Gesellschaft

Antisemitismus unter Flüchtlingen

Das "Jahrbuch für Antisemitismusforschung" erschien erneut mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten, wozu diesmal auch die Frage nach dem Antisemitismus unter Flüchtlingen gehört. Dessen Existenz wird dabei deutlich, die Relevanz ist indessen unklar. Insofern besteht hier weiterhin hoher Forschungsbedarf.

Demo "NSU: Staat und Nazis Hand in Hand" am 01.11.14 in Berlin

Wut über das Urteil im NSU-Prozess

Die Nebenkläger des gestern beendeten NSU-Prozesses haben in einer Presseerklärung ihre Enttäuschung über das Urteil formuliert. Besonders verärgert sind sie, weil das Gericht mit der gestrigen Entscheidung einen "Schlussstrich" unter die Aufarbeitung des Skandals ziehen will.

Das NSU-Urteil kann nur der Anfang sein

Die Urteile sind zwar gesprochen, von einer lückenlosen Aufklärung oder Aufarbeitung sind wir jedoch weit entfernt. Wir HumanistInnen müssen uns hier auch unserer eigenen Verantwortung bewusst werden und für Demokratie und Menschenrechte einstehen.

Dieter Wedel – ein Opfer publizistischer Verfolgung?

Die strafprozessuale Unschuldsvermutung verbietet es einer Journalistin nicht, ihre Überzeugung zu veröffentlichen, dass bestimmte Anschuldigungen wahr sind. Gerade auch im Hinblick auf die sogenannte MeToo-Debatte ist es gut und wertvoll, dass die Opfer von Straftaten die Möglichkeit haben, auf solche Veröffentlichungen hinzuwirken.

Das Ende der Netzfreiheit?

Eine Mehrheit der Abgeordneten hat sich bei einer Abstimmung im EU-Parlament gestern in Brüssel mit 15 zu 10 Stimmen für zwei Vorschläge ausgesprochen, die verheerende Folgen für die Freiheit im Internet haben könnten. Der Rechtsausschuss des Parlaments (JURI) stimmte dabei für die Einführung eines EU-weiten Leistungsschutzrechts sowie verpflichtenden Uploadfiltern für Internetplattformen.

Vor der Flüchtlingsunterkunft in Trier

"An der einen oder anderen Stelle würde gesunder Menschenverstand nicht schaden"

Jana Kropp (Name von der Redaktion geändert) ist bekennende Atheistin. Sie hat Islamwissenschaften studiert und ein Jahr in Ägypten verbracht. Jetzt arbeitet sie für einen kirchlichen Träger und kümmert sich dort um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Im hpd-Interview spricht sie Klartext über ihren Alltag, die deutsche Integrationspolitik und was sich ihrer Meinung nach ändern muss.