Die Angst vor dem großen bösen Wolf – oder:

Die Macht der Hysterie

Wirklich ein Wolf? - Lieber einen zweiten Blick riskieren!

Ein Wolfsbiss geistert durch die Medien und schürt Hysterie. Aber der Wolf war gar keiner. Das bestätigen nun DNA-Tests. Die Hysterie jedoch bleibt. Wie in so vielen gesellschaftlichen Debatten, deren Faktengrundlage sich im Nachhinein als falsch herausstellt.

Vor einigen Jahren führte ich ein Interview mit dem bekannten Kriminalbiologen Mark Benecke. Darin ging es unter anderem darum, wie wichtig in kriminalistischen Dingen die Unvoreingenommenheit ist. "Wer einen Tropfen mit einer rötlichen Flüssigkeit am Tatort findet und diese Flüssigkeit vor einer Analyse als Blut bezeichnet, der fliegt sofort aus meinem Team", sagte Benecke damals. Ein Satz, der sich mir eingeprägt hat.

Insbesondere dann, wenn es um wichtige Dinge wie Leben oder Tod geht, um Dinge, die Ängste schüren und die Emotionen hochkochen lassen, ist es wichtig, in der Bewertung von vermeintlich Eindeutigem einen kühlen Kopf zu bewahren und prüfend hinzuschauen. Genau das geschah im Fall des vermeintlichen Angriffs eines Menschen durch einen Wolf in der vergangenen Woche nicht. Der Umgang mit Fakten ist hierbei symptomatisch für die mangelhafte Disziplin des Denkens und das Schüren von Ängsten, wie sie inzwischen in weiten Teilen der Gesellschaft erschreckend verbreitet sind.

Was war passiert? Im niedersächsischen Dorf Steinfeld war laut einer Pressemeldung der zuständigen Polizeiinspektion Rotenburg vom 28.11.2018 um 15:54 Uhr am Vormittag des Vortags ein Gemeindearbeiter von einem Wolf verletzt worden. Der 55-jährige Gemeindearbeiter habe kniend an einem Zaun auf dem Friedhof gearbeitet, mit seiner Hand nach hinten gefasst und plötzlich festgestellt, dass ein Wolf danach schnappte. Mit einem Hammer habe er nach dem Tier geschlagen, welches verletzt weggelaufen sei – ebenso wie drei weitere Wölfe, die das Geschehen aus einiger Entfernung beobachtet hätten.

Das Erlebnis scheint für den Mann nicht besonders traumatisch gewesen zu sein und auch seine Verletzung war anscheinend nicht sonderlich schwerwiegend, denn erst am nächsten Tag (also nach einem vollen Arbeitstag) begab sich der Mann in ärztliche Behandlung. Laut Weser Kurier meldete der Arzt den Vorfall den Behörden. Am Nachmittag folgte die Pressemeldung der Polizei.

Spannend ist die Frage, wann und wie aus den vom Gemeindearbeiter gesehenen Tieren Wölfe wurden. Gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung "hatte der Mann die Tiere als drei weiße und ein schwarzes beschrieben, sie dabei aber nicht als Wölfe bezeichnet". Laut Wolfsexperten eine Farbgebung, die es unwahrscheinlich erscheinen lässt, dass die Tiere Wölfe waren, da der hiesige Wolf grau ist. Später war in mehreren Medien auch zu lesen, der Mann habe die Tiere lediglich als "wolfsähnlich" bezeichnet.

Obwohl die Identität des vermeintlichen Täters also keineswegs eindeutig geklärt war, ließ die Pressemeldung der Polizei keinerlei Zweifel an selbigem erkennen: "Gemeindearbeiter durch Wolf verletzt". Ein massiver Verstoß gegen zentrale Regeln kriminalistischer Arbeit. Wenigstens um ein "mutmaßlich" hätte die Meldung ergänzt werden müssen. Inzwischen hat die Polizei Rotenburg ihren Fehler eingesehen, die Pressemeldung gelöscht und sich dafür entschuldigt.

Doch das hat kaum jemand wahrgenommen, denn die unbedachte Pressemeldung hat eine Hysteriewelle losgetreten, die durch nachträgliche Richtigstellungen nicht mehr zu bändigen ist. Während einige Medien die Polizeimeldung immerhin mit einem "anscheinend" oder "offenbar" garnierten, um damit aufzuzeigen, dass noch nicht sicher feststeht, ob es sich bei dem Tier um einen Wolf gehandelt hat, wurde die Meldung in Jäger- und Viehwirtschaftskreisen begeistert aufgenommen und unhinterfragt hochgepusht.

Bereits seit geraumer Zeit gibt es in diesen Kreisen eine lautstarke Lobby, die sich für den Abschuss der streng geschützten Wölfe stark macht und deshalb bemüht ist, Ängste vor dem Wolf zu schüren. Dass Jäger, die um ihre Jagdtrophäen fürchten, den Wolf als Gefahr für den Menschen dämonisieren, gehört hierbei ebenso zum Spiel wie die vermeintliche Tierliebe, die Schafsbesitzer an den Tag legen, wenn sie darauf hinweisen, dass der große böse Wolf flauschige kleine Schäfchen grausam zerfleischt. Wobei freilich verschwiegen wird, dass es auch den Schafsbesitzern letztlich nur darum geht, ihren flauschigen kleinen Schäfchen unter fragwürdigen Umständen in noch fragwürdigeren Schlachthäusern die Kehlen durchschneiden zu lassen, um aus ihnen Profit zu machen. Emotionalisierung und das Schüren von Hysterie, um eigene Ziele und Interessen voranzubringen. Ein Spiel, das aus Politik und Wirtschaft wohlbekannt ist.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der DNA-Proben vom Hammer, vom Friedhofszaun sowie vom Pullover des Gemeindearbeiters vor, in den das Tier gebissen haben soll: Auf dem Hammer wurde weder DNA von einem Hund noch von einem Wolf gefunden. In den Speichel- und Haarproben vom Pullover wurde DNA von Hund und Katze gefunden, in den Haaren vom Zaun Reh-DNA. In allen Proben gab es keinerlei Nachweis für die DNA eines Wolfs.

