Kunst und Kultur

„Moonlight“ – Der beste Film des Jahres

Mittellos, schwarz, homosexuell

Donald Trumps Geschrei gilt allem Fremden. Schwarze, Homosexuelle, Atheisten, ja, selbst Frauen haben es in den Amerika in diesen Tagen nicht leicht. Es ist nicht verwunderlich, dass der objektiv beste Film des Jahres aus den USA kommt und die Welt aus der Perspektive eines an den Rand gedrängten jungen Mannes in den Blick nimmt.

Neues Buch von Gerhard Streminger

"Adam Smith, ein schrulliger Schotte"

Gerhard Streminger hat eine Biografie über den schottischen Ökonom Adam Smith geschrieben. Der war, so Streminger, "... nicht nur der wichtigste Vordenker von Kapitalismus und Marktwirtschaft, sondern auch ihr erster grundlegender Kritiker." 

Das letzte Puzzlestück, das zu seiner rückhaltlosen Beschreibung der Krise noch fehlte: Karl Marx (August Diehl) freundet sich 1844 im Pariser Exil mit Friedrich Engels (Stefan Konarske) an.

Mainzer Premiere von "Der junge Karl Marx"

Es gilt die Welt zu verändern!

Zum Bundesstart von Raoul Pecks Biopic "Der junge Karl Marx" lud die Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz gestern Abend in das Mainzer Capitol-Kino ein. Die Veranstaltung wurde eingeleitet mit einem Referat von Tupac Orellana, dem Fraktionsgeschäftsführer und Kreisvorsitzenden der Linken in der Landeshauptstadt.

Haus der Freien Volksbühne

Freie Volksbühne Berlin

Kultur in Zeiten des Internets

Die Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten an Kunst und Kultur ist für einen gesellschaftlichen Diskussions- und Entwicklungsprozess von großer Bedeutung. Mit ihrer Neuaufstellung geht jetzt die Freie Volksbühne Berlin, traditionsreichste deutsche Besucherorganisation, neue Wege, um Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Bildung für das kulturelle Leben zu begeistern.

Karen Duve liest aus ihrem Roman "Macht"

Schriftstellerin Karen Duve mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor geehrt

Die Werke von Karen Duve "sind auf hohem künstlerischen Niveau von Komik und Groteske geprägt" und das ist die Voraussetzung, den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor entgegenzunehmen. 1985 wurde der Preis von der Brückner-Kühner-Stiftung in Verbindung mit der Stadt Kassel gegründet. Er wird jährlich vergeben und ist aktuell mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisvergabe für das Jahr 2017 wurde im Rathaus der Stadt Kassel gefeiert.

„Wolfsgruß“

Nationalistisches Theaterstück darf nicht aufgeführt werden

Die Grenzen der Kunstfreiheit

Die Absetzung des Theaterstücks "Son Kale Türkiye" (Letzte Festung Türkei), das bereits seit einigen Wochen auf diversen westeuropäischen Bühnen aufgeführt worden ist, sorgt derzeit nicht nur in Hessen für Wirbel. Das Stück steht wegen nationalistischer und rassistischer Inhalte in der Kritik.