Analyse

Die blinden Flecken der Ideologiekritik

Das Erstarken der AfD bedroht die Freiheit von Forschung und Lehre – das zeigte die bundesweite Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus". Doch wer Menschenrechte und die Offene Gesellschaft verteidigen will, darf auf dem linken Auge nicht blind sein.

Diskussion am 03.06.2026 an der Humboldt-Universität Berlin
Diskussion am 03.06.2026 an der Humboldt-Universität Berlin. Von links: Maximilian Steinbeis, Rahel Jaeggi, Naika Foroutan, Kaja Schwab, Margarita Tsomou.

Die Umfragewerte der AfD steigen weiter. Mit 27 Prozent bundesweit baut die Partei ihre Position als stärkste Kraft aus. In Sachsen-Anhalt, wo im September Landtagswahlen anstehen, kommt sie sogar auf 42 Prozent. Vor diesem Hintergrund fand vom 1. bis 7. Juni die Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus – Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten faschistischer Gefahr" statt – mit mehr als 120 Veranstaltungen an über 70 Hochschulstandorten bundesweit.

Den Höhepunkt bildete eine Podiumsdiskussion an der Berliner Humboldt-Universität mit prominenten Akteuren: Rahel Jaeggi, Professorin für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie an der Humboldt-Universität, die Integrationsforscherin Prof. Naika Foroutan (Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung), der Jurist Maximilian Steinbeis (Verfassungsblog) sowie Kaja Schwab vom Bündnis Studis gegen Rechts. Moderiert wurde die Debatte von der Aktivistin Margarita Tsomou. Die Diskussion offenbarte Warnsignale für die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland, gleichwohl legte sie auch einige intellektuelle Verengungen frei.

Wie real die Gefahr für die akademische Freiheit durch das Erstarken autoritärer Kräfte ist, zeigte Schwab anhand von konkreten Beispielen. So ist im aktuellen "Regierungsprogramm" der AfD für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September die Rede vom Aus ganzer Forschungszweige. Disziplinen wie die Gender Studies sollen schlicht abgewickelt werden, während man im Gegenzug einen Lehrstuhl für Bevölkerungswissenschaften plant – um die Gründe für den Geburtenrückgang bei den Deutschen zu erforschen.

Der Jurist Maximilian Steinbeis untersucht mit seinem "Thüringen-Projekt" wie autoritäre Kräfte das Rechtssystem von innen heraus kapern können. Er warnte vor einem trügerischen Vertrauen in die Institutionen: In Deutschland herrsche der Glaube, dass das Rechtssystem uns automatisch schütze, so Steinbeis. Doch das Recht lasse sich auch missbrauchen. Sein Appell: Den Kampf strategisch vor die Gerichte tragen, ohne sich jedoch auf einen garantierten Ausgang zu verlassen.

Schwierige Begriffsbestimmung

Aber was ist das überhaupt, Faschismus? Die Begriffsbestimmung erwies sich in der Diskussionsrunde als umstritten. So betonte auch Rahel Jaeggi die Notwendigkeit einer zeitgemäßen Faschismusanalyse. Schon heute seien wir Zeugen von schleichenden "Faschisierungsprozessen", von Diskursverschiebungen ins Autoritäre.

Und warum ist die AfD so erfolgreich? Auch bei dieser Frage herrschte auf dem Podium weitgehend Ratlosigkeit – dies sei ein "offenes Forschungsfeld". Jaeggi argumentierte, der Faschismus sei kein Gegenspieler der liberalen Demokratie, sondern gerade ein Produkt der liberalen Mitte – die ihn durch Entsolidarisierung und soziale Kälte fördere. Naika Foroutan verwies auf die andauernde Debatte in der Soziologie, ob der Rechtsruck strukturell oder kulturell bedingt sei – schließlich sei er auch in ökonomisch stabilen Regionen festzustellen.

Debattenkritik

So alarmierend die Analyse der autoritären Bedrohung auch war, zeigte sie dennoch auch ihre blinden Flecken: Während zu Recht vor dem christlich-abendländischen Kulturnationalismus in der AfD gewarnt wurde, blieben andere Formen autoritären Denkens unerwähnt. Die Abkehr von Aufklärung, Wissenschaft und Menschenrechten wird auch von religiösen Fundamentalisten betrieben – ein Phänomen, das breitere Betrachtung verdient, gerade in der akademischen Forschung. So registrieren Beobachter ein Erstarken des Politischen Islam, der mit ganz ähnlichen Narrativen in Deutschland Anhänger gewinnt. Der AfD-Politiker Maximilian Krah versuchte das Verschmelzen beider Welten, indem er mit traditionellen Familienwerten und Geschlechterrollen bei türkischstämmigen Wählern auf Stimmenfang ging.

