Religionsfreiheit

Freiheitsstatue in New York (USA)

Über die Freiheit, einen imaginären Gott zu beleidigen

BERLIN. (hpd/rdf) Ein Artikel von Sam Harris aus dem September 2012 wurde in diesen Tagen noch einmal aktuell. Er schreib diesen Text, als es wegen des Videos “Unschuld der Muslime” zu wütenden Protesten und Angriffen auf Botschaften durch Islamisten kam. Angesichts von Reaktionen, die nach den Terroranschlägen von Paris nach mehr Toleranz für und Rücksicht auf Religionen rufen oder gar eine Verschärfung des Blasphemie-Gesetzes fordern, hat die Richard Dawkins Foundation (RDF) den Artikel übersetzt und online gestellt.

Keine Sternsinger im Bildungsministerium

Im vergangenen Jahr haben sich Beamte des Brandenburgischen Bildungsministeriums über die Belästigung durch Sternsinger am Arbeitsplatz beschwert. In diesem Jahr hat der Bildungsminister den Auftritt der Missionare gleich ganz aus dem Kalender gestrichen.

Wie weit geht religiöse Freiheit?

DRESDEN. (hpd) Ein weiterer Vortrag in der Reihe "Das neue Deutschland" im Hygienemuseum Dresden befasste sich mit dem Thema "Schächten und Beschneiden - Wie weit geht Religionsfreiheit?". Dabei sollte es nicht um eine Positionierung gehen, was man sich als Zuhörer eventuell gewünscht hätte, sondern um die historische Bedeutung von religiösen Riten anhand dieser beiden Beispiele.

Haft für Propheten "verspottenden" Tweet

KUWAIT. (hpd) Letzte Woche Montag hat ein kuwaitisches Gericht einen Mann für einen Twitter-Kommentar über sunnitisch-schiitische Glaubensunterschiede zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Das Urteil gegen den Kuwaiti Musab Shamsah ist bereits die zweite Verurteilung in weniger als einem Monat, die von kuwaitischen Gerichten wegen einer vorgeblichen, auf Twitter veröffentlichten Beleidigung des Propheten Mohammed ausgesprochen wurde.

Echte Religionsfreiheit in Osnabrück schaffen

OSNABRÜCK. (hpd) Mit dem Initiator des Rats-Beschlusses von Osnabrück, dem Grünen-Ratsherrn Felix W. Wurm, führte der hpd ein Gespräch über das Zustandekommen der in der bundesrepublikanischen Landschaft bislang einzigartigen Kommunalentscheidung und die Erwartungen an das Verhalten anderer Kommunalparlamente.

Neuerlich religiöses Nudelsieb

NEUSIEDL a.S. (hpd/ikp) Ein Nudelsieb wurde neuerlich als religiöse Kopfbedeckung für Führerscheine genehmigt. Die Pastafari-Glaubensgemeinschaft hat bereits 400 Mitglieder in Österreich und ist zügig auf dem Weg zur Anerkennung. Ziel: Gleichberechtigung bei Kirchen-Privilegien.

Fatwa zur Tötung von Ex-Muslimen

MAROKKO. (hpd) Ein islamisches Rechtsgutachten (Fatwa), das von Marokkos Oberstem Rat der Religionshüter (CSO) veröffentlicht wurde und die Todesstrafe für vom Glauben abgefallene Muslime fordert, hat in dem arabischen Land zu heftigen Kontroversen geführt.

Pfleger müssen nicht katholisch sein

AACHEN. (hpd) Einen Intensivpfleger aufgrund seiner Konfessionslosigkeit nicht einzustellen, stellt eine Diskriminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichstellungsgesetzes (AGG) dar. Das Arbeitsgericht Aachen befand in seinem (soeben veröffentlichten) Urteil vom 13.12.2012 (Az 2 Ca 4226/11), dass die katholische Klinik selbst nach ihren eigenen Regeln keine Kirchenmitgliedschaft hätte fordern dürfen.