Gibt es ein Leben nach dem Tod?
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Religionen sind eng mit Tod und Krankheiten verknüpft. Ohne das Leiden und die Erfahrung der Endlichkeit des Lebens wären unsere Vorfahren nicht auf den Glauben an Götter gekommen. Hätten sie glücklich und zufrieden gelebt, hätten sie keinen Grund gehabt, ein religiöses Heilskonzept zu entwickeln und an übersinnliche Superwesen zu glauben.
Unsere Ahnen haben also nicht aus der Position der Stärke heraus den Glauben an unfassbare Allmächtige entwickelt, sondern aus Angst vor der Zukunft.
Inzwischen haben wir dank Technik und Medizin viele Ängste abbauen können, der Glaube an die Götter hält sich aber trotz wachsender Skepsis hartnäckig. Das hat vor allem mit der Furcht vor dem Tod zu tun. Oder besser: Mit der Angst, dass nach dem Tod alles zu Ende sein könnte. Und sich der Sinn des Lebens auf biologische Aspekte reduzieren würde.
Deshalb klammern wir uns an den Glauben, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht. Im Himmel – oder in der Hölle –, im Nirwana, in den kosmischen Sphären, oder wieder auf der Erde nach der Wiedergeburt. Doch wie plausibel ist die Vorstellung vom Leben nach dem Tod? Das ist vermutlich die Mutter aller Fragen.
Die Antwort kennt niemand. Deshalb sprechen wir ja vom Glauben. Aber Gläubige sind felsenfest überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das gibt ihnen Sinn und spendet Trost. Denn die Vorstellung, dass unser lebloser Köper vermodert, von Würmern zerfressen wird und fürchterlich zu stinken beginnt, ist wahrlich nicht erbaulich.
Dass unser Körper nicht überlebt, ist eine Tatsache, die wir erfahren, wenn Menschen sterben. Also braucht es ein Hilfskonstrukt, das das Weiterleben erklärbar macht. So kamen unsere Ahnen auf die Seele, die den Sprung ins Jenseits oder zurück auf die Erde garantieren soll.
Die Seele lässt sich nicht dingfest machen
Doch mit dieser Seele ist es so eine Sache. Sie lässt sich im Körper nicht dingfest machen. Sie kann aber auch nicht auf übersinnliche oder spirituelle Weise nachgewiesen werden. Sie ist und bleibt ein Mysterium.
Das bedeutet:
- Wir glauben an einen Gott, der sich uns nicht wirklich offenbart.
- Wir glauben an eine Seele, was lediglich eine Hypothese ist.
- Wir glauben an ein Leben nach dem Tod, doch auch dies ist nur eine Annahme.
Das sind arg viele Thesen oder Hilfskonstrukte, die schwer nachvollziehbar sind und nicht sehr plausibel wirken.
Nehmen wir uns nur die Vorstellung von der Seele vor. Wo soll diese zu Lebzeiten sitzen? Im Hirn? Im Herz? Das sind Organe, die nach biologischen oder neurologischen Kriterien funktionieren und untersucht werden können. Finden lässt sich da nichts.
Ein Wulst an Hypothesen
Und wie würde die Seele den Körper verlassen? Wohin würde sie sich zurückziehen? In den Himmel? Nur: Wie ist dieser beschaffen, wo ist er angesiedelt?
Und was ist mit den Tieren? Haben sie auch eine Seele, kommen sie auch in den Himmel? Werden sie auch wiedergeboren? Nach christlicher Heilslehre eher nicht. Doch biologisch gesehen sind wir ja auch Tiere und nur durch die evolutionäre Entwicklung aus ihnen hervorgegangen. Und nicht etwa durch einen Schöpfungsakt.
Bei all diesen Fragen gibt es keine plausiblen und schon gar nicht gesicherte Antworten. Deshalb ist es sehr unwahrscheinlich, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Übernahme mit freundlicher Genehmigung von watson.ch.
Kommentare (66)
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Jawohl, Herr Stamm. Es ist
Jawohl, Herr Stamm. Es ist unwahrscheinlich. Sehr unwahrscheinlich sogar.
Das wissen die Menschen seit mindestens drei Jahrhunderten. Und warum steht dann im Grundgesetz unseres Staates, das Religion ordentliches Schulfach sei?
Offenbar verspricht sich unser Staat was davon, dass wir alle in Religion unterrichtet werden. Welcher Nutzen könnte das sein?
Hier zwei mögliche Antworten.
1. Religion, speziell die Vorstellung von einem weiteren Leben nach dem Tode, wird für den Krieg gebraucht, zur mentalen Rüstung der Soldaten und Beschwichtigung der erbosten Kriegshinterbliebenen.
2. Bei Religion geht es ja weniger um Weltanschauung als eine Verhaltensbeeinflussung der Menschen. Im Klartext: Um Massenmanipulation. Auf der Basis unseres Selbsterhaltungstriebes: Wer nach der Pfeife der Priester tanzt, bekommt das ewige Leben, wer nicht, kommt in die Hölle.
Solange politische Führung und Priesterschaft kooperieren, ist Religion ein fantastisches Werkzeug für die Massenmanipulation. Wenn aber politische Führung und Priesterschaft in Konflikt geraten, ergeht es der politischen Führung dreckig. Siehe Seehofer.
Eine weitere Voraussetzung
Eine weitere Voraussetzung für den traditionellen Jenseitsglauben ist die Behauptung, dass es einen mächtigen und gerechten Gott gibt.
Nur dieser kann eine ausgleichende Gerechtigkeit garantieren.
Daraus folgt, dass - unter anderem - das Theodizee-Problem gelöst sein müsste, damit der Glaube an ein jenseitiges Paradies vernünftig sein könnte.
Ich finde, lieber Herr
Ich finde, lieber Herr Streminger, das ungelöste Theodizee-Problem ist sogar das entscheidende Argument gegen ein paradiesisches Jenseits. Wenn ein allgütiger Gott es nicht einmal im Diesseits schafft, seine unendliche Güte zu verwirklichen, zumal er angeblich sogar noch allmächtig ist, wie sollte er später dazu in der Lage sein?
Herr Streminger, darf ich Werbung für Ihr Buch machen? Ich halte es für das Gründlichste, was je zu dem Thema geschrieben wurde.
Streminger, Gerhard: Gottes Güte und die Übel der Welt.
2. überarbeitete Auflage, 2016. Erschienen bei Mohr-Siebeck.
Lieber Herr Graff, ich danke
Lieber Herr Graff, ich danke Ihnen sehr für die freundlichen Worte.
Es ist höchst bemerkenswert, dass trotz der Unbegründetheit aller Theodizeen weiterhin von theistischer Seite die Existenz eines mächtigen und gerechten Gottes behauptet wird.
Dies ist wohl nur damit zu erklären, dass Menschen nicht bereit und willens sind, die nicht unattraktive Idee einer ausgleichenden Gerechtigkeit im Jenseits aufzugeben.
Unbegründetheit? Nehmen wir nur den am häufigsten vorgebrachten Lös8ungsversuch des Theodizee-Problems: Alles Leid kommt in die Welt, weil Menschen das überragende Geschenk der Freiheit missbrauchen. Wir, nicht Gott, sind also verantwortlich und schuldig.
Aber warum garantiert der angeblich Allgütige und Allmächtige zwar den Tätern die Freiheit, nicht aber den Opfern?
"Alles Leid kommt in die Welt
"Alles Leid kommt in die Welt, weil Menschen das überragende Geschenk der Freiheit missbrauchen."
