Protest

Der "Eichelbischof" vor dem Kölner Dom

"Eichelbischof"-Protest in Köln ein voller Erfolg

Gestern endete nach drei Tagen die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz und damit auch die Protestaktion gegen deren mangelhafte Aufarbeitung des Missbrauchsskandals vor dem Kölner Dom. Die Aktivisten stießen auf große mediale Resonanz, die Kirche bemüht sich derweil um Schadensbegrenzung.

"Der Eichelbischof"

Das Kernproblem der katholischen Kirche

Anlässlich der in dieser Woche digital tagenden Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz findet parallel eine Protestkundgebung auf der Kölner Domplatte statt, um auf die nach wie vor unzureichende Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche hinzuweisen.

Studierendenproteste an der türkischen Bosporus-Universität

Bosporus-Universität kämpft um die Unabhängigkeit

Die neuesten Eskalationen des türkischen Staatsapparats gegen friedlich protestierende Student:innen zeigen, dass Präsident Erdoğan sich der Universitäten zu bemächtigen versucht. Nach der Verhaftung von vier Studierenden, die Bilder der Stadt Mekka mit Pride-Insignien auf dem Campus zeigten, hetzen der Präsident und sein Innenminister mal wieder.

Protest in Minsk am 16. August 2020

Revolution in Belarus: Ausschlaggebend sind die Frauen

Hunderttausende auf den Straßen, Oppositionskandidatinnen im Exil und Berichte über großangelegte Militäroperationen zur Unterdrückung der Proteste: Eine Woche nach der fingierten Wahl in Belarus stemmt sich der amtierende Präsident Alexander Lukaschenko verzweifelt gegen seine Absetzung. Der "letzte Diktator Europas" hat sämtlichen Rückhalt in der Bevölkerung verloren, selbst staatseigene Betriebe blasen zum Generalstreik.

Hongkong schaltet auf Flugmodus

Der chinesische Kongress hat im Eiltempo ein neues Sicherheitsgesetz für die Verwaltungszone Hongkong beschlossen. Das Gesetz sei eine Reaktion auf die seit anderthalb Jahren andauernden Proteste, die die Zusammenarbeit mit China unterminieren sollen, so Peking. Es sei ein Versuch, die justizielle Autonomie und die Bürgerrechte im Gebiet zu untergraben, so die Protestierenden.

"I'm not black but I see you"

#BlackOutTuesday: Aktivismus im Kontext sozialer Medien

Dies ist eine Replik auf Klaus Ungerers Kolumnen-Text "Schwarze Quadrate", die am 5. Juni beim hpd erschien. Unter Berücksichtigung der dem Kommentar zugrundeliegenden, berechtigten Ideologiekritik soll im Folgenden eine alternative Perspektive auf den Hashtag "BlackOutTuesday" im Speziellen und auf die Dynamik politischen Aktivismus im Zeitalter sozialer Medien im Allgemeinen erörtert werden.

Schwarze Quadrate

Man zeigt sich heute gerne betroffen, etwa von Rassismus und Gewalt. Ein schwarzes Quadrat ist auf Instagram schnell mal geteilt, und Justin Trudeau glänzt mit 21 Schweigesekunden. Mit so was sieht man immer gut aus. Allerdings hat die Schau-Betroffenheit ihre Tücken.

Das Weiße Haus in Washington

Tränengas und Blendgranaten: Trumps bizarrer Weg zum Bibelfoto

Die Szenen, die sich am Abend des Pfingstmontag in Washington D.C. abspielten, wirken wahrlich grotesk: Donald Trump verkündet vor laufenden Kameras, er sei der Präsident "des Rechts und der Ordnung" und er stehe hinter friedlichen Demonstrationen - während gleichzeitig ein friedlicher Protest vor dem Weißen Haus unter Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und der Nationalgarde niedergeschlagen wird.