Die Wissenschaft hat also wieder mal dazu beigetragen, einen Fall zu klären. Möchte man meinen. Doch der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies ist allem Anschein nach nicht in der Lage, die Ergebnisse der DNA-Untersuchung richtig einordnen zu können. Sein Kommentar zu den Testergebnissen:

"Ich hätte mir ein eindeutigeres Ergebnis gewünscht. Wir hatten uns Klarheit erhofft, ob Hund oder Wolf Verursacher waren, um zielgerichteter agieren zu können. Wäre ein Wolf festgestellt worden, dann wäre eine Tötung unumgänglich gewesen. Klar ist, dass wir jetzt weitere Erkenntnisse brauchen. Hinweisen auf freilaufende Hunde in der Umgebung muss nachgegangen werden. Ich habe bereits ein intensiviertes Wolfsmonitoring vor Ort beauftragt, um mehr Informationen über das in der Gegend ansässige Rudel zu bekommen. Außerdem habe ich heute eine Ad-hoc-Besenderung auf den Weg gebracht."

Natürlich kann anhand der Ergebnisse des DNA-Tests nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass vielleicht doch ein Wolf im Spiel war. Ebensowenig kann anhand dieser Ergebnisse ausgeschlossen werden, dass ein Waldkobold den Gemeindearbeiter in die Hand gebissen hat oder der Umweltminister persönlich, denn es können natürlich immer irgendwo Spuren sein, die nicht entdeckt werden. Doch so funktioniert nirgendwo auf der Welt kriminalistische Arbeit. Es ist festzuhalten, dass keinerlei Beweise gefunden wurden, die auf einen Wolf als Verursacher der Bissverletzung hinweisen. Ein eindeutigeres Ergebnis ist nicht möglich. Statt dies jedoch deutlich herauszustellen und die Gemüter zu beruhigen, schürt der Umweltminister weiter die Wolfshysterie, indem er nachweislich unbescholtenen, ehemaligen Tatverdächtigen Fußfesseln anlegen lässt, um sicherzugehen, dass sie wirklich nichts Böses anstellen.

Und was bleibt von der ganzen Geschichte hängen? Dass ein Mann vom Wolf gebissen wurde. Denn das ist die Schlagzeile, die bei Eltern die Rotkäppchen-Angst aktiviert, die emotionalisiert und sich auf diese Weise einprägt. Die Nachberichterstattung über das Ergebnis der DNA-Untersuchung ist hingegen weitaus weniger einprägsam und verbreitet sich entsprechend schlechter. So bleibt die Wolfshysterie nach den jüngsten Ereignissen bis auf Weiteres erhöht. Ohne jeglichen sachlichen Grund. Dank eines Kommunikationsfehlers und der politischen Unfähigkeit zur Deeskalation. Zutaten, die sich in gesellschaftlichen Debatten immer wieder ganz fantastisch zur Hysterie kneten lassen.

Kommentare (80)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 14:33

Nu ja, Niedersachsenprovinz halt. Ganz verrückt würde es, stellte sich heraus, das es sich um 4 Schafe handelte - drei weiße und ein schwarzes.

Bolli (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 15:07

Wir sollten auch wieder Mammuts, die einst hier heimisch waren, erneut züchten und auswildern.
Der Wolf hat in unseren Breitengraden nicht zu suchen, welchen Schwachsinn sollen wir uns noch von einer grünverblendeten Minderheit gefallen lassen?

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 16:11

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Der Wolf ist in unseren Breiten heimisch. Er wurde von einer Mehrheit unter Schutz gestellt.

Kay Krause (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 17:06

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Hallo Herr Bolli! Aber der seit Anbeginn der Industiealisierung die Natur (deren Teil er ist)zerstörende Mensch hat Ihrer sehr geehrten Meinung nach wohl etwas in unseren Breitengraden zu suchen? Zu Ihrer Information: dass der Mensch einen Wolf in der Freien Natur auch nur zu Gesicht bekommt, grenzt schon an ein Wunder! Der Wolf ist lernfähig und hat seit Jahrhunderten mit Menschen wie Ihnen schlechte Erfahrung gemacht. Diese Erfahrung vererbt sich glücklicherweise, do dass der Wolf den Menschen (und speziell Sie !) scheut! Ich darf Ihnen versichrn, sehr geehrter Herr Bolli, dass ich als Ihr Mitbürger weit aus gefährlicher bin als jeder Wolf, der Ihnen niemals in der freien Wildbahn begegnen wird!

