Parteien

Die schwarze Republik

BONN. (hpd) Der Journalist Albrecht von Lucke erörtert in dem Buch "Die schwarze Republik und das Versagen der deutschen Linken" die Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierung nach den Bundestagswahlen 2017. Die Beschreibung und Bewertung von Ausgangslage und Konfliktverhältnis, die auf ein "Keine Chance" hinausläuft, kann Lucke gut und kritisch begründen – macht ihn doch seine Sympathie für ein solches Projekt nicht blind für die Realisierungsmöglichkeiten.

Hamed Abdel-Samad

"...weil ich die Freiheit ernst nehme."

BERLIN. (hpd) Bereits im Vorfeld gab es teilweise sehr heftige Reaktionen auf die Ankündigung, dass Hamed Abdel-Samad bei einer Veranstaltung der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) auftreten wird. Der Autor hat sich bei der Veranstaltung, die auch vom hpd besucht wurde, als aufrechter Demokrat und Humanist gezeigt.

Bettina Jarasch

Säkulare, Humanisten und liberale Muslime finden mehr Gehör

BERLIN. (hpd) Seit mehr als einem Jahr arbeitet im Auftrag des Bundesvorstandes der Grünen eine Kommission zur hochaktuellen Thematik "Weltanschauung, Religionsgemeinschaften und Staat". Die Kommission, auch als "Religionskommission" bezeichnet, soll ein Grundsatzpapier für eine vertiefte Diskussion innerhalb der Partei liefern.

Willy-Brandt-Haus, Parteizentrale der SPD in Berlin

Willy-Brandt-Preis für Agnes Heller und Sarah Harrison

BERLIN. (hpd) Der Internationale Willy-Brandt-Preis wird von der SPD jährlich an herausragende Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne des ehemaligen deutschen Bundeskanzlers, Friedensnobelpreisträgers und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt in besonderer Weise für Verständigung und Frieden verdient gemacht haben.

Versammlungsleiter Hartmut Feige, Schatzmeisterin Ioana Hauke und Generalsekretär Beka Kobaidze (v.l.n.r.)

Die Humanisten auf Wachstumskurs

FRANKFURT/M. (hpd) Am Wochenende des 5. und 6. September hielt die Partei der Humanisten (PdH) einen außerordentlichen Bundesparteitag ab. Etwa 30 Mitglieder trafen sich in Frankfurt am Main, um eine vollständig überarbeitete und erheblich ausgebaute Bundessatzung zu beschließen und Nachwahlen durchzuführen. Damit hat die junge Partei die organisatorischen Grundlagen für Wachstum und Erfolg gelegt.

Kohl und Strauß am 13. Juni 1988 auf dem CDU-Bundesparteitag

Peinliche Distanzlosigkeit im Öffentlich-Rechtlichen

MARBURG. (hpd) Am 6. September wäre der stiernackige Aggressivrhetoriker Franz-Josef Strauß 100 Jahre alt geworden. Peinlich genug, dass die Rechtspopulistenpartei CSU daraus eine Heiligen-Mythos-Feier machen muss, wie man sie sonst nur aus dem vergangenen stalinistischen Ostblock oder dem Vatikan kannte.

überfülltes Flüchtlingsboot

Bekenntnis darf beim Recht auf Asyl keine Rolle spielen

KONSTANZ. (hpd) Der ehemalige bayerische Innenminister, Beckstein regte auf einer Fachtagung der CSU nahe stehenden "Hanns-Seidel-Stiftung" an, vorrangig Flüchtlingen mit christlichem Bekenntnis in Deutschland Schutz zu geben. Diese Forderungen, wonach bei der Aufnahme von Flüchtlingen nach Religionszugehörigkeit selektiert werden soll, ist menschenverachtend.