"House of One" muss reduzieren

Das letzte Mal berichtete der hpd im vergangenen August über die Probleme bei der Finanzierung des Berliner Vorzeigeprojekts "House of One". Damals wurde bekannt, dass rund 16 Millionen Euro fehlen und versucht wird, das Geld irgendwo am Bau einzusparen. Spendenaufrufe erbrachten keine ausreichenden Mittel.

Nun ist klar, dass das Gebetshaus für die drei abrahamitischen Religionen nicht so wie geplant errichtet werden wird. Laut rbb wird das Gebäude wegen der stark gestiegenen Baukosten in einer abgespeckten Version gebaut: "Man setze alles daran, bei den Kosten innerhalb der von Bund und Land bewilligten Fördersumme von rund 40 Millionen Euro zu bleiben, teilte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Andreas Nachama, (…) mit."

Geplant sind nun Betonwände statt Mauerwerk und einfachere Haustechnik. "Zudem fallen bestimmte Räume weg, ohne die grundsätzliche Raumaufteilung und Funktionalität des geplanten Bauwerks zu verändern", heißt es im oben genannten Artikel. Durch die sich nun verzögernden Abstimmungen und notwendigen Neuplanungen wird frühestens Anfang 2028 mit dem Bau begonnen werden können. Damit könnte das "House of One" Mitte 2030 – etwa fünf Jahre später als ursprünglich geplant – eröffnen.

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