Organisationen

Im Regierungsviertel

Das Versagen des Deutschen Ethikrates

"Der Deutsche Ethikrat sollte rational, evidenzbasiert und weltanschaulich neutral argumentieren, was aber durch die Überrepräsentanz kirchlicher Interessenvertreter allzu oft verhindert wird", kritisiert der Philosoph und Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung Michael Schmidt-Salomon. Die am 30. April erfolgte Neubesetzung des Gremiums habe dieses Problem keineswegs behoben, sondern eher noch verschärft.

MIZ 1/20 erschienen: Bühne Kulturpolitik

Die aktuelle MIZ wirft einige Schlaglichter aus säkularer Perspektive auf den Bereich Kulturpolitik. Im Schwerpunkt geht es um Kunstfreiheit und den Kampf um kulturelle Hegemonie. Dabei zeigt sich, dass ein universalistisches Kulturverständnis von verschiedenen Seiten unter Druck gerät.

Patientenautonomie in der Krise

"Nicht die bedingungslose Rettung oder Verlängerung von Leben sollte das vorrangige Ziel des ärztlichen Handelns sein. Vielmehr gilt es, eine medizinische Versorgung zu gewährleisten, die dem Willen der Patienten entspricht und zu ihrem Wohl beiträgt." Dies geht aus einer heute veröffentlichten Empfehlung des Hans-Albert-Instituts (HAI) hervor, die sich mit den medizinethischen Konsequenzen der Corona-Pandemie beschäftigt.

Tot ohne Gott

Das Thema des Vortrags von gbs-Beirat und HAI-Direktoriumsmitglied Franz Josef Wetz im "Humanistischen Salon" des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes war lange ausgemacht, bevor "Corona" zum alles bestimmenden Thema in den Medien wurde. Wetz‘ Vortrag zu einer "neuen Kultur des Abschieds" wird am 5. Mai live über den gbs-YouTube-Kanal gestreamt.

Bruno mit Maske

Aufklärung in Corona-Zeiten

Die Einschätzungen darüber, wie gefährlich das neue Corona-Virus ist, gehen innerhalb der Giordano-Bruno-Stiftung weit auseinander. Fest steht jedoch, dass die gbs – wie die allermeisten Non-Profit-Organisationen – im Rahmen der Corona-Pandemie neue Wege beschreiten muss. Die Voraussetzungen dafür hat ein Treffen des Kuratoriums und des Vorstands geschaffen, das in Form einer Videokonferenz stattfand.

Säkulare Flüchtlingshilfen laden zum Mitmachen ein

Es war geplant, auf den von der Körberstiftung getragenen "Tagen des Exils" in Hamburg auch eine Veranstaltung der Säkularen Flüchtlingshilfe Hamburg zu präsentieren. Die Veranstaltung wurde jedoch – wie alle anderen – wegen der Coronakrise abgesagt. Deshalb hat hpd-Autor Jan-Christian Petersen einen Aufruf verfasst, der allen Säkularen Flüchtlingshilfen zugute kommt.

"Wir müssen uns auf ein Wir besinnen"

Die Landessprecherin der Humanistischen Gemeinschaft Hessen, Christiane Friedrich, gab dem Hessischen Rundfunk am 29. März 2020 ein Interview zum Thema: "Leben in unsicherer Zeit - das Krisenpäckchen packen". Darin ging um die Frage, was in einer solchen Zeit Zuversicht und Mut vermitteln kann?