Religionen

Rundfunkbeitragsstaatsvertrag und Religion

MÜNCHEN. (hpd) Das Grundgesetz ist eine große Quelle der Freude. Es schützt - siehe vor allem Artikel 3 und 4 - die Freiheit des Glaubens, der Weltanschauung und die freie Religionsausübung. Und so steht im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, dass „gottesdienstliche“ Betriebsstätten nichts zu zahlen haben. Und weil niemand benachteiligt werden darf, gilt das sogar für Agnostiker und Atheisten.

Ein Wort zur Beruhigung der Katholiken

BERLIN. (hpd) An diesem 30. Januar jährt sich die Machtergreifung der NSDAP zum 80. Mal. Dennoch war der zum Reichskanzler ernannte Hitler nicht vom ersten Tag seiner Amtszeit an ein Diktator. Zwar hatte er ausreichend viele Wähler hinter sich, um zum Kanzler aufzusteigen, doch längst noch nicht genug Milieus auf sich eingeschworen, um eine totalitäre Diktatur zu errichten. Vor allem viele Katholiken blieben gegenüber der NSDAP kritisch eingestellt.

Erzbischof Gänswein und der Papst

ROM. (hpd) Hintergründe der Ernennung des Prälaten Georg Gänswein zum Erzbischof durch den Papst. Die Nachricht darüber ging durch alle Medien. Was soll daran so sensationell sein bzw. auf welcher Grundlage geschah diese Ernennung eines scheinbar unbedeutenden Papst-Assistenten („Papst-Kaplans“)?

Das dicke Ende kommt erst

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche in Österreich kann die Austrittswelle nicht eindämmen. Allen Versuchen zum Trotz, sie schön zu reden. Mittelfristig gesehen dürfte die allerdings nur ein Teil des Problems sein. Der katholische Schrumpfungsprozess wird sich beschleunigen. Etwas mehr als 63 Prozent der Österreicher sind als Katholiken registriert.

Katholische Frohbotschaften

WIEN. (hpd) Die katholische Kirche in Österreich wird immer kleiner. 2012 sind laut kircheneigenen Angaben mehr als 52.000 Menschen ausgetreten. Nach außen verkaufen die katholischen Verlautbarungsorgane das als Erfolg.

Die Kirchen als Arbeitgeber

(hpd) Eva Müller berichtet in ihrem Buch vom Schicksal der Leiterin eines katholischen Kindergartens, die nach der Trennung von ihrem Mann und dem Beginn einer neuen Liebesbeziehung entlassen wird. Der skandalöse Fall macht exemplarisch deutlich, wie sehr der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland inhaltliche Beurteilungen des Privatlebens von Mitarbeitern zur Umsetzung von Kündigungen nutzen kann.

Kirchenzugehörigkeit von Ausländern

HALTERN. (hpd) Der Verein zur Umwidmung von Kirchensteuern e.V. hat einen Offenen Brief an das Justizministerium in Nordrhein-Westfalen geschrieben, betreffs: Fragen zum Erwerb der Mitgliedschaft in der „Körperschaft des öffentlichen Rechts Katholische Kirche Deutschland“ für katholische Ausländer nach dem Urteil des BverwG vom 26.9.2012.

Nichts Neues gegen den Neuen Atheismus

(hpd) Die weltweiten Bestseller der Neuen Atheisten wie z.B. Richard Dawkins´ „Gotteswahn“ lässt die Vertreter des irrationalen Glaubens nicht ruhen und so versuchen sie immer wieder aufs Neue, die naturwissenschaftlich fundierten Thesen der Neuen Atheisten zu widerlegen. Auch das Buch „Antwort auf den Neuen Atheismus“ ist Ausdruck völliger Ignoranz von Fakten und logischen Schlussfolgerungen.

Religiöse Rechte – Notizen Dezember 2012

USA. (hpd) 2012 ist vorüber. Nach einem langen Jahr steht Barack Obama als alter und neuer US-Präsident fest, während sich seine Herausforderer in den Primaries eine Schlammschlacht ungeahnten Ausmaßes geliefert haben. Kurz vor Jahresende war der Christlichen Rechten aber nicht an einem friedlichen Fest gelegen. Wie immer warnte sie spätestens seit dem Herbst vor den gottlosen Angriffen auf Weihnachten. Außerdem trat eine Bluttat eine hitzige Diskussion los.

„Na gut, ist ja für die armen Kinder in Afrika“

WIEN. (hpd) “Hauptsache sie ist glücklich!” postete unlängst ein konfessionsfreier Vater, dessen Tochter derzeit mit den Sternsingern hausieren geht. „Na gut, ist ja für die armen Kinder in Afrika. Aber trotzdem…“ versuchte er doch noch, kleinlaut, seinen Unmut kundzutun. Das war’s aber auch. Ein kleiner, unscheinbarer FB-Eintrag, harmlos ist er aber keineswegs.