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Alles Leid kommt in die Welt, weil der Drecksgott Nervensysteme geschaffen hat, die Leid vermitteln. Er hätte genausogut darauf verzichten und sich am Wohlbefinden aller menschlichen und nichtmenschlichen Tiere erfreuen können, aber offenbar sieht er ihnen lieber bei schwerstem Leiden und elendem Verrecken zu - egal, ob es das jeweils betroffene Wesen in irgendeiner Weise "selbst verschuldet" hat oder nicht. Leute, die einen solchen Gott für die personifizierte Güte halten, kann man nur als ethisch unzurechnungsfähig bezeichnen. Jedenfalls bringe ich für ihre Wahnvorstellungen keinerlei Respekt mehr auf.
Ich bin zumindest der Meinung
Ich bin zumindest der Meinung, dass es viel zu viel Leid in der Welt gibt; und dass die biblische Ursündenlehre menschenverachtend ist.
In Letzterem kann ich Ihnen
In Letzterem kann ich Ihnen nur lebhaft zustimmen. Ansonsten halte ich es für entschieden zu tief gestapelt, lediglich der "Meinung" zu sein, daß es zu viel Leid in der Welt gibt, denn das ist eine absolut offenkundige Tatsache. Jedenfalls kann man schwerlich zu einem anderen Schluß kommen, wenn man sich vorstellt, wie es auf der Erde zuginge, wenn sich nahezu alle moralisch handlungsfähigen Menschen - ganz im Gegensatz zu "Gott" - möglichst systematisch und lückenlos leidvermeidend nach dem ethischen Gleichheitsgrundsatz verhielten, weil auch sie selbst nicht vermeidbarerweise leiden wollen.
Dem könnten Sie
Dem könnten Sie wahrscheinlich zustimmen: Eine Handlung ist auf jeden Fall gut, wenn sie dem Wohlwollen entspringt und dem Gemeinwohl dient. Es ist nicht zu erkennen, dass Gottes Nichtstun dem Wohlwollen entspringt und dem Gemeinwohl dient.
"Dem könnten Sie
"Dem könnten Sie wahrscheinlich zustimmen: Eine Handlung ist auf jeden Fall gut, wenn sie dem Wohlwollen entspringt und dem Gemeinwohl dient."
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Ich befürchte, daß ich es mir so einfach nicht machen kann. Für den Begriff "gut" habe ich in ethischem Zusammenhang keine Verwendung, denn die Qualität selbst hochbemühten moralischen Verhaltens kann äußerst unterschiedlich und leider auch sehr schlecht sein. Der Begriff "Wohlwollen" ist ethisch uneindeutig, da er sich ebenso auf die Vermeidung von Leid wie auf die Vermehrung von Glück beziehen kann. Und das "Gemeinwohl" ist keine ethische Kategorie, weil Gesellschaften zwar aus ethischen Objekten bestehen, selbst aber keine solchen sind. Von wessen "Gemeinwohl" ist überhaupt die Rede? Geht es um die gesamte Menschheit? Um Nationalstaaten? Um Stadt- oder Dorfgemeinden? Und was ist mit dem Wohl nichtmenschlicher Tiere? Ich möchte lieber folgendermaßen formulieren:
Jedes Wesen, das nicht vermeidbarerweise leiden und berechtigt sein möchte, Verletzungen eigener oder fremder Interessen zu beanstanden, muß sich auch seinerseits möglichst systematisch und lückenlos leidvermeidend nach dem Grundsatz der gleichen Berücksichtigung gleicher Interessen verhalten. Ethik ist die Theorie der Leidvermeidung und Moral(ität) die aus ihr erwachsende Praxis. Eine Handlung oder Unterlassung ist also genau dann (mehr oder weniger erfolgreicherweise) moralisch, wenn sie ethisch motiviert ist, und genau dann ethisch motiviert, wenn sie auf bestmögliche Leidvermeidung nach dem Grundsatz der gleichen Berücksichtigung gleicher Interessen ausgerichtet ist. Gemäß dem Zweck der Ethik besteht die Klasse ihrer Bezugsobjekte in der Menge aller leidensfähigen Wesen (also nicht nur in willkürlich ausgewählten Teilmengen davon).
Da "Gott" die Leidensfähigkeit selbst erschaffen hat und darüberhinaus sämtliches Leid im Universum erzeugt oder nicht verhindert, ist er der Inbegriff des "Bösen" und somit das extremstmögliche Gegenteil eines ethischen Vorbildes.
Das Wort "glauben" meide ich,
Das Wort "glauben" meide ich, denn es beinhaltet zwei sich widersprechende Definitionen:
1. Der Himmel verfinstert sich, dicke Wolken ziehen auf, so daß es dunkel wird und dann kommt Einer der sagt, ich glaube es gibt Regen. In Wirklichkeit vermutet er. Er ist so mutig aufgrund seiner Erfahrung eine Prognose für die Zukunft abzugeben. Er hat die Erfahrung gemacht und auch in der Schule was vom Wetterkreislauf gehört also er baut auf Empirie.
2. "Am dritten Tage auferstanden von den Toten". Das ist Glaubenssache, nur daß hier jegliche Erfahrung daß das auch nur ein einziges mal geschehen sei nicht besteht. Es ist eine blanke Behauptung entgegen den beobachteten Naturgesetzen.
Durch die Benutzung des Wortes Glauben schieben die Religionen oder Gläubigen den Hörern die Assoziation unter , daß hinter der Behauptung ein Vorsprung durch Erfahrung stünde. Das lässt sich sehr schön in Diskussionen rausfinden denn irgendwann kommt der Punkt an dem die Religiösen ihren Glauben mit Erfahrungen belegen wollen.
Mich erinnert das Wort Glauben an Einen der in eine fremde Stadt kommt, nach dem Weg fragt und als Antwort erhält: Ja, das ist ganz einfach, da gehen Sie bis zur nächsten Kreuzung und biegen dann rechtslinks ab. Diese Information kann man in die Tonne kloppen.
Die Richtungsweisung des Wegweisers und die Benutzung des Wortes "glauben" macht ratlos und führt in die Irre und kann vom jeweiligen Ziel ablenken.
Die Nutzung meines "Tools" Unterscheidung ob das "glauben" des Gegenübers bloß eine Behauptung ist oder auf einer Vermutung beruht lässt mich klarer verstehen.
Und wenn man einem Theologen
Und wenn man einem Theologen bezüglich dieses Prozesses Fragen stellt, dann werden sie zornig! Kenne ich zur Genüge! Übrigens, was sollte ein Priester nach seinem Tode im Himmel??? Ach du lieber Gott!!
Ich stimme Ihnen - weitgehend
Ich stimme Ihnen - weitgehend - zu, finde allerdings enge Verbindung zwischen schlechtem Leben und Gottesglaube etwas kurzschlüssig. Die Menschen in Religionen ohne Jenseitsvorstellung (z. B. Nirvana) haben, vermute ich, im Prinzip nicht besser gelebt.
"Die Antwort kennt niemand."
"Die Antwort kennt niemand."
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Doch. Für "Geist" oder "Seele" ohne neuronale Systeme gibt es ebensoviele Anhaltspunkte wie für Verdauung ohne Verdauungsorgane, nämlich ÜBERHAUPT KEINE. Tatsächlich wäre es der mit Abstand peinlichste Irrtum der Wissenschaftsgeschichte, wenn man etwas für die Funktion eines Dinges hielte, das in Wirklichkeit selbst ein Ding ist. Die Behauptung der realen Existenz von "Seelen" ist also nicht einmal eine "Hypothese", sondern nach aktueller Kenntnis der zuständigen Wissenschaften eine blanke Falschaussage (was den grundsätzlichen Fallibilitätsvorbehalt der Wissenschaft übrigens NICHT berührt).
