Internationales

„Wir brauchen breite Allianzen“

OSLO. (hpd) Wenn Humanistinnen und Humanisten beim Streit um Religions- und Weltanschauungsfreiheit vorankommen wollen, sollten sie auf breite Allianzen setzen und ihre Anliegen nicht auf ein Thema beschränken. Das empfiehlt Heiner Bielefeldt, UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, im Interview.

Muslime wollen Atheisten missionieren

OSLO. (hpd) Von manchen Erscheinungen am Rande bleibt auch ein Kongress von Menschen nicht verschont, die in besonderem Maße die Rationalität und naturalistische Perspektive für sich in Anspruch nehmen. Vor dem Eingang zum Kongresszentrum in Oslo bemühte sich Anhänger des Korans, den Verteidigern von säkularen und kritischen Geisteshaltungen ihre ganz eigenen Wahrheiten nahezubringen.

Plädoyers für das Verbindende

OSLO. (hpd) Bei der Eröffnung des achtzehnten Welthumanistenkongress wurde die Bedeutung von Perspektiven betont, die verbindende Ideen und Handlungen fördern. Auf diese sollte in schwierigen Zeiten ein Schwerpunkt gelegt werden. Die Gesellschaft dürfe sich angesichts von Bedrohungen nicht spalten lassen. So lautet ein Tenor in den Eröffnungsreden.

World Humanist Congress 2011 beginnt morgen

OSLO. (hpd) Rund 400 Menschen aus 50 Ländern kommen ab Freitag in der norwegischen Hauptstadt Oslo zum Welthumanistenkongress zusammen. Das Hauptthema des alle drei Jahre stattfindenden Kongresses lautet „Humanismus und Frieden“. Zu den insgesamt 24 international bekannten Referenten gehören unter anderem die Schriftstellerin Taslima Nasrin, der Biologe PZ Myers und der UN-Sonderberichterstatter Heiner Bielefeldt.

Geldmittel eintreiben? Beginnen wir mit Religionen!

ROM. (uaar/hpd)  Die italienische Regierung will neue ökonomische Maβnahmen ergreifen, um das öffentliche Soll auszugleichen: Einschnitte bei den Renten und die Ausgaben für die Gesundheit können nicht fehlen. Wenn auch die Anzeigen gegen die zahlreichen Vergeudungen der politischen Klasse vielfach sind, existiert etwas, das unberührbar ist: die katholische Kirche. Dazu die Pressemeldung der UAAR.

Die Freiheit nicht zu glauben

ZÜRICH. (hpd) Seit 1997 verleiht die schweizerische Zeitschrift „Beobachter“ den Prix Courage für außerordentliche, mutige Taten. Dieses Jahr ist unter den Nominierten Valentin Abgottspon. Der Walliser Lehrer war letztes Jahr zu nationaler Bekanntheit gelangt: seine Weigerung, unter dem Kruzifix zu unterrichten, brachte ihm die fristlose Kündigung ein. Sein Fall zeigt exemplarisch, dass Diskriminierung viele Gesichter hat.

Finanzkrise: Das Geld und das Übernatürliche

ROSSDORF. (gwup/hpd) Gold wird überschätzt. Oder nicht? Focus, Welt und Co. überbieten sich derzeit mit Ratschlägen, wie „Sparer ihr Vermögen schützen“ oder „Anleger ihr Geld aus dem Börsen-Crash retten”. (Lediglich Axel Hacke schreitet in der Süddeutschen Zeitung „mittellos, aber gut gelaunt” durch die Weltwirtschaftskrise, aber das nur nebenbei.) Ein Bericht und Kommentar von Bernd Hader.

Politisch motivierte Gewaltanwendung

(hpd) Mit dem „Jahrbuch Terrorismus 2010“ liegt der vierte Band in Folge mit Terrorismusanalysen in einem abgeschlossenen Zeitraum vor. Erneut überzeugt das Konzept, mit eher kurz gehaltenen Abhandlungen aktuelle Entwicklungen in bestimmten Bereichen oder Regionen treffend darzustellen.

Extreme Gewalt und soziale Krisen

(hpd) Der Historiker Christian Gerlach untersucht in seiner Studie fünf Fälle von Massakern, von den Armenier-Morden 1915-1923 bis zu den Massenmorden in Bangladesch 1971-1977, wobei es ihm hauptsächlich um die Entwicklungen in den Gesellschaften und nicht primär um die Handlungen der Staaten geht.