vor Ort

Pressekonferenz in Düsseldorf

"Mit unserem guten Namen kann die Kirche nun Subventionen in Millionenhöhe abrufen"

"Wir sind freundliche Piraten: Wer von uns nicht gekapert werden möchte, dem drängen wir uns nicht auf!" Mit diesen Worten erklärt Mario Ickert, Vorsitzender der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland sowie Vorstandsmitglied des "40. Deutscher Evangelischer Kirchentag Düsseldorf 2027 e.V.", warum der alternative Kirchentagsverein den Forderungen der evangelischen Kirche nachkommt. "Wir haben nach Abwägung aller Optionen beschlossen, der Löschung unseres Vereins nicht zu widersprechen. Mit unserem guten Namen kann die Kirche nun Subventionen in Höhe von 13 Millionen Euro abrufen."

In diesen Minuten findet in Düsseldorf eine Pressekonferenz statt

Piraten kapern Düsseldorfer Kirchentag

Die Stadt Düsseldorf hat zugesagt, einem noch zu gründenden Verein für die Durchführung des Evangelischen Kirchentags 2027 einen Zuschuss von 5,8 Millionen Euro zukommen zu lassen. Inzwischen wurde ein entsprechender Verein beim Amtsgericht Fulda eingetragen. Allerdings stammen die Verantwortlichen des Vereins nicht aus der evangelischen Kirche, einer von ihnen ist sogar Vorsitzender der "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters". Wird der "40. Deutsche Evangelische Kirchentag" in Düsseldorf tatsächlich mit einer "Nudelmesse" eröffnet?

Trier

Trier: Sexueller Missbrauch von Firmling?

Die Organisation MissBiT – Missbrauchsopfer & Betroffene im Bistum Trier hat mit einer Pressemitteilung auf einen Artikel im Trierischen Volksfreund reagiert. Es geht ausgerechnet um Vorwürfe gegen einen Priester, der maßgeblich an der Erstellung des Institutionellen Schutzkonzeptes zur Prävention von sexualisierter Gewalt beteiligt gewesen sein soll.

Armin Schreiner (RiR) stellt Ulrike Baureithel vor

Die Einsamkeit der Opfer

Unter dem Titel "Die Einsamkeit der Opfer – Sexualisierte Gewalt in den christlichen Kirchen" hat die Ruhrgebietsinitiative Religionsfrei im Revier am 21. November zu zwei Vorträgen und anschließender Diskussion in den Kulturbahnhof in Bochum-Langendreer eingeladen. Das leider noch immer hochaktuelle Thema wurde von der Journalistin Ulrike Baureithel sowie von einer Bochumer Betroffenen vorgestellt und mit zahlreichen Fakten, Erfahrungsberichten und perspektivischen Überlegungen eindringlich und spannend präsentiert, die Möglichkeit zur Diskussion dankbar vom Publikum angenommen.

Elke Neuendorf

Was ist der Unterschied zwischen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung?

Am vergangenen Wochenende fand im Oldenburgischen Kulturzentrum PFL ein Vortrag der Rechtsanwältin und ehrenamtlichen Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) Elke Neuendorf statt. Sie sprach über zwei äußerst wichtige Themen: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Veranstalter war der Arbeitskreis Selbstbestimmtes Sterben Oldenburg. Die Moderation übernahm die Sprecherin des Arbeitskreises, Angelika Salzburg-Reige. Die Veranstaltung zog rund 120 interessierte Zuhörer an.

Strategieklausur

Bahn frei für das "Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum"

Nach mehrjähriger Planung eröffnet 2025 das deutschlandweit erste "Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum" in Konstanz (HBBK), welches ideell auf den Überlegungen des Evolutionären Humanismus beruht. Das HBBK möchte sich bevölkerungsnah für einen aufgeklärten, rationalen, naturwissenschaftlichen und evolutionär-humanistischen Zugang zur Welt einsetzen.

"Erinnerungen, die bleiben"

"Erinnerungen, die bleiben" – unter diesem Titel wurden an drei Tagen am vergangenen Wochenende Zeitdokumente von Opfern der Islamischen Republik Iran im Kulturbunker Köln-Mülheim der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Organisiert und kuratiert war die Ausstellung von Familien der Getöteten, dem Kölner Kollektiv "free.human" und der Menschenrechtsorganisation HÁWAR.help.

Das Podium

Zwischen Frauenrecht und Fötenschutz

Am Mittwochabend luden der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) und die Humanistische Akademie zu einer Veranstaltung in das "Haus des Humanismus" ein. Es ging um Schwangerschaftsabbrüche, Frauenrechte und die aktuelle Entwicklung in der Politik.