Eine stärkere Differenzierung hätte die Debatte auch hinsichtlich eines anderen Themas aufgewertet, des Palästina-Konflikts. Wenn Naika Foroutan wohlwollend bemerkt, dass die Bewegung Fridays for Future fließend in "palästinasolidarische Proteste" übergegangen sei, blendet sie die zunehmenden Fälle von antisemitischer Gewalt aus, die die Hochschulen nach dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 und der militärischen Reaktion Israels verzeichnen. "Antisemitismus an Universitäten kann sowohl vom muslimischen Milieu als auch dem linken oder rechten Spektrum ausgehen", heißt es dazu in einem Bericht des WDR-Magazins "Westpol".

Über das akademische Milieu hinaus

Die Botschaft des Podiums war so prägnant wie alarmierend: Wenn es nicht gelinge, der sozialen Kälte wirksame Proteste entgegenzusetzen, drohe die AfD bald das Kanzleramt zu erobern. Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass Kaya Schwab eine solidarische Alternative und Debattenräume fordert, die über das akademische Milieu hinausgehen.

Will Wissenschaft jedoch, wie Rahel Jaeggi betont, ein echter gesellschaftlicher Reflexionsraum sein, darf sie auf dem linken Auge nicht blind sein. Der Kampf gegen autoritäre Kräfte bleibt nur dann glaubwürdig, wenn er sich auf die universellen Prinzipien der Menschenrechte besinnt – und sich nicht mit den autoritären Dynamiken des Fundamentalismus gemein macht.

Kommentare (15)

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H. Lambert (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:15

Ich möchte der Schlussfolgerung von Frau Hüsgens ausdrücklich zustimmen. Heute ist die Gefahr der linken Blickverengung viel größer als die der rechten. Die Ausblendung besonders des islamischen Fanatismus führt bei den Linken (bis in die SPD man lese nur deren außenpolitischen Specher!, Grüne..), beim SIPRI und Amnesty zu einem offensichtlichen Antisemitismus.
Der Plakattext ist ein Witz: Grade die Art der an der Humbolduni, uam, vermittelten Bildung ist der Wegbereiter für eine sozialistische Diktatur!

Peter Friedrich (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:15

Frau Hüsgens zeigt auf, wie sich der deutsche Rechtsextremismus der AfD mit rechtsextremistisch-islamistischen Ausprägungen zusammen tut. Und dass humanistisch geprägte linke Bewegungen in Gefahr sind, den islamistischen Rechtsextremismus zu verharmlosen. Daraus bastelt sich H. Lambert, Frau Hüsgen hätte die Schlussfolgerung gezogen, dass linke Blickverengung gefährlicher sei als rechte Blickverengung.

Stefan Fleischer (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:16

Hier würde ich zur Vorsicht raten. Die Linke hat keine Blickverengung, vielmehr eine Blickerweiterung. Sie reduzieren die Linken hier lediglich auf den islam-freundlichen postkolonialen anti-imperialistischen Trend, der gerade vorherrscht. Es gibt aber auch noch die klassischen Vertreter:innen: Antideutsche, Marxisten, universalistische Religions- und Kapitalismuskritiker. Links ist inzwischen ein sehr differenziertes Feld.
Und noch schlimmer: Sie bedienen damit die rechte Panik-Mache einer drohenden sozialistischen Diktatur, sobald mal staatlich in Auswüchse des Kapitalismus eingegriffen werden soll. Das bedient der neoliberale und wirtschaftslibertäre Flügel der AfD auch!
Wenn der Sozialstaat weiterhin aber einer sein soll, werden wir um sowas nicht drum herum kommen. Und ja, dass kann auch heißen, dass enteignet wird! Natürlich nicht der Tischler und der Bäcker, sondern die ganz Großen! Und genau für die macht die AfD eben auch ihre Politik!

Aber Herr Fleischer, Sie wollen einem alten, früheren Marxisten was von dessen Qualitäten erzählen! :-). Dabei hat diese 175 Jahre alte Ideologie noch nicht mal eine Vorstellung, wie Wirtschaft funktioniert - Marxens Mehrwerttheorie ist doch Käse - und sie ist insgesamt theoretisch wie durch den Verlauf der Geschichte auch praktisch überholt. Und Sie merken das nicht! Stattdessen bezichtigen Sie Personen die auf Fehler hinweisen in alter SED-Manier der Unterstützung der falschen Seite, in der DDR war es immer "der Klassenfeind" und wähnen sich, auch das ist SED-Modus "auf der richtigen Seite der Geschichte!".