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:09

Antwort auf von Kay Krause (nicht überprüft)

Falsch! Scheu ist eine erworbene und keine ererbte Eigenschaft. Nachdem Wölfe in den letzten 20 Jahren, also seit zig Generationen Wölfen von Menschen nur Gutes erfahren haben sie auch keine Scheu entwickelt, bzw. die Scheu, die Ihre Vorfahren hatten inzwischen abgelegt.

Susanne Stolze (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 19:12

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Auch das ist nicht richtig. Scheu ist sehr wohl genetisch bedingt. Wird durch "schlechte" Erfahrungen natürlich noch verstärkt. Und geht verloren, wenn die Tiere gelockt oder gar gefüttert werden.
Im Übrigen: was haben Menschen denn den Wölfen Gutes getan? Erschossen und Totgefahren haben sie sie.

Otto (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 18:17

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Intelligente Menschen kann man am Reden oder am Schreiben erkennen!
Wer solche obigen Sprüche von sich gibt, kann niemals neutral sein! Er gibt sich aber das Recht, zu beurteilen, wer leben oder sterben muß! Also einfach ein bisschen Gott und Herrscher über Leben und Tod spielen! Hört sich ja richtig christlich an! Also, wenn man nicht Willens und geistig nicht in der Lage ist, eine Lösung zu finden, gibt es immer nur eines: abschießen!

Herr Otto! Mit "Abschiessen" - so kann ich aus Ihrem Kommentar nur folgern - meinen Sie in diesem Fall wohl den Menschen? Falls ja, kann ich Ihnen nur beipflichten! Wobei der Mensch in dieser Hinsicht eh schon mit all seinen irren (oft religiös bedingten Kriegen) sehr aktiv ist! Nur, wenn wir all die wissentlichen Natur-, Fauna- und Flora-Zerstörer erschießen wollten, dann bliebe von der Menschheit wohl nicht viel übrig! Wär's traurig?

Susanne Stolze (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 18:28

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Lieber Bolli, mit Verlaub: der einzige Schwachsinn, der hier deutlich wird - allerdings mit wirklich erschreckender Klarheit! - ist Ihr Kommentar. Sie sollten sich dringend in Naturkunde fortbilden, vielleicht ist diese Art Schwachsinn heilbar. In diesem Sinne: Gute Besserung!

Nein, liebe stolze Susanne, dieser Schwachsinn ist leider nicht heilbar, da er bereits weltweit als Seuche verbreitet ist, und gegen Unvernunft gibt es leider noch kein Impfserum. Und gäbe es eines, dann würden die Impfgegener auch dagegen protestieren!
Mit kollegialem Gruß, Kay Krause

Hauschke (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 18:57

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Da sie scheinbar über keinerlei Wissen zu diesem Thema verfügen. Kann ich ihren Beitrag verstehen.

Birgit Stäbler (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 20:23

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Nur weil der Wolf schon einmal hier ausgerottet wurde, gibt es niemand das Recht, auch nur im Ansatz, das Gleiche zu wiederholen. Man muss nicht grünverblendet sein, um dieses wiedererscheinen dieser Tiere gut zu heissen. Wie viel Ignoranz und Arroganz in Ihrem Kommentar zu lesen ist, ist schrecklich. Das bisschen Natur , das noch auf diesem Planeten intakt ist, wird von selbstherrlichen, arroganten, lobbyistischen Menschen versucht im Keim zu ersticken. Wovor habt ihr eigentlich Angst??????
Ihr könnt sicher sein, dass diejenigen, die pro Wolf agieren, täglich mehr werden

Die Pe (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 21:22

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Der Wolf ist streng geschützt. Und das ist auch gut so. Und er wurde nicht in Deutschland ausgewildert. Wenn sich die Natur einen Weg sucht, dann ist das ihr gutes Recht und es ist als unsere Pflicht anzusehen, gerade weil wir uns als Mensch doch den Tieren gegenüber gern so überlegen darstellen, auch dem wilden Leben wieder Raum zu geben, anstatt die Schneise unserer Verwüstung des Planeten weiter zu verbreitern und uns anzumaßen, über die Lebensberechtigung anderer Spezies zu befinden. Ich habe Kinder. Denen wünsche ich eine Zukunft. Daher bevorzuge ich das, was in unter dem Aluhut grünverblendet scheint, ganz klar gegenüber braunverseucht oder ignorant, egoistisch und bequem. Weil das der einzige Weg ist.

John Kay (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 22:28

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Wir sollten auch diese grünen Hobbyloden entnehmen. Die braucht auch keiner. Die Natur regelt sich selber. Begreift aber diese Fraktion nicht.

Anita Volk (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 23:23

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Ach du Schande *@Bolli*. Die Dummheit nimmt überhand. Überall im Land.... :-( Der Wolf ist ein sehr soziales Tier. Bewundernswert. Wir wäre es mit einem Herdenschutzprogramm? Gibt es unzählige. Abschuss? IHR habt einen SCHUSS!

Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 02:10

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Wölfe gab es bereits in jenen Breitengraden als die Anzahl der Menschen in jenen Breitengraden wesentlich geringer war als heute.
Was ist jetzt das Hauptproblem: zu viele Wölfe oder zu viele Menschen?

FürstBerg (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 03:07

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Wieso soll der erst vor wenigen Jahren ausgerottete und wieder angesiedelte Wolf in diesen Breitengraden nichts zu suchen haben? Sie dürften durch jetzt deutsche Wälder gestreift sein, als sich die Menschheit noch komplett in Afrika aufgehalten hat.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:13

Antwort auf von FürstBerg (nicht überprüft)

Darin liegt das Problem. Inzwischen leben Menschen dort, wo früher Wölfe waren. Beides geht nicht.

