Hella Camargo

Jahrgang 1980, hat Germanistik und romanische Philologie studiert. Da sie in eine römisch-katholische Familie hineingeboren wurde und dreieinhalb Jahre auf einer katholischen Grundschule verbracht hat, war der Grundstein zum Atheismus früh gelegt. Heute baut sie lieber auf ihren Gerechtigkeitssinn als auf kirchliche Gebote.

Artikel der Autorin

Ikea Israel - ultraorthodoxer Katalog

Israel: Klage gegen IKEA-Katalog ohne Frauen eingereicht

Vor zwei Jahren musste sich IKEA entschuldigen, nachdem das Unternehmen in Israel einen Katalog versendet hatte, der nur Männer und Jungen zeigte. Keine Frauen abzubilden war ein Zugeständnis an als ultraorthodox zusammengefasste Gruppen. Nun hat Hannah Katsman zusammen mit dem Israel Religious Action Center eine Klage gegen IKEA Israel eingereicht.

Provozierende Werbekampagne einer Berliner Künstlergruppe (Ausschnitt)

Keine sexistische Werbung mehr auf öffentlichen Flächen

Sexistische Werbung reduziert menschliche Körper auf schmückendes Beiwerk, um die Attraktivität eines Produktes oder einer Dienstleistung mit nackter Haut zu steigern. Da eine bundesweite Regelung gegen sexistische Werbung nicht absehbar ist, greifen nun einzelne Städte ein. Sie erlauben keine sexistische Werbung mehr auf städtischen Flächen. Flensburg gehört nun dazu.

Henker gesucht

Im südlich von Indien gelegenen Inselstaat Sri Lanka wurde die Todesstrafe seit 1976 nicht mehr vollstreckt. Verurteilte blieben stattdessen lebenslang in Haft. Nach einem Besuch auf den Philippinen plant Sri Lankas Präsident Maithripala Sirisena jedoch die Wiederaufnahme von Exekutionen. Dazu wird per Zeitungsinserat ein Henker gesucht.

trauriges Mädchen

Argentinien: Jungen Mädchen nach Vergewaltigung legale Abtreibung verweigert

Für weltweite Empörung sorgt aktuell der Fall eines elfjährigen Mädchens in Argentinien, dem eine Abtreibung verweigert wurde. Das Kind wurde vergewaltigt und schwanger. Obwohl auch im überwiegend katholischen Argentinien eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung erlaubt ist, gab das Gesundheitsministerium die Order "beide Leben zu retten". Im Krankenhaus wurde diese Anweisung mittels Kaiserschnitt umgesetzt.