Die Vorstellung vom Leben
Die Vorstellung vom Leben nach dem Tod liefert zum einen sicher eine Hoffnung, die Angst vor dem Unbekannten mindern soll. Doch es ist auch eine bequeme Ausrede Kindern gegenüber, deren Oma gestorben ist. Die Traurigkeit wird übertüncht durch eine Lüge, die dem Kind das Gefühl vermittelt, die Oma sei ja noch am Leben und man könne nun mit ihr mittels Gebet kommunizieren. Vor allem gehe es ihr dort - weil paradiesische Umstände - extrem gut, man (speziell das Kind) brauche sich also keine Sorgen mehr um die Oma machen, die kurz zuvor vielleicht in einem Pflegeheim allerlei Gebrechen und Leiden zeigte.
Ich gebe zu: Jede rationale Erklärung über die völlige Auslöschung einer Persönlichkeit, die nun nur noch aus Erinnerungen der Überlebenden besteht, könnte Kinder überfordern. Aber irgendwann käme schon ein geeigneter Augenblick, dem Kind nicht nur zu erklären, dass es weder Weihnachtsmänner noch Osterhasen gibt, sondern auch, dass es nach dem Leben genauso ist wie vor dem Leben: ein unfühlbares Nichts, also gar nichts Schlimmes oder Beunruhigendes.
Für mich persönlich ist es ein Trost, dass nach dem Leben nichts mehr kommt. Dieser Körper und der ihn produzierende Geist hat ausgedient, wird am Ende sogar vom Leben erlöst. Es ist ein Zeichen von Unreife (die man Kinder noch zugestehen mag), die uns an ein Leben nach dem Tod glauben lassen. Keine zwei Religionen sind sich übrigens einig darüber, was denn da Großartiges kommen möge.
Recht haben - wenn ich mal annehme, dies sei überhaupt möglich - kann also nur eine sehr geringe Zahl Gläubiger, während die überwiegende Mehrheit falschliegt. Da ist es wahrscheinlicher (und tröstlicher), dass alle danebenliegen und wir uns keinen Kopf über das "danach" machen müssen.
Kein brutaler, ungnädiger Richter, der uns nach unserer zufälligen, geburtsbestimmten Religion verurteilt, keine Sortierung in kranke Strafregionen und noch krankere "Wohlfühloasen", in denen man vor Langeweile am liebsten sterben würde - aber nicht darf...
Es gibt Opas, die ihren
Es gibt Opas, die ihren Enkelkindern sagen, dass es eine Evolution gibt und sie selektiert werden. Wenn alle Opas usw. gestorben sind, sind sie die Überlebenden. Wird darüber richtig gesprochen, haben die Enkelkinder Verständnis für den bevorstehenden Tod ihrer Großeltern usw. Schmerzen wird es trotzdem, doch die Zeit heilt Wunden, das Andenken realistischer. Der Trost, dass Opa vom Himmel aus sie "begleiten" wird, wird solchen Enkelkindern nicht in den Sinn kommen. Aufklärung ist besser als polemisieren.
Genau so!
Genau so!
Ein Mensch wird schon als
Ein Mensch wird schon als Kind erzogen
Und , dementsprechend, angelogen.
Er hört die wunderlichsten Dinge,
Wie, dass der Storch die Kinder bringe,
Das Christkind Gaben schenkt zur Feier,
Der Osterhase lege Eier.
Nun , er durchschaut nach ein paar Jährchen,
Dass all das nur ein Ammenmärchen.
Doch andre, weniger fromme Lügen,
Glaubt bis zum Tod er mit Vergnügen.
Eugen Roth
Noch Fragen?
@Hugo
@Hugo
Was für ein Quark!
Götter sind Personifikationen von Dinge (Sonne, Mond, Leben/Natur, Weisheit ...) und Monogötter (YHWH, Gott, Allah ...) sind Personifikationen der Lichtenergie und damit kann der Theologe natürlich alles sagen.
Die Seele ist ein religiöses Wort für Gedanken- und Gefühlswelt.
Die abrahamitischen Religionen sind Macht- und Herrschaftsinstrumente - logisch konstruierte Irrlehren ...
Und selbstverständlich kann man nach dem Tod nur "weiterleben" wenn man sich in das Buch des Lebens hineinschreibt und die zukünftige Menschheit bereichert.
P.S. Der Mensch schliesst sich Gruppierungen an von denen er profitieren kann und die beiden Grosskirchen in Deutschland besitzen etwa 450.000.000.000 Gründe - also Euros, das Blutgeld unserer Ahnen.
Sehr geehrter Herr Stamm,
Sehr geehrter Herr Stamm,
als Arzt war ich während meiner beruflichen Tätigkeit häufig bei Gesprächen auch "zwischen den Zeilen" mit der von ihnen geschilderten Thematik konfrontiert. Weiterhin durfte ich die großartige persönliche Sicht meines Vaters hierzu in großen Anteilen erfahren. Von meiner wissenschaftlichen Sicht aus muss ich Ihnen jedoch sagen, dass Ihre diesbezügliche Argumentation mindestens eine Dimension zu niedrig ansetzt.
Die wissenschaftliche und auch meine ärztliche Sicht zu diesem Thematik bewegt sich längst auf einem höheren Niveau bisheriger religiöser Argumentation und berücksichtigt auch das Unterbewusstsein unserer Psyche, die unteilbar zu uns Menschen gehört. Weiterhin wurde die klassische Physik längst durch die Quantenphysik ergänzt, die offenbar ohne Ihr Wissen auch Ihren Alltag gestaltet. Ihre Thema wäre wissenschaftlich, und damit innerhalb der Realität, nur unter Berücksichtigung der Quanteninformationstheorie korrekt darstellbar.
Für Ihre weitere qualifizierte Beschäftigung mit diesem Thema würde ich Ihnen zunächst ein naturwissenschaftlich verständliches "Lehrbuch", wie etwa "Von der Quantenphysik zum Bewusstsein" von Thomas und Brigitte Görnitz zur Lektüre empfehlen.
Wenn sie mehr über die Konsequenzen aus der Problematik wissenschaftlicher Sicht dieser Zusammenhänge erfahren möchten, lesen sie z.B. das sehr persönliche Bekenntnis eines realistischen Wissenschaftlers, wie Bernard Haisch, "Die verborgene Intelligenz im Universum".
Wenn Sie mehr über die Eigenschaften auch Ihrer Psyche erfahren möchten, befragen Sie bitte einen Psychotherapeuten oder beschäftigen Sie sich mit den Werken von z.B. C.G. Jung als Schüler Freuds, Erich Fromm, oder vieler weiterer qualifizierter Psychoanalytiker und Psychotherapeuten.
Anschließend könnten Sie Ihren Beitrag evtl. qualifiziert überarbeiten und wirklich Stellung dazu nehmen, was womöglich vor unserer Geburt auch über Epigenetik bereits Einfluss auf uns hatte und welche wissenschaftlich realistischen Vorstellungen über unser Vorstellungsvermögen hinaus denkbar sind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Günter Weis
Ich bin kein Arzt,aber ich
Ich bin kein Arzt,aber ich habe viel über Nahtoderfahrungen gelesen und habe meine Ansichten vollkommen geändert. Es gibt ganz sicher andere Dimensionen nach unserem Tod. Das Leben ist nur ein kleiner Teil von dem was nach dem Tod kommen wird. Ich schliesse mich Ihrem Kommentar an. MfG M. Schulze aus dem Wendland
Was sind denn "andere
Was sind denn "andere Dimensionen nach unserem Tod"? Vielleicht meinten Sie "andere Kartoffelpuffer" oder irgendein anderes Wort, das für Sie interessant klingt, aber keinerlei Bedeutung im thematischen Zusammenhang hat...