Susanne Stolze (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 19:18

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Schon wieder falsch! Natürlich geht das. Es war schon immer so und beide, Mensch und Wolf, haben davon profitiert. Der Mensch hat sich den Wolf sogar ins Haus geholt und seine Nachkommen, die nebenbei bemerkt, noch mehr als 90% der ursprünglichen Genetik haben (sogar der Fiffi, der als Sofakissen dient), sind in unserer Gesellschaft überaus beliebt und zahlreich vertreten!

Olaf Sander (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 04:01

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Hallo Bolli,

"Der Wolf ist gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 14 Buchst. a) des Bundesnaturschutzgesetzes eine in Deutschland streng geschützte Tierart; zudem ist er durch das deutsche Tierschutzgesetz geschützt. Es ist unter anderem verboten, ihn zu fangen, zu töten und seine Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zu zerstören. Ausnahmen von diesen Verboten können in begründeten Fällen zugelassen werden. Einen Wolf vorsätzlich zu töten, kann als Straftat mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit einer Geldbuße geahndet werden; für den „versehentlichen“ Abschuss eines Wolfes ist eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten vorgesehen. Der Abschuss von Wölfen in Naturschutzgebieten oder Nationalparks kann als schwere Umweltstraftat mit einer Haftstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden. Auch sind jagdrechtliche Konsequenzen wie der Entzug des Jagdscheines möglich."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wölfe_in_Deutschland#Schutzstatus

Ich als Humanist, und noch nie im Verdacht gewesen grünverblendet zu sein, unterstütze das. Der § 7 BNatSchG ist ein geltendes Gesetz, welches sicher nicht von einer grünverblendeten Minderheit beschlossen wurde. Dieses Gesetz beruht auch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Das ist ähnlich wie die wissenschaftliche Erkenntnis, dass kein Wolf, also 0 Stück, einen Friedhofsgärtner gebissen hat. Frau Wakonigg hat das in ihrem Artikel sehr deutlich gemacht.

Was es als Hilfe gegen Wölfe und für den Schutz von Nutztieren gibt, sind Herdenschutzhunde und elektrische Weidezäune.

Was es leider nicht so oft gibt, ist Ratio, Umdenken, Gelassenheit und die Erkenntnis, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist. Und schon gar nicht in der Natur.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:16

Antwort auf von Olaf Sander (nicht überprüft)

Dieses Gesetz entbehrt sei 2002 jeder Grundlage. Gesetze werden von Menschen gemacht und können von Menschen wieder geändert werden. sonst hätten wir heute noch die Leibeigenschaft des Mittelalters, die Nürnberger Rassegesetze wären noch in Kraft und die Gleichberechtigung von Mann und Frau wäre auch noch Zukunftmusik. die Gesetze wurden der Entwicklung und der Realität angepasst. mit dem bundesnaturschutzgesetz verhält es sich ebenso.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 18:05

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Oho, Sie halten sich für die Mehrheit? Dann Mal zu...
Mich wundert ihre Nazikeule gar nicht mehr - so, wie Sie hier aufschlagen.

Martin (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 05:54

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Sie haben anscheinend ein ganz besonderes Verhältnis zur Natur. Um der Wiederansiedlung des Wolfes positiv gegenüber zustehen muss man partout nicht einer „grünverblendeten Minderheit“ angehören. Hier kann man sich beruhigt von Tatsachen leiten lassen.
Der Wolf war bis zu seiner gnadenlosen Ausrottung ca. 1850 normaler Bestandteil der Tierwelt in Deutschland.
Der 1904 erschossene letzte Wolf in Deutschland war ein Einzeltier dessen Herkunft evtl. ein Zirkus war.
Der Nutzen der Wiederansiedlung des Wolfes bei uns steht außer Frage. Dieser fungiert als eine Art von Gesundheitspolizei und auch der zu erstarkenden Schwarzwildpopulation kann er entgegenwirken. Einer zu großen Verbreitung des Wolfes bei uns steht das von einem
Wolfsrudel (5 - 10 Tiere) benötigte Territorium von ca. 150 qkm entgegen.
Trotz unserer dichten Besiedlung ist die Möglichkeit der Begegnung mit einem Wolf äußerst gering und stellt keine Gefahr oder gar Bedrohung dar. Diese geht eher vom stark verbreiteten Schwarwild oder altersschwachen bzw. unerfahrenen Hobbyjägern aus.
Soll die Wiederansiedlung dieses faszinierenden Tieres erfolgreich sein und bleiben ist es natürlich unerlässlich sich mit den Sorgen von Landwirten und Schäfern auseinanderzusetzen und diese beim Schutz ihrer Tiere bzw. ihrer Existenzgrundlage zu unterstützen.
Und nur noch zu Ihrer Information: ich bin kein romantisch verklärter Städter.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:36

Antwort auf von Martin (nicht überprüft)

Korrektur: Ein Wolfsrudel benötigt 250qkm.
Die Zauberformel wird lauten Herdenschutz und Bejagung. Überall wo es einigermaßen klappt mit Menschen, Haustieren und Wölfen werden Wölfe bejagt. Der Herdenschutz ist inzwischen auch in Deutschland an seine Grenzen gestoßen, in Frankreich schon seit langem. Dort erfolgen inzwischen 92% der Wolfsangriffe auf mit Zaun und Hunden geschützte Herden. Nur Bejagung der Wölfe wird unseren Landschaftsschutz erhalten und dafür sorgen, dass Abschuss von Wölfen, die Schaden an Nutztieren verursachen und Ortschaften zu nahe kommen, Reviere freimacht für Wölfe, die Herdenschutz respektieren. Das sorgt für Akzeptanz und nur diese gewährleistet das dauerhafte Bleiben von Wölfen in Deutschland.

