Religionen

Ahmad Mansour

"Einen Islam zeigen, der mit Radikalismus nichts zu tun hat"

BERLIN. (hpd) “Es gibt keine Alternative zu einer Reform des Islam.” Dies ist die Essenz der Überlegungen von Ahmad Mansour zum radikalen Islamismus. Der arabische Israeli, Diplom-Psychologe, einige Jahre verbandsunabhängiges Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, in Jugendprojekten in Berlin-Neukölln tätig, ist keiner, der anderen nach dem Munde oder Probleme schönredet. Er redet Tacheles.

Der Antisemitismus des Martin Luther

(hpd) Der Historiker Thomas Kaufmann, Professor für Kirchengeschichte in Göttingen, legt mit “Luthers Juden” eine differenzierte Abhandlung zum Antisemitismus bei dem Reformator vor. Er macht darin überzeugend deutlich, dass die Judenfeindschaft integraler Bestandteil seiner Theologie bereits in der Frühphase war und sich bei ihm protorassistische Positionen ausmachen lassen.

offene Beichtstühle in der Kirche Gesù Nuovo, Neapel

Sex als die Sünde

NIEDERLANDE. (hpd) Der Vorsitzende des niederländischen Atheistisch-Humanistischen Verbandes "De Vrije Gedachte" kennt das Beichten aus eigenem Erleben. Er hat frühzeitig erkannt, dass es dabei der Kirche nur um eines ging: um die Kontrolle über die Sexualität der Gläubigen.

Der Politische Islam

(hpd) Der Orientalist und Politologe Imad Mustafa legt mit “Der Politische Islam. Zwischen Muslimbrüdern, Hamas und Hizbollah” eine Gesamtdarstellung zum Thema mit einem Schwerpunkt auf den Entstehungshintergründen und Positionierungen vor.

Mariam geht fort. Warum? Wohin? Mit wem?

WEIMAR. (hpd) Simon Petrus sprach zu ihnen: ‘Mariam soll von uns weggehen! Denn Frauen sind des Lebens nicht würdig.’ Jeschua sprach: ‘Seht, ich werde sie erziehen, um sie männlich zu machen (…) denn jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Reich der Himmel eintreten.’ Der Vers 114 des Thomas-Evangeliums war es, der Lena Naumann zum Schreiben veranlasste.