NAHTODerfahrungen sind keine
NAHTODerfahrungen sind keine TODESerfahrungen! Nur "Zombies" könnten davon berichten, "wie es ist, tot zu sein".
Hallo Thomas, bitte nicht
Hallo Thomas, bitte nicht unqualifiziert antworten. Ich habe selbst eine Nahtoderfahrung gehabt und seitdem sehe ich das Leben auf der Erde mit anderen Augen.Bevor ich das Erlebnis hatte ...hätte ich das auch für eine Utopie gehalten. Ich wusste übrigens nicht,dass unter uns auch Zoombies leben!!!!!
"Hallo Thomas, bitte nicht
"Hallo Thomas, bitte nicht unqualifiziert antworten."
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Keine Sorge, das überlasse ich gerne Ihnen...
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"Ich habe selbst eine Nahtoderfahrung gehabt"
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Noch einmal: NAHTODerfahrungen sind ->KEINE<- TODESerfahrungen, denn ein Gehirn, dessen Zellen restlos und endgültig abgestorben sind, vermittelt keine "Erfahrungen" mehr. Was ist daran schwer zu verstehen?
"Kluge"Aussage...waren Sie
"Kluge"Aussage...waren Sie schon einmal klinisch tot? Ich glaube wohl nicht...sonst würden Sie anders darüber denken. Es gibt unerklärte Sachen zwischen Erde und Universum,die sich der Mensch nicht erklären kann. So wichtig sollte sich ein Mensch nicht nehmen. Tipp: Lesen Sie mal Studien über NTE bekannter Ärzte aller Fachrichtungen etc. die z.T. selbst dem Tod bereits nahe standen oder monatelang in Koma lagen.
"waren Sie schon einmal
"waren Sie schon einmal klinisch tot? Ich glaube wohl nicht...sonst würden Sie anders darüber denken."
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Nein, das würde ich NICHT, denn ich weiß, daß NAHTODerfahrungen ->KEINE<- TODESerfahrungen sind - so eindrucksvoll sie auch immer sein mögen. Nach Eintritt des klinischen Todes dauert es eine Weile, bis alle Gehirnzellen endgültig abgestorben sind. Erst dieser Zustand ist der "echte" und irreversible Tod! Aus ihm ist noch niemand ins Leben zurückgekehrt.
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"Es gibt unerklärte Sachen zwischen Erde und Universum,die sich der Mensch nicht erklären kann."
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Richtig, aber Nahtoderfahrungen gehören NICHT dazu. Nur die Existenz von "Zombies" wäre wirklich rätselhaft und geeignet, die Grundannahmen der Neurobiologie in Frage zu stellen.
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"Lesen Sie mal Studien über NTE bekannter Ärzte aller Fachrichtungen etc. die z.T. selbst dem Tod bereits nahe standen oder monatelang in Koma lagen."
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Nichts von alledem ändert irgendetwas an der Tatsache, daß vollständig tote Körper keine "Erfahrungen" mehr machen können, weil die physischen Voraussetzungen dafür einfach nicht mehr gegeben sind.
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"Es fällt Ihnen wohl schwer andere Ansichten zu akzeptieren."
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Was Sie für "Ansichten" halten, sind ignoranzbedingte Falschaussagen. Ihre Verbreitung ist verantwortungslos, und dagegen schreite ich ein.
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"Ich lese Ihre Meinung zu diesem Thema auch,aber habe eine andere Meinung dazu. Was hat das mit Unverschämtheit zu tun?"
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Wer etwas aussagt oder impliziert, das mit wohlbestätigten wissenschaftlichen Kenntnissen unvereinbar ist, muß annehmen, daß er "es" besser weiß, als die jeweils zuständigen Wissenschaftler. Das ist von atemberaubender Dummdreistigkeit und muß jeden empören, der weiß, wie Wissenschaft funktioniert und was den Wert ihrer Erkenntnisse ausmacht.
Es hat keinen Sinn mit Ihnen
Es hat keinen Sinn mit Ihnen weiter zu kommunizieren. Meine Zeit ist mir dafür einfach zu kostbar und mein Erlebnis können Sie nie nachvollziehen, erst recht nicht verstehen.
Physische Körper sind nicht
Physische Körper sind nicht mehr existent,aber die Seele bleibt für immer. Das heisst, dass die Hülle somit der Körper verfällt. Ignoranz ist eine Dummheit und Akzeptanz eine Stärke. Meine Meinung dazu lasse ich mir dazu nicht nehmen.
"mein Erlebnis können Sie nie
"mein Erlebnis können Sie nie nachvollziehen, erst recht nicht verstehen."
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Doch, das kann ich. Im Gegensatz zu Ihnen ziehe ich daraus allerdings keine falschen Schlüsse.
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"Physische Körper sind nicht mehr existent,aber die Seele bleibt für immer."
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Grober Unfug! Siehe meinen Beitrag vom 16.10..
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"Ignoranz ist eine Dummheit"
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Stimmt.
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"und Akzeptanz eine Stärke."
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Nicht, wenn es um Lügen geht.
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"Meine Meinung dazu lasse ich mir dazu nicht nehmen."
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Diese Haltung ist typisch für Leute, die sich einen feuchten Dreck um Evidenz und Logik scheren und jeden Blödsinn glauben, der ihnen gefällt.
Nun reicht es. Sie besitzen
Nun reicht es. Sie besitzen eine Frechheit über mich zu urteilen,nur weil ich eine andere Meinung zu diesem Thema habe. Was denken Sie überhaupt wer sie sind...der Allwissende? Niemand kann sagen was nach dem Tod kommt ...auch Sie nicht. Meine Nahtoderfahrugen haben mir etwas anderes gezeigt. Mich als Lügner darzustellen ist eine Unverschämtheit. Meine Ansicht werde ich immer weiter vertreten und erst recht nicht von Ihnen untersagen lassen. Einen weiteren Kommentar werde ich von Ihnen ignorieren, es ist nur Zeitverschwendug.
"Sie besitzen eine Frechheit
"Sie besitzen eine Frechheit über mich zu urteilen,nur weil ich eine andere Meinung zu diesem Thema habe."
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Ihre "Meinung" zu diesem Thema ist nicht "anders", sondern einfach FALSCH! Es ist IHRE Frechheit, die hier alles den Schatten stellt, denn Sie beschimpfen Physiker, Chemiker und Biologen implizit als Volltrottel, weil sie vermeintlich zu bescheuert sind, um Dinge von (ihren) Funktionen zu unterscheiden. An die Impertinenz, mit der sich wissenschaftlich Ahnungslose wie Sie ein Urteil über die Wissenschaft und ihre Vertreter anmaßen, sollte ich mich nach etlichen Jahren "gewöhnt" haben, aber statt dessen empört sie mich immer mehr.
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"Was denken Sie überhaupt wer sie sind...der Allwissende?"
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Niemand ist "allwissend", auch die Wissenschaftler nicht, aber ihre Erkenntnisse sind nun mal die zu jedem Zeitpunkt am besten belegten. Folglich ist es dumm und unverschämt, Behauptungen aufzustellen, die mit dem jeweils aktuellen Stand wissenschaftlich erworbener Kenntnisse unvereinbar sind.