Gabriele Voigt (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 08:17

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Ja genau, und den Neandertaler ebenfalls! Vorher.aber alle Spezies Mensch ausrotten, bitte! Geniale Lösung um unseren Planeten zu retten!!!

Wäller (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 12:03

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Absolute Zustimmung!
Schließlich hat der Mensch schon vor vielen tausend Jahren den Auftrag bekommen, sich die Erde Untertan zu machen. Da kann es ja nun gar nicht angehen, dass hier irgend welche doofen Viecher ankommen und Lebensraum suchen, die nicht dem Nutzen und dem Vergnügen des Menschen direkt dienlich sind.

Eberhard Duschl (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 12:22

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Lieber Bolli,
nachdem Sie vermutlich nicht ohne Heizung, Kleidung und Nahrungsimporte leben, müssten Sie zu der Überzeugung kommen, dass Sie in "unseren" Breitengraden nichts zu suchen haben. Der Wolf jedenfalls hat hier ohne Menschen wie Sie Tausende von Jahren überlebt.

Roland Schütze (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 13:14

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Schön, dass es in unseren Breitengraden noch Menschen gibt, die ihren Standpunkt emotionsfrei und sachlich fundiert zum Ausdruck bringen. Bevor sie das Schicksal der Mammuts ereilt, sollten wir sie umgehend unter Artenschutz stellen.

Philipp Wagner (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 14:29

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Ja, wäre das Mammut nicht ausgestorben, dann sollten wir das tun. Genauso wie man versucht den Wisent wieder auszuwildern. Der Wolf hat das Glück, dass er nicht vom Menschen in freier Natur ausgerottet wurde und sich seinen Lebensraum selbstständig zurück holt. Da müssen wir gar nicht nachhelfen, sondern ihn nur akzeptieren als das was er ist:, ein Tier, das in unsere Breitengrade gehört.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:19

Antwort auf von Philipp Wagner (nicht überprüft)

Schon Paracelsus sagte:" Die Dosis machts!"
Zu Zeiten der Vertreibung der Wölfe aus Deutschland lebten in ganz Europa so viele Menschen, wie heute alleine in Deutschland. An diese Situation müssen wir den Wolfsbestand in Deutschland anpassen.

Bolli (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 22:15

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Ich habe den Eindruck, dass meine Vorurteile vollständig bedient wurden, danke für die zahlreichen Kommentare.
Übrigens Lammfleisch wird demnächst deutlich teurer, mir ist es in meiner Aroganz egal, - aber es gibt da draußen viele Leute die dann nicht mehr in der Lage sind, mal eben 20 € mehr für den Osterbraten zu bezahlen und diesen Menschen gilt mein Mitgefühl.

Ihr Mitgefühl in Ehren aber diese Menschen bleiben dann eben beim Osterlamm aus Neuseeland, denn das ist jetzt schon billiger und damit das eigentliche Problem.

Sie wollen sich wohl als mitfühlender Gutmensch darstellen oder wie? Ich hatte noch nie Lamm zu Ostern und mir hat das auch noch nie gefehlt. Aber dem Durchschnittsdeutschen gehts eh viel zu gut. Und Sie sind anscheinend diesbezüglich wit über dem Durchschnitt wenn Sie solche Problemchen haben...

Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 15:31

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Informieren Sie sich erstmal bevor Sie irgend einen Blödsinn schreiben. Wölfe sind auf der ganzen Nordhalbkugel heimisch, ausser in den Wüstengebieten. Bzw. sie waren es. Bis Sie grossflächig in vielen Teilen ihres Verbreitungsgebietes von Menschen abgeschlachtet und ausgerottet wurden. Umso schöner, dasss sie jetzt wieder zuwandern...

Eberhard Duschl (nicht überprüft)

Mi. 12 Dez 2018 - 18:52

Antwort auf von Bolli (nicht überprüft)

Bolli,
Sie sind vermutlich männlich, denn nur Männer sind so unreif und feige zu geniessen, als Verbalterrorist mit einem einzigen ignoranten Kommentar eine derartige Aufregung hervorgerufen zu haben.
Ich aber werde es in Zukunft wie die Eiche halten, die es nicht stört, wenn eine Sau sich an ihr schabt. Ich springe
nicht mehr über derartige Stöckchen.

Bolli (nicht überprüft)

Do. 13 Dez 2018 - 13:13

Antwort auf von Eberhard Duschl (nicht überprüft)

Essen ist ein Bedürfnis - doch genießen ist eine Kunst.

Sabine Brauer (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 18:27

Danke für diesen Artikel, der eine wohltuende Zäsur setzt zu den vielen Berichten, die allenfalls Medien Auflage bescheren, aber Stimmungsmache betreiben und einseitig gegen Wölfe Front machen, angeheizt und zur Freude von Agrar- und Jägerlobby, unterstützt von CDU, SPD, FDP und AfD.
Es wäre wünschenswert, wenn Fakten Fakten bleiben und wirtschaftliche Interessen nicht wie selbstverständlich vor Tierschutzrecht gestellt würden.

