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Einen Athikan braucht das Land

Der "Athikan" ist ein neuer Blog für Religions- und Theologiekritik mit Fokus aufs Christentum. Begründet wurde er vom Atheisten Balázs Bárány aus Österreich, der im Humanistischen Pressedienst sein Projekt vorstellt.

"Wir Atheisten sind unerträglich für sie"

Durba Zahan ist 24 Jahre alt und wurde in Bangladesch geboren. Auf Einladung des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kam sie im November 2018 mit ihrem Partner nach Deutschland. Da sie – als atheistische Bloggerin – in Bangladesch ihr Leben bedroht sah, hat das Paar im Februar dieses Jahres in Deutschland Asyl beantragt. Seit einigen Tagen sind sie als Flüchtlinge anerkannt und haben in Deutschland das Recht auf Asyl erhalten. In diesem Interview spricht Durba über ihre Gründe, Bangladesch zu verlassen, das Verfahren zur Gewährung des Asylrechts und die Situation atheistischer Blogger und säkularer Aktivisten in Bangladesch.

Verwaltungsgericht Münster

Hussain darf bleiben

Als atheistischer Blogger muss Hussain P. in Pakistan um sein Leben fürchten. Trotzdem lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge seinen Asylantrag ab. Zu Unrecht. Dies entschied nun das Verwaltungsgericht Münster.

Verwaltungsgericht Münster

Atheismus als Asylgrund

Weil er als atheistischer Blogger in Pakistan um sein Leben fürchten muss, floh Hussain P. 2015 nach Deutschland und beantragte Asyl. Doch das "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge" lehnte seinen Antrag ab. Am Mittwoch wurde der Fall vor dem Verwaltungsgericht Münster verhandelt.

Gedenken an die ermordenden Blogger aus Bangladesch in Berlin

Schweden lehnt Asylantrag von Blogger aus Bangladesch ab

Nachdem mehrere Blogger in seinem Heimatland Bangladesch ermordet wurden und Mishu Dhar Morddrohungen erhielt, kam er nach Schweden, um Asyl zu suchen. Die schwedische Migrationsbehörde hat diesen Antrag abgelehnt und entschieden, Mishu Dhar in sein Heimatland auszuweisen. In einem gemeinsamen Schreiben verurteilten jetzt der schwedische PEN und die Schwedische Humanistenvereinigung diese Entscheidung.

"Es war ein Albtraum"

Am Rande der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen am vergangenen Wochenende machten säkulare Blogger aus Bangladesch auf die lebensbedrohliche Situation von atheistischen Aktivisten in ihrem Heimatland aufmerksam.