Islamisten haben in Pakistan den Rücktritt des Justizministers wegen angeblicher Blasphemie erzwungen. Zuvor kam es zu Straßenblockaden und Ausschreitungen, bei denen mindestens sechs Menschen starben
Die Atheist Society of Nigeria (ASN) veranstaltete diesen Monat ihre erste Tagung. Die Teilnehmer aus Nigeria und anderen afrikanischen Ländern diskutierten über die Schwierigkeiten der Situation von Atheisten in der Region.
Seit Tagen sorgt eine Aussage von Hismanta Biswa Sarma, dem Gesundheitsminister des indischen Bundesstaates Assam, in Indien für Aufregung. Sarma hatte öffentlich seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass Krebs durch Sünden in einem früheren Leben entstünde.
Der Staatspräsident Simbabwes, Robert Mugabe, ist zurück getreten (worden). 93-jährig, nach 37 Jahren an der Macht des im südlichen Afrika gelegenen Simbabwe scheint die Ära Mugabe nun beendet. Das teilte Parlamentspräsident Jacob Mudena mit, der einen entsprechenden Brief des Diktators erhalten habe, der gestern noch ein Ultimatum verstreichen ließ.
Über die Ereignisse in Polen am 11. November, dem Nationalfeiertag, haben die Medien weltweit berichtet. Man zeigte die in Warschau beim sog. "Unabhängigkeitsmarsch" marschierenden Neofaschisten, ihre rassistische, xeno- und homophobe Banner und hassvolle Parolen. Es gab aber am 11. November in Warschau auch Gegenveranstaltungen.
Australien hat in einem landesweiten Votum "Ja" zur gleichgeschlechtlichen Ehe gesagt. Es ist ein historisches Ergebnis für das Land. Dennoch steht nicht fest, ob damit die gleichgeschlechtliche Ehe auch wirklich kommt. Denn die letzte Entscheidung liegt beim Parlament.
Die Humanistische Vereinigung der kanadischen Provinz British Columbia fordert expliziten gesetzlichen Schutz für Atheisten, Humanisten und Menschen, die keiner Religion angehören. Mit einer Petition richtet sich BC Humanist Association derzeit an die Menschenrechtskommission der Provinz.
Mehrere zehntausend Rechtsextreme und Nationalisten nahmen den polnischen Nationalfeiertag der Unabhängigkeit am Samstag zum Anlass, um gegen die europäische Flüchtlingspolitik, den Islam und Zuwanderung zu demonstrieren.
Die "schrittweise Überwindung der Auftritte von Tieren im Zirkus" will das italienische Parlament mit dem neuen Gesetz erreichen. Am Mittwoch wurde es beschlossen. Der deutsche Tierschutzbund begrüßt die neue Legislation – und ruft die neue Bundesregierung zum wiederholten Male dazu auf, in Sachen (Wild-)Tierverbot im Zirkus nachzuziehen.