Martin Bauer

Artikel des Autoren

"Die Lust zum Ausbruch aus der gewohnten Beziehungsroutine wächst"

Im Frühjahr, ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als Abstandhalten das Gebot der Stunde war, erschien ein Buch über ein intimes Thema. In "Keine Liebe ohne Lüge" stellt der Philosoph Franz Josef Wetz die Frage, wie viel Ehrlichkeit eine Beziehung denn verträgt. Der hpd sprach mit dem Autor über Lüge und Wahrheit des heutigen Liebeslebens.

Perspektiven der Ritualkultur

Wie sehr die Entchristlichung der Ritualkultur bei Taufen und Bestattungen voranschreitet, welche Entscheidungsprobleme dies den Feiernden auferlegt und ob den Veränderungen eine humanistische Tendenz innewohnen könnte, dies behandelt der soeben bei Alibri erschienene 7. Band "Rituale im Übergang" in der von Horst Groschopp herausgegebenen Reihe "Humanismusperspektiven". Mit Autor Stefan Busch sprach Martin Bauer.

MIZ 1/20 erschienen: Bühne Kulturpolitik

Die aktuelle MIZ wirft einige Schlaglichter aus säkularer Perspektive auf den Bereich Kulturpolitik. Im Schwerpunkt geht es um Kunstfreiheit und den Kampf um kulturelle Hegemonie. Dabei zeigt sich, dass ein universalistisches Kulturverständnis von verschiedenen Seiten unter Druck gerät.

Dr. Ralf Schöppner

"Interessenvertretung muss universalistisch eingebettet sein"

Der Begriff Identität spielt heute in vielen politischen Debatten eine bedeutende Rolle und ist zugleich hoch umstritten. Die Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg hat sich mit dem Begriff und der Frage, welche Rolle er für den Humanismus spielt, auseinandergesetzt. Der hpd sprach mit Akademie-Direktor Ralf Schöppner, der jüngst einen "Humanistische Identität heute" betitelten Sammelband herausgegeben hat.

Auf den Spuren der Aufklärung

Die historische Aufklärung sieht sich seit einiger Zeit Kritik ausgesetzt. Sie sei eine Angelegenheit "alter, weißer Männer" gewesen, habe andere Kulturen zerstört und ihren universalistischen Anspruch nie eingelöst. Die MIZ wird in diese Debatte einsteigen und sich 2020 in einer Serie mit Leistung und Versagen der Aufklärung auseinandersetzen.

Kirche in der DDR

Alltag, Religion und Kirche in der DDR

Dass die DDR in Sachen Religion eine andere Linie verfolgte als die BRD, ist bekannt. Es gab keinen Religionsunterricht an staatlichen Schulen, kein kirchliches Arbeitsrecht, keine vom Staat eingetriebene Kirchensteuer. Aber wie präsent war Religion im DDR-Alltag und welche Bedeutung hatte der Wissenschaftliche Atheismus für die Menschen?

Horst Groschopp

Humanistische Zwischenrufe

Im Alibri Verlag erschien gerade in der von Horst Groschopp herausgegebenen Reihe "Humanismusperspektiven" (Band 6) ein Sammelband mit Texten von Ursula Neumann mit dem Titel "Tätiger Humanismus". Darin befindet sich auch ein Nachwort der Autorin mit der bezeichnenden Überschrift "Komprimierte Bilanz". Wir sprachen mit dem Herausgeber.

Johannes Neumann

Von der Kirchenkritik zum Humanismus

Im Alibri Verlag ist ein von Horst Groschopp herausgegebener Sammelband mit Texten von Johannes Neumann erschienen. Darin befindet sich außer einem umfänglichen Vorwort des Herausgebers eine biographisch-bibliographische Studie des Theologen Theodor W. Beine zum Werdegang Neumanns und ein Nachwort von Ursula Neumann. Das Buch mit dem Titel "Humanismus und Kirchenkritik" ist Band 5 der Reihe "Humanismusperspektiven". Der hpd sprach mit dem Herausgeber.