Vom 22. bis 24. Mai werden sich nicht-religiöse Menschen aus aller Welt bei der International Atheist Convention in Köln im Comedia Theater treffen.
OBERWESEL. (hpd) Ludwig A. Minelli war zu Gast am Stiftungssitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel. Der Gründer und Vorsitzende der Schweizer Sterbehilfeorganisation DIGNITAS legte in einem Vortrag dar, warum es keine vernünftigen Argumente für ein Verbot der organisierten Freitod-Hilfe gibt. Der Humanistische Pressedienst dokumentiert den Vortrag in voller Länge.
BERLIN. (hpd) Eine Karikatur von Gerhard Haderer ziert das Titelblatt der aktuellen Zeitschrift der DGHS. Das Bild zeigt, wie sich Gesundheitsminister Gröhe und andere Politiker die Zukunft des assistierten Suizids vorstellen.
OBERWESEL. (hpd) Die Giordano-Bruno-Stiftung kritisiert den am Donnerstag in Berlin vorgestellten Entwurf zur Novellierung des ZDF-Staatsvertrags. Trotz mangelnden Rückhalts der Kirchen in der Bevolkerung, werde die Bedeutung religiöser Institutionen im Fernsehrat noch weiter gestärkt. Die inakzeptable Ausgrenzung der konfessionsfreien Bürgerinnen und Bürger wolle die gbs auf keinen Fall hinnehmen.
OBERWESEL. (hpd/gbs) Erstmals in der Geschichte des Katholikentags verweigert eine Stadt die beantragte Millionen-Subvention: Der Münsteraner Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch den Antrag der Veranstalter auf Gewährung eines Barzuschusses in Höhe von 1,2 Mio. EUR abgelehnt.
Am gestrigen Donnerstag haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder den Entwurf des neuen ZDF-Staatsvertrages beschlossen. Konfessionsfreie und nichtreligiöse Menschen werden wohl weiterhin nicht vertreten sein.
BERLIN. (hpd) Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) ruft die Länderchefs zur weltanschaulich ausgewogenen Besetzung des Fernsehrates im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) auf. Er fordert die Beteiligung von Vertreterinnen bzw. Vertretern der konfessionsfreien und ganz überwiegend nichtreligiösen Bürgerinnen und Bürger im zukünftigen ZDF-Fernsehrat.
OVERATH. (hpd/ibka) Der internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten warnt vor negativen Konsequenzen des BVerfG-Beschlusses zum islamischen Kopftuch und bekräftigt sein Eintreten für eine weltanschaulich neutrale Schule.
BERLIN. (hpd/hu) Der Deutsche Bundestag berät derzeit über einen Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz zur Änderung der Verfolgung der Vorbereitung von schweren staatsgefährdenden Gewalttaten (GVVG-Änderungsgesetz). Dieser sieht unter anderem vor, dass bereits die Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland zum Zweck der Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat strafbar sein soll (§ 89a StGB-Entwurf).
MÜNCHEN. (hpd/bfg) Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes (BVG) zum Tragen von Kopftüchern in Schulen ist kein Zeichen für die Gleichheit vor dem Gesetz, sondern privilegiert Religionen und Religiöse. Damit konterkariert es die weltanschauliche Neutralität des Staates.