Wirtschaftl. Interesse wird bei uns über alles gestellt, ob menschliches oder tierisches... Da kommt der Wolf als Sündenbock gerade recht

Robert HERINGER (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 18:57

Was es aus der POLITIK zu verbannen gilt:

die selbstgefällige, scheinbar grenzenlose Profilierungssucht auf KOSTEN VON UNSCHULDIGEN WEHRLOSEN GESCHÖPFEN.

Marek Nowakowski (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 01:19

Antwort auf von Robert HERINGER (nicht überprüft)

Volle Zustimmung.

Allerdings würde ich das Wort "GESCHÖPFEN" durch "Lebewesen" ersetzen wollen.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Fr. 7 Dez 2018 - 21:57

Der Umgang mit dem "Wolfsbiss von Tamstedt" war sicher nicht sehr professionell. Nachdem ein Mensch zu Schaden kam, wäre das eher ein Fall für die Polizei, als für das Wolfsbüro gewesen. Dass sich die Presse mit Lust auf solch ein Ereignis gestürzt hat ist kein Wunder. Trotzdem kann man aus diesem Vorfall etwas lernen, was die Ordnungsbehörden nun wohl auch getan haben. 1. Blinder Aktionismus schadet, 2. Es könnte jeden Tag passieren, dass ein Wolf oder unbeaufsichtigter Hund einen Menschen angreift. Die Behörden vor Ort sind jetzt sensibilisiert und reagieren beim nächsten Mal professionell, so dass bei der Untersuchung eindeutige unbezweifelbare Ergebnisse erzielbar sind. Bei der Probennahme und bei der Untersuchung.

Folgender Teil des Kommentars ist völlig daneben.
"ihren flauschigen kleinen Schäfchen unter fragwürdigen Umständen in noch fragwürdigeren Schlachthäusern die Kehlen durchschneiden zu lassen, um aus ihnen Profit zu machen." In Deutschland bedeutet Schlachtung Tötung durch Blutentzug nach vorheriger Betäubung! Schächten ist das Durchschneiden der Kehle bei vollem Bewusstsein und in Deutschland nur einem Kreis kundiger Personen im Rahmen der Religionsausübung gestattet.
Schafe werden nach Recht und Gesetz in überwachten Schlachthäusern regulär geschlachtet.

Zweifeln Sie die Ordnungsgemäßheit deutscher Schlachthäuser an und was soll ein Schäfer Ihrer Meinung nach zum Broterwerb tun? Altersheime für Nutztiere eröffnen? Hier finde ich, haben Sie gezündelt.

Um die Besenderung der Wölfe sollte man sich wenig Gedanken machen. Ihre moralische Wertung der Besenderung beinhaltet einen unzulässigen Vergleich. Zum Einen ist ein Wolf kein Mensch, hat kein Schuldbewusstsein und kann daher auch keine Untat begehen, zum Anderen sollen seitAnfang diesen Jahres bereits Wölfe besendert worden sein, was bis heute nicht geschehen ist. Auch in obigem Fall wird es ausgehen wie das Hornberger Schießen und werden die Wölfe weiterhin unbesendert bleiben.

Dass bei Weidetierhaltern Hysterie herrscht ist mehr als verständlich. Ich wollte nicht eines Morgens vor meinen Tieren stehen, die ganz oder schlimmer halbtot und aufgerissen auf der Weide herumliegen. Tiere, die ich aufgezogen habe, bei deren Geburt ich evtl. noch Hilfe geleistet habe oder die ich mit der Flasche aufgezogen habe. Wenn das kein Grund für Hysterie ist?

Marek Nowakowski (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 01:40

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

"Dass bei Weidetierhaltern Hysterie herrscht ist mehr als verständlich. Ich wollte nicht eines Morgens vor meinen Tieren stehen, die ganz oder schlimmer halbtot und aufgerissen auf der Weide herumliegen. Tiere, die ich aufgezogen habe, bei deren Geburt ich evtl. noch Hilfe geleistet habe oder die ich mit der Flasche aufgezogen habe. Wenn das kein Grund für Hysterie ist?"

"Schafe werden nach Recht und Gesetz in überwachten Schlachthäusern regulär geschlachtet."

Sehr geehrte Frau Annegret Sproesser,

Sie würden nicht gerne vor Ihren Tieren stehen, die ganz oder schlimmer, halbtot und aufgerissen auf der Weide herumliegen. Würden Sie Tiere, die Sie aufgezogen haben, bei deren Geburt Sie evtl. noch Hilfe geleistet haben oder die Sie mit der Flasche aufgezogen haben, gerne nach Recht und Gesetz in überwachten Schlachthäusern regulär schlachten lassen?

Was für eine perfide, verlogene und unmenschliche Moral!

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 19:45

Antwort auf von Marek Nowakowski (nicht überprüft)

Ja, das mache ich. Wer Fleisch isst, und das sind 93 % der Bevölkerung, muss sich dessen bewusst sein, dass Rinder, Schafe und Schweine nicht Schnitzel legen, wie Hühner Eier.

