen Beziehungen mit den Bischöfen, wenn nicht ihre Unterstützung, dann mindestens das freundliche Dulden der Partei bei den nächsten Wahlen bringen wird.

"Syrer sind dazu bestimmt, zu sterben"

Oft werden die Toten durch die Bombardements in Syrien regelrecht zerfetzt, so dass die Aufgabe darin besteht, Körper und Glieder vom Boden aufzulesen. Wie verkraftet man es psychisch, tote Menschen, darunter etliche Kinder, zu retten - oder ihre Leichname so würdig wie möglich aus dem Schutt zerbrochener Häuser zu bergen?

Diskussionen um Kopftuchverbot in Österreich

In Österreich wird derzeit heftig über ein Kopftuchverbot für Mitarbeiterinnen im öffentlichen Dienst gestritten. Der Integrationsexperte und Regierungsberater Heinz Faßmann sprach sich zuerst dafür aus. Der Vorschlag wurde dann vom Integrationsminister Sebastian Kurz aufgegriffen. Gegen diese Idee demonstrierten in Wien rund 2.000 Muslime.

Straßenplakat in Uganda gegen Genitalverstümmelung

Genitalverstümmelung im Irak und Süd-Kurdistan

Nach Angaben der UNICEF wird in 29 Ländern Genitalverstümmelung praktiziert. Die im Jahr 2013 veröffentlichte Studie der UNICEF belegt, dass 80% der Frauen im Irak von Genitalverstümmelung betroffen sind und diese nach wie vor praktiziert wird. Die Mehrzahl der Betroffenen kommt aus der Region Südkurdistan. Wir wissen, dass insbesondere in den Dörfern diese Genitalverstümmelung (Beschneidung) verbreitet ist. Das Alter der Frauen, die der Genitalverstümmelung ausgesetzt waren/sind liegt zwischen 15-49 Jahren.