Die Vorteile der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
Aufklärung statt Gottesdienst
Foto: pixabay.com / Public Domain
Bislang wurden wichtige Gottesdienste aus dem Freiburger Münster per Livestream im Internet übertragen. Am Freitag blieb der Bildschirm schwarz: Die Erzdiözese hatte Angst, damit gegen die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu verstoßen, die just an diesem Tage in Kraft trat.
Ach, wenn es doch noch mehr Gesetze solcher Art hierzulande gäbe! Zwar haben die Herren von der Erzdiözese das neue Gesetz nicht so ganz richtig verstanden; aber immerhin blieb am Freitag den Zuschauern erspart, alte Männer beim Ausüben ihrer Religion zu beobachten. Wer das mag, kann gern in die Kirche gehen. Alle anderen sollten davon verschont bleiben.
Nun mag man einwerfen, dass niemand gezwungen sei, sich einen Stream im Internet anzusehen. Das ist richtig. Aber wenn ich daran denke, wie viel Sendezeit der Öffentlich-Rechtlichen schon damit vertan wurde, irgendwelche Gottesdienste zu übertragen, dann freut mich die Entscheidung der Erzdiözese Freiburg schon. Wir müssen die Programmchefs von ARD und ZDF ja nicht darauf hinweisen, dass die Kirchenfürsten aller Wahrscheinlichkeit nach das Gesetz missverstanden haben.
Für die daraus entstehende frei gewordene Zeit fallen mir etliche Sendungen ein, die die Sender ausstrahlen könnten: Wissenschaftsmagazine zum Beispiel, in denen die Evolution erklärt wird oder Sendungen über die Gleichberechtigung der Geschlechter. Vielleicht auch einen Exkurs in die Geschichte der Menschheit und die immer wieder ausbrechenden Konflikte zwischen Anhängern diverser Götter. Also: Lauter Dinge, die in Gottesdiensten keine ganz so große Rolle spielen dürften.
Kommentare (6)
Netiquette für Kommentare
Die kostenlosen Gottesdienst
Die kostenlosen Gottesdienst-Übertragungen in den öffentlichen Medien gehören auch zu den Privilegien, die ich zusammen mit vielen anderen pro-kirchlichen Sendungen abgeschafft haben möchte!
So ist es! Hinfort mit dem
So ist es! Hinfort mit dem unsäglich gottverschwurbeltem ‚Wort zum Sonntag‘ u. Co.!
"Lieber Gott, komm doch mal
"Lieber Gott, komm doch mal runter
und schau dir die Bescherung an.....
Stephan Sulke
Was mich immer wieder
Was mich immer wieder erschreckt, die Gläubigen wissen nicht und wollen nicht wissen, was sie da eigentlich glauben und Aufklärung wird vehement abgelehnt. "Ketzer" mögen sie gar nicht und lieber dumm sterben, beten bis zum Umfallen.
Die soziale Gruppe der
Die soziale Gruppe der "Glaubenden" ist nicht homogen. Selbstverständlich gibt es einige die das wirklich glauben, dann gibt es noch Menschen welche einfach nur Feste, Rituale ... feirn möchten, Mitläufer (wie vor 80 Jahren), teilwissende Mitläufer und selbstverständlich Menschen welche damit richtig Kohle machen möchten Und so ist das Sozialkonstrukt "Kirche" ein riesengrosses Lügenkonstrukt.
Aufklärung:
Aufklärung:
Die Sonne braucht keine Priester, der Sauerstoff braucht keine Priester und die Bratwurst
schon gar nicht.