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"Niemand kann sagen was nach dem Tod kommt"
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DOCH, nämlich jeder, der wenigstens rudimentäre neurobiologische Kenntnisse besitzt. Stellt das Nervensystem seinen Dienst ein, laufen darin logischerweise auch keine Prozesse mehr ab. Das hat es mit dem Verdauungstrakt gemeinsam, nur wäre niemand so bekloppt, Verdauung für ein reales Objekt zu halten, das nach dem Tode weiter existiert.
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"Meine Nahtoderfahrugen haben mir etwas anderes gezeigt."
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Haben sie NICHT, denn auch Sie waren noch nie vollständig tot! Deshalb heißt es ja auch ->NAH<-toderfahrung. Es ist wirklich beunruhigend, daß Sie diesen doch recht simplen Begriff partout nicht verstehen (wollen).
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"Mich als Lügner darzustellen ist eine Unverschämtheit."
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Jemand, der Falschaussagen verbreitet, obwohl er die Wahrheit kennt, IST nun mal ein Lügner - da beißt die Maus keinen Faden ab, wie man so schön sagt.
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"Meine Ansicht werde ich immer weiter vertreten und erst recht nicht von Ihnen untersagen lassen."
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Ich bin nicht in der Position, Ihnen irgendetwas zu "untersagen", aber ich darf feststellen, daß Sie falsche und in ihrer Unkorrigierbarkeit wahnhafte Überzeugungen vertreten - ob Ihnen das nun paßt, oder nicht.
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"Einen weiteren Kommentar werde ich von Ihnen ignorieren"
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Oh ja, bitte!
Warum lesen Sie eigentlich
Warum lesen Sie eigentlich andere Meinungen zum Thema,wenn Sie anders darüber denken und mich dann beleidigen?
Meine Meinung als falsch anzuprangern,mich als Ahnungslose und Allwissende zu beschimpfen;das ist skandalös. Ich habe weder Physiker beschimpft noch als Volltrottel betitelt. Ich glaube,dass Sie nicht von dieser Welt sind. Haben Sie nie in Ihrem Leben gelernt zu diskutieren? Nein das haben Sie nicht!!! Nur Ihre Meinung ist die Richtige. Sie Schlaumeier sind wirklich arm dran. Ich will mich nicht weiter äussern,ansonsten färbt Ihr Niveau noch auf meine Person ab. Durch Ihre Kommentare...fernab vom eigentlichen Thema...habe ich wenigstens immer einen lustigen Abend gehabt. Hoffentlich trifft meine Seele nach dem Tod nie Ihre,es wäre schrecklich für mich.
"Warum lesen Sie eigentlich
"Warum lesen Sie eigentlich andere Meinungen zum Thema,wenn Sie anders darüber denken und mich dann beleidigen?"
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Ganz einfach: um zu überzeugen oder mich überzeugen zu lassen - wie es der Sinn von Diskussionen ist, die mehr als belanglose Unterhaltung sein sollen. Wer allerdings von mir erwartet, daß ich ihm Irrtümer oder gar Lügen durchgehen lasse, lernt sehr schnell, was eiserner Widerstand ist.
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"Meine Meinung als falsch anzuprangern,mich als Ahnungslose und Allwissende zu beschimpfen;das ist skandalös."
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"Skandalös" ist es, jemandem Beiträge zuzumuten, die Sie offenbar nicht einmal korrekturgelesen haben. Das mag der Oberflächlichkeit und Undifferenziertheit Ihres Denkens entsprechen, kann aber als persönliche Mißachtung aufgefaßt werden.
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"Ich habe weder Physiker beschimpft noch als Volltrottel betitelt."
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Doch, das haben Sie, denn Sie glauben ja, die "Seele" sei ein eigenständig existierendes Objekt, während alle zuständigen Wissenschaftler aufgrund aller sich bietenden Evidenz davon ausgehen, daß sie eine FUNKTION NEURONALER SYSTEME ist. Wenn Sie recht hätten, MÜSSTEN diese Wissenschaftler Volltrottel sein, denn dann wären all ihre ausgefeilten Methoden der Forschung und Theoriebildung sowie ihre hochentwickelten technischen Hilfsmittel einen Scheißdreck wert, und zwar ohne daß sie es auch nur ahnen. Das überhaupt für möglich zu halten, zeugt von beispielloser Dummdreistigkeit.
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"Ich glaube,dass Sie nicht von dieser Welt sind."
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NOCH ein falscher Glaube, denn niemand könnte mehr "von dieser Welt" sein als ein Emergentistischer Materialist wie ich.
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"Haben Sie nie in Ihrem Leben gelernt zu diskutieren?"
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Doch, und ich mußte so ziemlich alle Überzeugungen über den Haufen werfen, mit denen ich aufgewachsen war. Wenn jemand weiß, was es bedeutet, sich über viele Jahre hinweg immer besseren Argumenten geschlagen geben zu müssen, dann bin ich das.
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"Nur Ihre Meinung ist die Richtige."
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NEIN, die über Jahrzehnte und Jahrhunderte etablierte wissenschaftliche Lehrmeinung ist die richtige - bis sie VON WISSENSCHAFTLERN (also nicht von irgendwelchen Leuten wie Ihnen mit irgendwelchen "Meinungen" wie den Ihren) korrigiert wird.
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"Ich will mich nicht weiter äussern"
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Das haben Sie schon zweimal "angedroht" - darauf gebe ich nicht viel.
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"Hoffentlich trifft meine Seele nach dem Tod nie Ihre,es wäre schrecklich für mich."
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Tja, mit dieser Angst werden Sie halt leben müssen, solange Sie an Ihren Wahnvorstellungen festhalten.
Siehe Bücher von Dr.Eben
Siehe Bücher von Dr.Eben Alexander,Dr. Raymond A. Moody usw.....sollten Sie mal lesen und gibt viele weitere Ärzte und Uni- Professoren...auch Wissenschaftler, die " beweglich" wurden.
Vertehen Sie das überhaupt?
Wahnvorstellungen haben nur
Wahnvorstellungen haben nur Menschen, die in ihrer eigenen Welt leben. Andere Ansichten nicht anhören können, weil sie diese nur ignorieren. Hirnlose Seelen werden nach dem Tod im Universum ewig herum irren und nur gut so, dass sie dann isoliert bleiben.
"Vertehen Sie das überhaupt?"
"Vertehen Sie das überhaupt?"
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Natürlich "vertehe" ich das. In jedem Beruf gibt es Leute, die nicht wirklich begreifen, was sie tun - besonders, wenn es sich um Fachgebiete handelt, deren philosophische und theoretische Grundlagen so komplex sind wie die der Wissenschaft. Noch dazu sind auch Wissenschaftler "nur" Menschen und als Heranwachsende den gleichen (meist religiösen) Verblödungen ausgesetzt, wie der Rest der Bevölkerung. Wird das niemals systematisch aufgearbeitet (ein sehr mühsamer, zeitaufwendiger und oft auch psychisch belastender Prozess, wie ich aus eigener Erfahrung weiß), kommt es eben dazu, daß Wissenschaftler schlechte Forschung betreiben und aus deren Ergebnissen abwegige Schlüsse ziehen. Glücklicherweise besitzt die Wissenschaft eine Vielzahl von Kontrollmechanismen, die verhindern, daß solche Schlüsse zur Lehrmeinung werden. Es bedeutet also absolut gar nichts, wenn einzelne (")Wissenschaftler(") Behauptungen aufstellen, die in krassem Widerspruch zu etabliertem Wissen stehen - schon gar nicht, wenn es zwielichtige Typen wie Herr Alexander sind. Es bleibt dabei: eine NAHtoderfahrung ist KEINE TODESerfahrung. Wer das Gegenteil behauptet, demonstriert seine wissenschaftliche Ahnungslosigkeit.
