MÜNCHEN. (hpd) Trotz schlechter Lehrerausbildung wird der Ethikunterricht in Bayern bei den Schülern immer beliebter. Ob sich aber an dem politischen Stiefmütterchendasein des Schulfachs etwas ändern wird, ist sehr die Frage. Offensichtlich fehlen dazu das Interesse und der Wille. Auch, wenn die LandesschülerInnen Vereinigung anderer Auffassung ist.
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MARBURG. (hpd/hu) Öffentlich über Gott zu reden, ist in den meisten Ländern durchaus üblich. Die Existenz Gottes aber grundsätzlich zu bestreiten, ist nach Beobachtungen von Peter Henkel dagegen mit einem gesellschaftlichen Tabu belegt.
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WIEN. (hpd) In Österreich könnte es einen Ethikunterricht für alle geben – oder auch nicht. Die politische Willensbildung ist nicht abgeschlossen. Die Verfechter diverser Konzepte bringen sich vor allem über (Gast-)Kommentare in Zeitungen in Stellung. Mit teils skurrilen Blüten.
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(hpd) Vor fünf Jahren machte das „Ferkelbuch“ gerade Furore. Das Jugendbuch „Gott gibt es wohl nicht“ des schwedischen Autors Patrik Lindenfors geht auch davon aus, dass es Götter nicht gibt und Ungläubigkeit in erster Linie Freiheit bedeutet. Trotzdem dürfte es kaum ins Visier einer wildgewordenen Familienministerin geraten.
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RUSSLAND. (hpd) Auf Beschluss der Stadtduma soll Wolgograd künftig wieder (zeitweilig) nach dem ehemaligen Sowjetdiktator Josef Stalin benannt werden, wie bereits von 1925 bis 1961. Damit erfahren die Veteranen der Roten Armee Würdigung, die der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg eine verheerende Niederlage beibrachten. Am 2. Februar 1943 siegte die Rote Armee in Stalingrad.
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VATIKAN. (hpd) Erzbischof Müller, Ratzingers Nepot und zurzeit Vorstand der Glaubenskongregation, hat am Wochenende in einem Zeitungsinterview eine „Pogromstimmung“ gegenüber der katholischen Kirche in Deutschland ausgemacht. Ich traue meinen Augen und Ohren nicht. Ist der Mann noch bei Verstand?
Ein Kommentar von Horst Herrmann
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BERLIN. (hpd) Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG 6 C 6.12 - Urteil vom 30. Januar 2013) hat für die Einrichtung eines privaten Gymnasiums nur für Jungen im Land Brandenburg den Weg freigemacht. Träger dieser Einrichtung wird eine dem erzkatholischen Opus Dei nahe stehende "Fördergemeinschaft der Schulen in freier Trägerschaft e.V." sein.
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BERLIN. (hpd) An diesem 30. Januar jährt sich die Machtergreifung der NSDAP zum 80. Mal. Dennoch war der zum Reichskanzler ernannte Hitler nicht vom ersten Tag seiner Amtszeit an ein Diktator. Zwar hatte er ausreichend viele Wähler hinter sich, um zum Kanzler aufzusteigen, doch längst noch nicht genug Milieus auf sich eingeschworen, um eine totalitäre Diktatur zu errichten. Vor allem viele Katholiken blieben gegenüber der NSDAP kritisch eingestellt.
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BERLIN. (hpd) Nicht schon wieder eine Ausstellung zur Ur-Schuld der deutschen Nazivergangenheit und deren Gräueltaten... das sind so die ersten Gedanken gewesen, als ich eine Einladung zur Vernissage „Die Mädchen vom Zimmer 28“ erhielt. Trotzdem ging ich in die „Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft“ ... und das war gut so!
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FRANKFURT/M. (hpd/sh) Am 18.01.2013 lud die gbs Rhein-Main – Säkulare Humanisten (in Zusammenarbeit mit DiKOM e.V.) erneut zu einer Autorenlesung im Saalbau Gallus ein. Diesmal mit Philipp Möller, dem Pressereferenten der Giordano-Bruno-Stiftung, der sein Erstlingswerk „Isch geh Schulhof“ vorstellte.
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BERLIN. (hpd) Die in Millionen Jahren entstandene fossile Energie wird binnen kurzer Zeit erschöpft sein. Dabei haben wir wenig bedacht, inwieweit die fossile Energie mit der Idee der menschlichen Freiheit verbunden ist. So Dipesh Chakrabarty, der aus Indien stammt, im Rahmen des Anthropozän-Projektes im Haus der Berliner Kulturen der Welt.
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(hpd) Peter Menasse, Chefredakteur des jüdischen Magazins NU in Österreich, formuliert in seinem Essay eine Kritik an der Instrumentalisierung des Antisemitismus-Vorwurfs und des Selbstverständnisses als Opfer. Sein damit einhergehender Appell an eine Neupositionierung jüdischer Identität wird leider beleglos, formal unstrukturiert und inhaltlich zugespitzt – eben essaystisch – vorgetragen.
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(hpd) Wer - wie ich auch - pubertierende Kinder im Haushalt hat (bzw. hatte), kennt das: Man sieht von seinen Kindern nur noch den Scheitel, "weil die ständig über dem Smartphone hängen." Wichtiger als Essen, Reden und Schlafen (vom Lernen einmal ganz abgesehen) scheint das verdammte Smartphone zu sein, das in einer Tour möpt und trillert und unsere Sprößlinge von all dem abhält, das wir für Wichtig(er) halten.
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MÜNCHEN. (hpd/hls) Reinhold Felscher hat eine Erfahrung besonderer Art gemacht. Vor 16- bis 17jährigen Schülern der 10. Klasse eines Münchener Gymnasiums hielt er zwei Referate über Sterbehilfe. Ein Thema, von dem man meinen könnte, dass es für Jugendliche sehr weit entfernt sei.
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WIEN. (hpd) Die Welt steht noch. Allen selbst ernannten Maya-Interpreten zum Trotz. Auch der „Bewusstseinssprung“ ist ausgeblieben. Blöd aber auch. Aber es gibt Hoffnung für die kommenden Jahre. Zumindest für alle, die gerne Angst haben.
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