Nachdem ich gelernt habe, wie man auf möglichst wenig Raum mit möglichst wenig Arbeitskraft in möglichst kurzer Zeit mit dem geringstmöglichen Futter- und Energieaufwand Tiere schlachtreif bekommet, habe ich mich der Freilandhaltung von Tieren zugewendet. Diese leben so tierartgerecht wie möglich, kennen den Geruch von Frischluft und den Geschmack von Weidegrün. Sie werden gar nicht oder nur kurz transportiert und bis zur Betäubung überwache ich den Schlachtvorgang. Dieses Fleisch esse ich mit Vergnügen.
Weder die Freude an der Tierhaltung, noch meinen Einsatz für die Landschaftspflege, noch meinen ungetrübten Fleischgenuss lasse ich mir von ein paar Naturromantikern ohne Realitätsbezug nehmen.

Bolli (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 22:13

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Ich kann nur hoffen, dass Ihre Arbeit erfolgreich und von vielen Kunden geschätzt wird. Wir hatten am Wochenende ein wunderbares Stück vom Aubrac-Rind, aus Weideschlachtung, - genüsslich verspeist.
Die Vorstellung, dass so ein hergelaufenerer Wolf mir meinen Sonntagsbraten streitig macht indem er sich an die Kälber pirscht könnte mich zum Wilderer machen.
# Zuerst das Fressen, dann die Moral. (Grins)
Vielleicht bin mit dieser Einstellung ja auch ein Nazi, - selbst Hans Trutnau ist bei diesem Thema offensichtlich nicht mehr in der Lage sachlich zu bleiben.
Keine Sorge, es gibt in diesem Land bis heute noch immer viele mit einem gesunden Menschenverstand.

Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 14:48

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Anscheinend lassen Sie sich auch Ihre Verbohrtheit von niemandem nehmen. Naja, wenn es Ihnen guttut, viel Spass dabei. Übrigens sind Menschen, welche sich für Natur und Tiere, bzw. für Natur- und Tierschutz einsetzen keine 'Naturromantiker', sondern Menschen, die einfach etwas (viel) mehr verstanden haben als die anderen...

Vielleicht sollten Sie sich mal etwas genauer informieren. Der überwiegende Teil der Schafe aus Deutschland wird am Ende ihrer "Karriere" als "Nutz"tier auf einen entbehrungsreichen viele Wochen dauernden Tiertransport per Lkw und Schiff in arabische Länder geschickt, wo es keine Tierschutzgesetze gibt und das grausame Schächten gang und gäbe ist. Zuvor werden den Tieren die Augen ausgestochen und die Sehnen durchgeschnitten. Eine abscheuliche Tierquälerei. Es kam sogar vor einigen Monaten eine Doku im ZDF darüber. Vielleicht sollten Sie sich mal so etwas anschauen und keine Märchenbücher wie Rotkäppchen für bare Münze nehmen.

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 15:34

Antwort auf von Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Sehr geehrter Herr Gaiser, der Selbstversorgungsgrad Deutschlands mit Schaffleisch beträgt 55 %. Was wollen sie davon exportieren? Im -Gegenteil 45 % des in -Deutschland verzehrten Schaffleisches werden importiert.
Ich weiß nicht was Sie im ZDF gesehen haben, daher ist es mir unmöglich dazu Stellung zu nehmen. Vielleicht präzisieren Sie das, damit ich es aus irgendeiner Mediathek herunterladen und ansehen kann. Danach kann ich mich dazu äußern.

Der Schlachtvorgang des Schächtens beinhaltet nicht die von Ihnen beschriebenen Grausamkeiten. Es gibt eine vergleichende Untersuchung über das Stresslevel bei der Schlachtung nach Betäubung und beim Schächten. Daraus ist zu ersehen, dass sich beide nicht signifikant unterscheiden. Kann es sein, dass Sie einem reißerischen Bericht aufgesessen sind?

Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Mi. 12 Dez 2018 - 11:04

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

In Deutschland werden hauptsächlich Rind- und Schweinefleisch verzehrt, von dem her habe ich grosse Zweifel, dass die Zahlen, welche Sie hier angeben, stimmen. Desweiteren gibt es noch ca. 10% der Menschen, die verstanden haben, dass Tiere nicht zum essen da sind, also die Vegetarier und Veganer. Diese Menschen haben verstanden, dass der Konsum tierlicher Produkte schlecht für Gesundheit, Tiere und Umwelt ist, grosse Mengen an Wasser und Landfläche für den Futtermittelanbau verbraucht, sowie Hungersnöte und Überfischung schürt.

Die Sendung, die ich gesehen habe, heisst "37° - Geheimsache Tiertransporte" und ist noch in der ZDF-Mediathek verfügbar. Viel Spass beim anschauen. Es geht in der Sendung zwar mehr um Rinder als um Schafe, aber vielleicht überdenken Sie ja Ihre fragwürdige Einstellung bzgl. des Schächtens und Ihre Aussage, dass dies ein "reisserischer Bericht" sein soll.

Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 02:18

Die Fotomontage ist köstlich:
Ein "Wolf im Schafspelz", bekannt als Mensch (Mann?) im Schafspelz.