adam sedgwick (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:16

Ein Blick in den neuesten Diercke Schulatlas zeigt in einer Karte Deutschlands den Anteil an Ausländern und in einer zweiten Karte das Wahlverhalten. Auffällig ist der sehr geringe Anteil an Ausländern (1bis 2%!) in den neuen Bundesländern (also der ehemaligen DDR), während er in der westlichen Bundesrepublik zwischen 10 und 20! Beträgt. Nun kommt´s: In den Neuen Bundesländern hat die ausländerfeindliche AFD den höchsten Wähleranteil! Im Westen nur in vereinzelten Regionen. Dabei besteht, nebenbei gesagt, die Führung der AfD nur aus Westdeutschen. Die AfD behauptet ja, dass die Westdeutschen Politiker den Ost-Bundesländern ihre West-Interessen immer überstülpen! Muss man das verstehen?
Nun zur AfD: Allerdings liegt genau auf der Linie des Verhaltens autoritärer, autokratischer und faschistoider Parteien und Regierungen, nämlich die Bekämpfung der Presse-, Meinungs- und Kunstfreiheit! Diese Freiheiten wurden im Regime von Orban, und werden weiterhin von autokratischen Systemen wie den USA unter Trump, vielen arabischen Ländern, aber auch Russland und Belaruss eingeschränkt oder ganz aufgehoben. Klar, bei einer umfassenden Freiheit des Geistes müssten sich die Regierenden ständig rechtfertigen, aber hätten sie überhaupt überzeugende Argumente? Nein, natürlich nicht! Deswegen forcieren sie diese Einschränkungen, mangels überzeugender Argumente!
Wie man den gefährlichen Zuwachs an AfD Wählern einschränkt oder gar deutlich aufhält ist noch kein funktionierendes Rezept der bürgerlichen Parteien bekannt geworden. So wie sie sich bisher verhalten, klappt es nicht. Ich denke, man muss nicht ständig betonen wie stark die AfD geworden ist. Bessere Werbung gibt es ja nicht. Am besten, man redet gar nicht mehr über sie, sondern macht einfach solide politische Arbeit wie die drei Dinge: Errichten bezahlbarer Wohnungen, bezahlbare Wohnungen und noch mal bezahlbare Wohnungen, dann ein funktionierender ÖPNV! Funktionierende Bildung wäre auch nicht schlecht, natürlich eine perspektivische Umwelt- besser Mitwelt-Politik! Das reicht erst einmal!

> Muss man das verstehen?
In der Sozialpsychologie gibt es die Theorie, ganz einig ist sich die Forschung da nicht, dass besonders jene Menschen als fremd und bedrohlich wahrgenommen werden, die man nicht kennt. Befragungen zeigen zudem, dass der Anteil der Ausländer in den östlichen Bundesländern häufig überschätzt wird. Zuletzt könnte man prüfen, ob autoritäres Denken in Ostdeutschland verbreiteter ist als in Westdeutschland.

Stefan Fleischer (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:21

Antwort auf von adam sedgwick (nicht überprüft)

Dem kann man nur zustimmen!
Zusätzlich ist anzumerken, dass das Problem nicht die AfD selbst ist, sondern die Tatsache, dass Rechtspopulismus in unserer teilweise post-faktischen Gesellschaft funktioniert! Woran liegt das? Wahrscheinlich vieles...
Die Liste der Widersprüchlichkeiten in der AfD ließe sich jedenfalls fortsetzen: z.B. heteronormatives Familienbild + Biodeutschentum predigen, aber eine queere Parteichefin haben. MdB Kay Gottschalk fährt E-Auto und hat eine Solaranlage auf dem Dach, die Behauptung "was gegen die da oben machen" aber in echt doch nur Politik für Reiche...

Den Wähler:innen ist das aber alles egal. Wahrhaftigkeit, Rationalität und Faktizität spielen da keine Rolle mehr.

Um es mal ganz platt zu sagen, man hört in linken Kreisen ja oft, dass auf den Kapitalismus der Faschismus folge... Und das scheint sich hier auch zu bestätigen. Und so lange CDU/CSU/SPD nicht gewillt sind, regulatorisch in die Wirtschaft einzugreifen und weiterhin der Neoliberalismus das Denken bestimmt, wird das alles auch nicht besser.

Und wenn's richtig eskaliert, geh ich auch als Akademiker Steine schmeißen. Ich sitze lieber in einer AfD-BRD im Knast, als meinen Kindern erklären zu müssen, warum wir nichts getan haben.

G.B. (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:17

Wehret den Anfängen! daß in Deutschland noch einmal eine Nationalistische Partei derartig
weit kommt erschreckt mich aufs tiefste, hat die jetzige Generation nichts aus der Geschichte gelernt und geht wieder den Nationalistischen Bauernfängern auf den Leim,
nach dem Motto, wenn es dem Esel zu gut geht, begibt er sich aufs Eis, die Demokratie muß doch irgendwie kaputt gemacht werden, danach ist dann wieder Heulen und Zähneklappern angesagt und niemand hätte das gewußt, das es derartig ausgeht.
Das sagt ihnen ein 81. Jähriger der die Folgen der Nationalisten noch am eigenen Leib zu spüren bekommen hat.
Es gibt m.E. keine besser Staatsform als eine Demokratische, leider werden diese Länder
immer weniger, auch das "gelobte Land" USA stürzt immer weiter ab in eine Despotische
und Finanzgesteuerte Kriegsmacht unter D.T.