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"Wahnvorstellungen haben nur Menschen, die in ihrer eigenen Welt leben."
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Wahnvorstellungen sind falsche Überzeugungen, an denen unkorrigierbar festgehalten wird, weil die betreffende Person rational unzugänglich ist. Das trifft auf Sie und Ihre Überzeugungen zu. Folglich haben Sie ein Wahnproblem.
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"Andere Ansichten nicht anhören können, weil sie diese nur ignorieren."
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Auch das trifft auf Sie zu, denn Sie ignorieren alles, was die Neurowissenschaften über Nervensysteme und ihre Funktionen herausgefunden haben - und das nur, weil Sie unbedingt glauben WOLLEN, daß "Seelen" reale Objekte sind.
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"Hirnlose Seelen werden nach dem Tod im Universum ewig herum irren und nur gut so, dass sie dann isoliert bleiben."
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Das ist nur eine weitere Ihrer Wahnvorstellungen, die mit den Naturwissenschaften und insbesondere der Physik unvereinbar ist. Wiederum beschimpfen Sie deren Vertreter als Deppen, weil sie mit allen wissenschaftlichen Mitteln nicht erkennen können, was sich Ihnen irgendwie und einfach so "offenbart" hat. Wären Sie in Ihrer Ignoranz nicht so grenzenlos unverschämt, müßte man Sie bemitleiden.
Sie können einfach keine
Sie können einfach keine anderen Meinungen akzeptieren und sind daher einfach zu bemitleiden. Haben Sie sich noch nie die Frage gestellt warum dieser Artikel im Internet zur Meinungsäußerung eingestellt wurde? Denken Sie mal darüber nach...sollten Sie dazu in der Lage sein. Mich können Sie jedenfalls nicht mit Ihrer Meinung beeindrucken bzw. umstimmen...Sie Ignorant...und nun ist endgültig Schluss , es ist mir zu wider mit Ihnen meine kostbare Zeit zu verschleudern.
"Sie können einfach keine
"Sie können einfach keine anderen Meinungen akzeptieren"
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Falsch, ich akzeptiere keine LÜGEN!
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"und nun ist endgültig Schluss , es ist mir zu wider mit Ihnen meine kostbare Zeit zu verschleudern."
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Jaja, schon klar...
Wenn ihnen doch klar ist das
Wenn ihnen doch klar ist das es Dinge gibt die die Menschen nicht erklären können, warum meinen sie dann eines dieser Dinge, nämlich den Tod, erklären zu müssen? Oder sprechen wir hier mit einem übermenschlichem Wesen, einem Engel gar?
Ich kann den Tod nicht
Ich kann den Tod nicht erklären,weil ich weder Engel noch Sonstiges bin. Ich denke,dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist. Aufgrund meiner Nahtoderfahrungen bin ich davon überzeugt, dass die Seele weiterhin im Universum exestiert. Die Seele trennt sich nach dem Sterben vom physischen Körper . Ich glaube,dass das Leben ein kleiner Teil vom Ganzen ist und nicht umgekehrt.
Hallo Hr.Dr. Weis, seit ich
Hallo Hr.Dr. Weis, seit ich das Buch #Physik und Bewusstsein# von B.Alan Wallace gelesen habe muss ich Ihnen Recht geben. Es gibt im Universum noch unerforschtes und unsere Meinungen und unser Wissen sind noch immer auf dem Weg. Dass ich das Glaubensprinzip der Kirchen ablehne ist fester Bestandteil meiner 72 Jährigen Lebenserfahrung.
"Dass ich das Glaubensprinzip
"Dass ich das Glaubensprinzip der Kirchen ablehne ist fester Bestandteil meiner 72 Jährigen Lebenserfahrung."
Das ist schön für Sie. Aber was hat das Unerforschte des Universums mit den Urhebern des Nachtod-Glaubens zu tun, die noch nicht einmal wussten, dass es ein Universum gibt, sondern die Sterne (wörtlich im hebräischen "Original") für Funzeln hielten?
Fällt es wirklich so schwer zwischen dem Unsinn der sogenannten "heiligen" Bücher und heutigen physikalischen Spekulationen zu unterschieden? Es reicht nicht, nur das Glaubensprinzip über Bord zu werfen, wir müssen auch vermeiden, ständig in wissenschaftlicher Spekulation irgendeinen Hinweis darauf zu finden, in "heiligen" Bücher stünde irgendetwas, das über den geistigen Horizont der damaligen Hirten in der Levante hinausweist...
Niemand leugnet, daß es noch
Niemand leugnet, daß es noch Unerforschtes im Universum gibt. Schließlich ist das der Grund, warum Menschen überhaupt Wissenschaft betreiben. Allerdings nehmen seriöse Wissenschaftler das Sparsamkeitsprinzip äußerst ernst und enthalten sich wilder Spekulationen über Unbelegtes.
Bitte lesen Sie das
Bitte lesen Sie das vorgestellte Buch, vielleicht wissen Sie dann wie mein Kommentar gemeint war.
Herr Wallace vermatscht seine
Herr Wallace vermatscht seine religiotischen Wahnvorstellungen mit einer völlig abstrusen Idee von Wissenschaft. Offensichtlich hat er nicht begriffen, daß religiöse und wissenschaftliche Denkweisen auf allen philosophischen Ebenen inkompatibel sind. Studieren Sie die Philosophie Mario Bunges. Dann wissen Sie, wovon ich rede.
Ich fürchte, Sie
Ich fürchte, Sie überstrapazieren das Thema des Betrags von Hugo Stamm ein wenig.
Ich denke nicht, dass sich weidewechselnde Halbnomaden der Bronzezeit über Quantenphysik Gedanken machten. Die Herleitung des Irrglaubens eines Lebens nach dem Tod an der Seite eines herrsch- und eifersüchtigen "Gottes" ist inzwischen gut nachvollziehbar. Daher ist diese "Argumentationsschiene" für die Annahme eines Lebens nach dem Tod obsolet.
Ob und inwiefern die Quantenphysik Ideen liefern kann, dass es so etwas ähnliches wie ein Leben nach dem Tod gäbe, steht auf einem völlig anderen Blatt. Theologen lesen ja nicht aus einem Physikbuch vor, sondern aus der Bibel, die von ungebildeten Menschen einer wunder- und magiegläubigen Zeit geschrieben wurden. Also ohne jede faktische Grundlage.
Ich bin mir indes ziemlich sicher, dass es kein bewusstes Leben vor oder nach dem Tod für das spezielle Individuum - als z. B. mich - geben kann. Dies ist durch nichts belegt und wäre auch völlig unsinnig, denn woher stammt es dann? Ich denke an die Zeit vor der Entstehung des Universums. Diese Idee führt nämlich unweigerlich wieder zu der Vorstellung eines "Schöpfergottes", der dann auch die "Seelen" oder Bewusstseine geschaffen habe. Und damit befände man sich wieder im Strudel zu vieler Hypothesen, um eine extrem wacklige Hypothese zu stützen.
Natürlich bestehen wir aus Sternenstaub, der - wenn man so will - auch Informationen trägt. Wir entstehen aus der Nahrung unserer Mütter, die den x-fach umgewandelten Sternenstaub gegessen haben. Und nach dem Tod werden wir wieder in Moleküle zerlegt, die in den Kreislauf der Natur zurückkehren. Doch das ist Physik, die mit den Wahnvorstellungen der Religionserfinder nicht das Geringste zu tun haben...
Genau das habe ich gemeint
Genau das habe ich gemeint mit meinen Kommentaren, Pasta.
