Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA):

Kirchen nicht vom Lobbygesetz ausnehmen

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Im Bundestag

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert, dass die Kirchen nach den Plänen von CDU/CSU und SPD vom Lobbyregistergesetz ausgenommen werden sollen.

Hierzu erklärt René Hartmann, Erster Vorsitzender des IBKA: "Die christlichen Kirchen gehören zu den größten Arbeitgebern und Eigentümern von Grund und Boden in Deutschland. Als solche haben sie auch spezifische Interessen, die sie durch Lobbying gegenüber der Politik wahrnehmen. Sowohl die katholische wie auch die evangelische Kirche unterhalten regelrechte Lobbybüros. Interessen gegenüber der Politik zu vertreten, ist zwar legitim. Nicht zu akzeptieren ist aber, wenn die Kirchen einen privilegierten Zugang zur Politik haben, wie dies heute bereits der Fall ist. Die Kirchen von den Pflichten auszunehmen, die das Lobbyregistergesetz Verbänden auferlegt, würde die bereits existierende Privilegierung noch vergrößern."

Der IBKA tritt für eine konsequente Trennung von Staat und Kirche ein. Eine privilegierte Behandlung gegenüber anderen gesellschaftlichen Akteuren betrachtet er als mit dieser Trennung unvereinbar.

Daher fordert der IBKA, die Kirchen und Religionsgemeinschaften in die Einrichtung eines Lobbyregisters einzubeziehen.

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Kommentare (4)

A.S. (nicht überprüft)

Fr. 9 Okt 2020 - 11:24

Meine Prophezeihung: Auch hier wird die parteiübergreifende Gotteskoalition funktionieren, verstärkt durch muslimische Abgeordnete.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Sa. 10 Okt 2020 - 10:00

"... die Kirchen und Religionsgemeinschaften in die Einrichtung eines Lobbyregisters einzubeziehen" - das wäre das Mindeste.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 12 Okt 2020 - 16:46

Macht endlich Schluß mit den Extrawürsten an die Verbrecherische Kirche und deren
verlogene Kinderschänder, es ist ein Skandal wie solche Leute, gegen alle Vernunft und Beweise noch immer hofiert werden. Haben unsere Politiker überhaupt kein Rückgrat und keine Einsicht in die Geschichte der Kirchen oder deren jetziges, ignorantes verhalten gegenüber den Menschen in der BRD, bei inzwischen schon ca. 45 % Ungläubiger, welche anscheinend auch von der Politik ignoriert werden. Diese Ignoranz kann auf Dauer gesehen nicht gut gehen und wir Apostaten werden nicht müde dagegen zu kämpfen und Aufklärung betreiben, bis sich rationale Vernunft gegen Geisterglauben durchgesetzt hat.

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