USA: Live-Übertragung von Hinrichtung abgesagt

Die geplante Live-Übertragung der Hinrichtung eines verurteilten Attentäters in den USA ist abgesagt. Dies gab US-Präsident Trump gestern auf seiner Plattform Truth Social bekannt. 

Zur Begründung erklärte er, dass viele „sehr gute und wohlmeinende Menschen“ beim Sterben des Mannes lieber nicht zusehen wollten. Wie Trump weiter ankündigte, werde der Verurteilte zwar „wie vorgesehen durch ein Erschießungskommando sterben, aber dieses Ereignis wird nicht übertragen“.

Wenige Tage zuvor hatte US-„Kriegsminister“ Pete Hegseth angekündigt, die Hinrichtung auf einem Militärstützpunkt in Texas live zu streamen. Dies sollte nach seinen Worten demonstrieren, dass solche Taten Konsequenzen hätten. Die Ankündigung hatte international, aber auch unter US-Republikanern Empörung ausgelöst (der hpd berichtete).

Der Täter, der Armeepsychiater Nidal Hasan, war im Jahr 2013 von einem Militärgericht zum Tode verurteilt worden. Er hatte 2009 auf einem Armeestützpunkt zwölf Soldaten sowie einen Zivilisten getötet und Dutzende weitere Menschen verletzt. Nach seiner Festnahme gab er an, das Attentat im Namen des Heiligen Krieges (Djihad) verübt zu haben.

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