Die Quantenphysik trifft
Die Quantenphysik trifft keinerlei Aussagen über Makrophysikalisches, sondern ausschließlich über Quantenobjekte. Weder sie, noch der Rest der Physik (oder die Chemie oder die Biologie) impliziert die Existenz von irgendetwas, das sinnvollerweise von Begriffen wie "Geist" oder "Seele" repräsentiert werden könnte. Sobald sich das ändert, wird die zuständige Nobelpreiskommission entsprechend reagieren. Bis dahin lehnen Sie sich am besten zurück und entspannen sich.
Wer nicht an die unsterbliche
Wer nicht an die unsterbliche Seele glaubt, muss auf das Leben im Jetzt setzen. Wenn es kein Danach gibt, kann nur der Weg, also das Leben selbst, das Ziel sein. Wenn nach dem Tod nichts mehr kommt, gewinnt das Leben umso mehr an Wert.
Korrekt! Statt in die Kirche
Korrekt! Statt in die Kirche zu rennen und Lebenszeit zu verbraten ist es sinnvoller, sein Leben zu geniesen und auszuschöpfen um gelebt zu haben.
Das Verrückteste dabei ist, die Menschen haben Religionen erfunden, um sich zu helfen. Das Gegenteil wurde daraus. Daher: Alle Religionen abschaffen!
Die Unsterblichkeit der
Die Unsterblichkeit der „Seele“ (was ist das?) verträgt sich ganz und gar nicht mit den Erkenntnissen der modernen Naturwissenschaften. Sie ist ein Wunsch. Die Seele ist die Summe aller unserer Empfindungen. Sie oder das „Ich – Bewusstsein“ wird im Laufe des Lebens gebildet und hängt ab von den Erbanlagen, der Erziehung und den Umwelteinflüssen, die auf uns wirken. Jeder Mensch ist deswegen absolut einmalig. Körper und Seele sind eins. So wie die Seele sich mit dem Körper entwickelt, löst sie sich mit dem Körper auch wieder auf. Ohne die Existenz eines funktionierenden Gehirns gibt es keinen Geist = Seele = kein Ich-Bewusstsein. Materie und Geist sind eine Einheit. Sie können nicht getrennt werden. Es gibt keine vom Körper unabhängigen Geister. Körperlose Geister sind reine Fantasieprodukte.
Beim Tod löst sich der Körper in seine chemischen Bestandteile auf, die natürlich noch lange im Weltall herumfliegen können. Das bin dann aber nicht mehr „Ich“, sondern das ist im besten Fall Materie von meinem Körper. In meinen abgeschnitten Fingernägeln sind zwar meine Gene, aber bin das ich? Das Ich-Bewusstsein, das an das Zusammenwirken einer hochkomplizierten Materie gebunden ist, verschwindet mit dieser Materie. Ohne Hardware funktioniert die Software nicht mehr. Wo geht die Lebenskraft hin? Sie versiegt mit dem Alter und verbrennt wie eine Kerze. Vielleicht geht sie auch zurück in die Natur? Ich weiß es nicht, ich vermute hier nur!
Guten Morgen, Herr Stamm!
Guten Morgen, Herr Stamm! Danke für Ihren Artikel, der des Nachdenkens und der Kritik sicherlich würdig ist:
1.) Sie schreiben, woran "WIR" glauben. In diesem "WIR fühle auch ich mich angesprochen, muß Ihnen aber schon in diesem Punkt widersprechen:
ICH glaube nicht an einen (oder mehrere) Götter!
ICH glaube nicht an eine Seele, wie sie von religiösen Märchenerzählern beschrieben wird!
ICH glaube nicht an ein "Leben" nach dem Tod, wie es religiöse Heilsbringer ihren naiven Anhängern versprechen!
Insofern trifft Ihr "WIR" auf mich und auf mittlerweile bereits mehrere Millionen deutsche Mitbürger nicht zu!
ICH glaube, dass ICH (um das "WIR" zu vermeiden, und nicht so anmaßend zu sein, für alle sprechen zu wollen!), dass ICH alle diese Hirngespinste nicht benötige, um ein sozial-verträgliches Mitglied dieser Gesellschaft zu sein. Und darauf kommt es doch letztlich an!
2.) Nun sehe ich meine Diskussionsgegner schon aufspringen, und mit erhobenem Zeigefinger rufen:"Also siehst du, du glaubst doch an etwas!" Und da, liebe Religionisten,liegt schon der erste Knackpunkt! Natürlich gibt es tausend Dinge auch in meinem Leben, die ich glaube oder an die ich glaube. weil ich z.B. die Entfernung zum Mond nicht persönlich ausgemessen habe, glaube ich den Wissenschaftlern, dass sie um die 380.000km beträgt. Weil ich meine Frau liebe und Ihr vertraue, glaube ich, dass sie mir treu ist. (weiß ich es? - nein, aber ich glaube es!) Aber dieses "glauben" (kleingeschrieben) hat doch nicht im geringsten irgend etwas mit Eurem religiösen "Glauben" zu tun! Wenn ich NICHT an die Existenz einer Seele glaube, so ist das kein religiöser Glaube! Geht das bitte hinein in Eure indoktrinierten Schädel?
3.) Ich hatte diverse Male die Ehre, als freigeistiger Trauerredner wirken zu dürfen. Dabei mußte ich zwangsläufig auch darauf eingehen, wie es denn nun weitergeht?
Ich lege dabei gerne meine eigene lebenserfahrung zugrunde, und behaupte (ganz im Sinne der Religiotisten): JA, es gibt ein Leben nach dem Tode! Dieses Weiterleben eines geliebten verstorbenen Menschen findet in mir, in uns Hinterbliebenen statt: Wenn ich etwas schnitze oder zeichne, ist meine 2.001verstorbene Mutter bei mir, und ich möchte mein Bildnis so gestalten, dass es ihr gefiele. Schreibe ich einen Text, ein Gedicht, steht mein 1981 verstorbener Vater neben mir, und ich bin bemüht, so zu schreiben, dass es diesem sprachbegabten, klugen Mann gefallen würde.Und ähnlich geht es mir mit meiner Oma, meinem Onkel! Und darum denke ich: Unser Leben wäre wert, so gelebt zu werden, das wir der Nachwelt etwas hinterlassen, dass wir in ihr weiterleben dürfen! Und das hat nichts mit religiösem Glauben oder einer kirchlichen Geisterwelt zu tun. Nein, es ist greifbare Realität!
Ich war um 1956 Trauerredner
Ich war um 1956 Trauerredner der Flamme in der Feuerhalle Wien. Ich kann mich nicht erinnern, jemals das Leben nach dem Tod berührt zu haben. Es wäre auch urkomisch gewesen.
Ich habe bereits mehrere religionsfreie Begräbnisse in Wien miterlebt. In keinem von ihnen wurde das Weiterleben nach dem Tode erwähnt. Gegen Ende der Zeremonie sprach der Zeremonienleiter ungefähr diese Worte: " Für alle, die mit einem Gebet vom Verstorbenen Abschied nehmen wollen, ist jetzt Gelegenheit, für ihn zu beten: Vater unser...
Auch hier wurde ein ewiges Leben nicht direkt erwähnt. Allerdings muss ich festhalten, dass ich in keinen der Fälle den Trauerzug bis zum Grab begleitet habe und deswegen nicht sagen kann, ob beim offenen Grab darüber geredet wurde.
Unsere Ansicht über Leben und
Unsere Ansicht über Leben und Tod ist bereits als Kind geprägt worden.Vielleicht sollten wir uns mal unsere eigenen Gedanken darüber machen und mal von der alten Theorie der Wissenschaft etwas Abstand nehmen. Viele Studien über Nahtoderlebnisse in allen Ländern lässt auf eine andere Dimension schliessen.