Ich glaube mittlerweile, der Satz "Wehret den Anfängen" hat auch einigen Schaden angerichtet. Denn er kann zu eben jener "hypersensiblen Feindmarkierung" führen, die typisch für neolinken Aktivismus geworden ist. Bestimmte Themen dürfen nicht kritisch diskutiert werden, abweichende Meinungen können zu Ausgrenzung und Diffamierung der Person führen. Ich glaube, diese bisweilen aggressive Dynamik hat viele bürgerliche Demokraten frustriert und in die Arme der Rechten getrieben.
Außerdem glaube ich erkannt zu haben: wir haben ein Stück weit verlernt, Demokratie und offene Gesellschaft argumentativ zu verteidigen, statt mit moralischen Floskeln. Es gibt gute und sachliche Gründe, warum dieser Gesellschaftsentwurf besser ist als der Autoritarismus: Wohlstand, Gleichberechtigung und persönliche Freiheit. Die Populisten wollen über Empörung emotionalisieren und die Debatte in den Sumpf gefühlter Wahrheiten zerren. Da dürfen wir nicht mitspielen! Mit der moralischen Abwertung Andersdenkender tun wir aber genau das - und spielen damit ungewollt den Populisten in die Hände, indem wir die wichtigste Debatte unserer Zeit selbst emotionalisieren! Wir Humanisten sollten einen kühlen Kopf bewahren und ruhig sowohl die Vorteile unserer offenen Gesellschaft rezitieren als auch die Lügen und falschen Argumente der Autoritaristen zu zerlegen. Dann verhindern wir zumindest eine weitere Emotionalisierung der Diskussion.

Mutant77 (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:17

Faschismus ist die Überhöhung der eigenen Ideologie und Ausgrenzung aller anderen. Das gemeinsame Folgen einer Idee oder wenn man es auf deutschland begrenzen möchte, ist es der Gaube das vermeintlich Richtige mit Gewalt gegen alle anderen Denkweisen durchzusetzen.
Statt die Debatte auf Extremismus zu lenken, sollte man wieder beginnen verschiedene Sichtweisen und Lebensvorstellungen zu akzeptieren und für jeden eine lebenswerte Umgebung zu schaffen. Dieser Popanz, das das was man nicht gut findet bekämpft und verhindert werden muss, ist mit Sicherheit nicht die Lösung.

H. Lambert (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:22

Antwort auf von Mutant77 (nicht überprüft)

Die "Überhöhung der eigenen Ideologie und die Ausgrenzung aller anderen" ist nicht nur Grundlage des Faschismus! Auch von Kommunusmus, Sozialismus, Castrismus, Rote Kmaerismus... Schon vergessen?

Wieso sollte ich etwas vergessen, wovon ich nicht gesprochen habe?

m übrigen sehe ich das nicht so. Aber ich habe auch bemerkt das Menschen die sich für Sozialisten halten, heute eine zum Teil faschistische Attitude haben.
Aber der Sozialist grenzt niemanden aus und ist keine Ideologie. Da schon die Idee dahinter keiner stringenten Idee folgt und letztlich die Basis nur darauf berruht, dass der Staat auch Aufgaben und Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit hat.

Roland Fakler (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 13:18

Sehr schöner und treffender Schlusssatz: "Der Kampf gegen autoritäre Kräfte bleibt nur dann glaubwürdig, wenn er sich auf die universellen Prinzipien der Menschenrechte besinnt – und sich nicht mit den autoritären Dynamiken des Fundamentalismus gemein macht." Ein Märchen (Christentum )gegen ein anderes (Islam) zu stellen, ist auch keine Lösung.

Lieber Gerhard, die AFD wird vor allem deswegen immer stärker, weil die Regierung die anstehenden Probleme nicht lösen kann, vor allem Migration und Wohnungsprobleme. Sie gibt vermeintlich zuviel Geld ins Ausland und vernachlässig das Inland. Z.B. zahlen wir sehr viel an die UNO und dürfen nicht mal mitreden wofür das Geld ausgegeben wird. Dasselbe bei der EU. Das macht Ärger in Deutschland und bringt der AFD Wähler.

Inge Hüsgen

Die Autorin ist die Chefredakteurin des "Skeptiker", der Vierteljahreszeitschrift der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) sowie Redakteurin beim Humanistischen Pressedienst.

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