Jenseits , „Das Buch der
Jenseits , „Das Buch der Geister“ von den französischen Allan Kardec öffnet vielen Reflexionen darüber.
ganz ehrlich. ich halte den
ganz ehrlich. ich halte den artikel und die meisten kommentare, die hier geschrieben wurden, für unverschämt. es gibt schliesslich genug leute (u.a. auch ich) die von sterbenden personen wissen, dass diese kurzzeitig vor dem tod z.b. engel gesehen haben - (oder auch während des sterbens zu bereits verstorbenen verwandten gesprochen haben)! Des weiteren sind viele leute schon kurzzeitig tod gewesen und wurden noch einmal wiederbelebt. später berichteten diese, dass sie während der zeit des todes plötzlich neben ihrem körper standen und die ärzte dabei beobachtet haben, wie diese den körper wiederbelebten! ich würde mal sagen,dass unser körper aus einem physischen und aus einem psychischen teil besteht. nur der physische teil ist verwundbar und stirbt auch irgendwann. aber wie soll unser psychischer teil ("die Seele"), den man ja nicht einmal anfassen kann, bitteschön sterben? die frage, wo die seele im körper sitzen soll halte ich auch für überflüssig. dann könnte man ja genauso gut fragen, wo unsere gedanken und unsere emotionen sitzen. auch das kann man nicht genau beantworten, aber JEDER weiss, dass alle menschen gedanken und emotionen "in sich tragen".
Thank you for compliments,
Thank you for compliments, dear Mister Buttgereit!Ich gebe nicht viel drauf, dass Sie also (u.a.) auch mich für unverschämt halten. Sei's drum, aber eine kleine Anmerkung ist es mir doch wert: In diesem Forum des hpd machen sich ernsthafte Menschen Gedanken über ernsthafte Themen.dabei kann eine Konfrontation unterschiedlicher Ansichten nicht ausbleiben. Und jeder Teilnehmer an diesem Meinungs-Austausch äußert sich zu dem jeweiligen Thema halt so, wie es ihm/ihr gegeben ist. So auch Sie, sehr geehrter Herr Buttgereit! Das Wort "unverschämt" lese ich hier allerdings zum erstenmal! Nun ja. Jeder, wie er kann. Wünsche einen fröhlichen Donnerstag!
Mit freundlichem Gruß, Kay Krause
"ganz ehrlich. ich halte den
"ganz ehrlich. ich halte den artikel und die meisten kommentare, die hier geschrieben wurden, für unverschämt."
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Dafür ist Ihr Kommentar von eklatanter Unverschämtheit gegen die Wissenschaft, denn wären "Geist" oder "Seele" etwas anderes als Funktionen neuronaler Systeme, wäre das in den Naturwissenschaften längst bekannt. Natürlich steht es Ihnen frei, zum Thema zu publizieren, die Wissenschaft in einem nie dagewesenen Triumphzug zu revolutionieren und sich dermaleinst die wohlverdiente Belohnung in Form eines Nobelpreises abzuholen, aber bis dahin halten Sie den Ball besser sehr, sehr flach.
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"dann könnte man ja genauso gut fragen, wo unsere gedanken und unsere emotionen sitzen. auch das kann man nicht genau beantworten"
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Doch. Gedanken und Emotionen sind Äquivalenzklassen von Vorgängen in Nervensystemen. Sobald diese Nervensysteme ihre Tätigkeit eingestellt haben und verschimmeln, finden auch keine Gedanken und Emotionen mehr statt. Schaffen Sie sich unbedingt Grundkenntnisse in Neurobiologie an!
Was heisst,dass die
Was heisst,dass die geschriebenen Artikel unverschämt sind. Es fällt Ihnen wohl schwer andere Ansichten zu akzeptieren.Ich lese Ihre Meinung zu diesem Thema auch,aber habe eine andere Meinung dazu. Was hat das mit Unverschämtheit zu tun?
Die Seele hat etwas mit
Die Seele hat etwas mit Bewusstsein zu tun. Das wir Bewusstsein haben ist keine Frage. Einen Sitz in Körper hat sie auch nicht. Viel mehr ist es in jeder Zelle vorhanden. Ist das die Seele? Ist das die energetische Bindung den materiellen Teilchen aus denen wir bestehen? Zerfällt unsere Körper das wegen wenn es diese Energie des Bewusstsein uns verlässt? Und wie sehr deutlich ist es sichtbar ! Vor 5 min noch geatmet verändert sich der Mensch nach dem letzten Atemzug schlagartig.
Zu diesem Thema hat Gunkl
Zu diesem Thema hat Gunkl wunderbar ungefähr sinngemäss referiert: «Der Tod soll bekanntlich unbegreiflich sein. – Was religiöse Menschen aber eigentlich nicht begriffen haben ist das Leben: Wenn ich ein Butterbrot esse, dann ist das Butterbrot mit dem letzten Bissen gegessen. Es ist nicht mehr. Kein Mensch käme auf die Idee zu erwarten, dass nun noch ein «Nach-Brot» oder ein «ewiges Brot» folgt.»
Nicht alle Religionen haben
Nicht alle Religionen haben ein nettes Jenseits zu bieten!
Ergo das Heilsversprechen im Jenseits als Grund für Religionen anzuführen, greift deutlich zu kurz.
Vor allem die Religionen aus dem Alten Orient und auch das Judentum kennen kein Heilsversprechen!
Das Jenseits im Alten Orient (Babylon, Sumer, Assyrien) war ein sehr trostloser Ort, da wollte sicher niemand hin.
Moin,
Moin,
ja, die Ursache der Liebe ist die Angst vor Verlust (Tod, usw..).
In der Christenreligion soll die Liebe das Bindeglied zwischen dem Elend dieser Welt
und dem angebeteten Missbrauchs-Gott sein, oder das Bindeglied zwischen der
Unterdrückung des Volkes und dem Paradies (besseres Jenseits).
Allerdings hat die Religionsgeschichte gezeigt, dass die Nächstenliebe nur auf die eigene
Religionsgemeinschaft beschränkt bleibt!
Die angebliche Gerechtigkeit nach dem Tode, also im Paradies, erspart den Kirchen und ihren
Gläubigen, mehr für die Gerechtigkeit vor dem Tode zu tun!
Dies wird für für den Vermögenszuwachs der Kirchen gekonnt genutzt.
Viele Grüße
Arno Gebauer
Die viel wichtigere Frage:
Die viel wichtigere Frage: Gibt es ein Leben VOR dem Tod?
Energie kann in Materie
Energie kann in Materie umgewandelt werden und umgekehrt. Sie wandelt sie ständig, wird permanent transformiert, verschwindet aber nicht. Also kann auch Lebensenergie nicht einfach verschwinden, sondern wandelt sich und geht im Tode auf in der kosmischen Energie, um sich später wieder neu zu formieren und während des Zeugungsaktes mit neuem Leben zu verschmelzen. So in etwa lehren es buddhistische Schulen. Für mich als Nicht-Wissenschaftler durchaus kompatibel mit dem, was meinem Verständnis nach modernen physikalischen Erkenntnissen entspricht. Ich gebe aber denjenigen meiner Vorredner recht- entscheidend ist, das Leben auszukosten und möglichst werteschaffend (@Thomas: für alle Lebewesen) zu verbringen. So sind wir mindestens daran beteiligt, positive Fußstapfen zu hinterlassen, im besten Falle bauen wir darauf auf, was wir bisher an positiven karmischen Ursachen hinterlassen haben.
Warten wir bis wir alle tod
Warten wir bis wir alle tod sind und dann wissen wir es!