Karl Zeiler (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 10:51

"Dass Jäger, die um ihre Jagdtrophäen fürchten, den Wolf als Gefahr für den Menschen dämonisieren, gehört hierbei ebenso zum Spiel wie die vermeintliche Tierliebe, die Schafsbesitzer an den Tag legen, wenn sie darauf hinweisen, dass der große böse Wolf flauschige kleine Schäfchen grausam zerfleischt. Wobei freilich verschwiegen wird, dass es auch den Schafsbesitzern letztlich nur darum geht, ihren flauschigen kleinen Schäfchen unter fragwürdigen Umständen in noch fragwürdigeren Schlachthäusern die Kehlen durchschneiden zu lassen, um aus ihnen Profit zu machen". Die Autorin hat vergessen zu erwähnen, dass den armen Schäfchen in fragwürdigen Schlachthäusern die Kehlen durchgeschnitten werden, womöglich schön langsam und ohne Betäubung, nämlich halal, was in Deutschland unter gewissen Umständen tatsächlich erlaubt ist. Das hat zwar nicht unmittelbar mit dem Wolf zu tun, aber ist viel gravierender, denn es geschieht regelmäßig (und unglaublich !!!) nach deutschem Recht und im Widerspruch zu dem regelmäßig (achselzuckend?) vorgetragenen Lippenbekenntnis, laut dem unser Recht über religiösen Vorschriften steht. Armes, extrem tolerantes Deutschland, wenn es um Religionsfragen geht. Entschuldigung, dass ich die geschätzten Leser etwas vom bösen Wolf weggeführt habe. Aber auch hier kümmert sich niemand um die Rechte dieser Schafe, weil es nicht so dringlich ist (kein wirtschaftlicher Verlust), sehr wohl aber um den gesellschaftlichen Frieden, denn der wäre nachhaltig gestört, wenn es jemand wagen würde, muslimische Regeln in Frage zu stellen. Ist das noch Religionsfreiheit???

wolf bernhardt (nicht überprüft)

Sa. 8 Dez 2018 - 12:30

Der bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke ist sicher auch der Meinung, dass man durch fehlende Beweise nicht die Unschuld nachweisen kann. Die irrationale Gefühlsduselei wilden Tieren gegenüber kann Menschen gefährden. Auch die zur Akzeptanz des Menschen hin gezüchten Wölfe namens Hund beweisen täglich, dass sie Menschen angreifen und in Ausnahmefällen auch töten können. Ist Romantik Grund genug, ein solches Risiko einzugehen?

Lieber Herr Bernhard,
von allen Lebensrisiken, die wir tagtäglich wie selbverständlich eingehen, ist die Gefahr die von Wölfen ausgeht mit Sicherheit eine der allerkleinsten. Auf einer Liste der statistisch 10 gefährlichsten Tierarten Deutschlands kommt der Wolf überhaupt nicht vor, jedoch Zecken, Bienen, Wildschweine, Schlangen, Spinnen, Kühe etc. Wollen Sie jetzt alle diese Tiere eliminieren. Die Gefahr, dass Sie bei einem Waldspaziergang von einem Jäger erschossen (20 bis 40 Tote pro Jahr) oder von einem herabfallenden Ast erschlagen werden, ist weitaus größer, als von einem Wolf angegriffen zu werden. Wollen sie jetzt alle Bäume fällen lassen und ist die bizarre "Jagdleidenschaft" einer kleinen Minderheit von ca. 0.5% der Bevölkerung Grund genug ein solches Risiko einzugehen? Wir nehmen täglich 9 Tote als Opfer des kollegtiven Irrsinns auf deutschlands Straßen als gottgegebenes Schicksal hin obwohl sich diese Opferzahlen durch ein Tempolimit auf Autobahnen und ein generelles Einhalten der Straßenverkehrsordnung sicherlich deutlich reduzieren ließe. Aber Wölfe.... Als ob es im Leben absolute Sicherheit geben könnte.

Andrea Pirstinger (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 02:26

Antwort auf von wolf bernhardt (nicht überprüft)

wolf bernhard,
es gibt natur(wolf)verklärende und natur(wolf)hassende Menschen. Und es gibt die dritte Gruppe, die weder rein pro noch rein contra sind, sondern es mit Vernunft und Verstand sieht.
Mit ihrem pauschalen "Urteil", alle Menschen, die sich für die Existenz von Wölfen einsetzen, seien "irrational und gefühlsduselig", diskreditieren Sie sich selbst.

Ja, es ist anstrengend, immer wieder zu differenzieren. Aber es bringt weder menschlichen noch nicht-menschlichen Lebewesen irgendetwas Positives, wenn Menschen aufgrund von Geistes"faulheit" resp. -unfähigkeit Pauschalurteile fällen.

Die gefährlichste "Raubtier"-Art/Spezies auf diesem Planeten ist immer noch Mensch. Und auch das gilt nicht für alle einzelnen Menschen.

Roland Schütze (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 10:38

Antwort auf von wolf bernhardt (nicht überprüft)

Sie haben vollkommen recht. Wir wollen und dürfen kein Risiko eingehen. Wo die Gesundheit und das Leben des Menschen gefährdet sind, haben Gefühlsduselei und Romantik keinen Platz. Da lautet das Gebot der Stunde: hart und konsequent durchgreifen. Für Wolf und Hund kann das nur bedeuten: abknallen! Doch damit können wir uns keineswegs zufrieden geben. Denn im Jahr 2017 kam es hierzulande bei Wildunfällen zu knapp 3000 Verletzten und 10 Toten. Die Lösung: Rehe, Wildschweine, Rothirsche und Damwild abknallen! Wir dürfen auch nicht vergessen, dass unsere friedlichen Weidetiere ein hohes Risiko darstellen. Schon mehrfach kam es zu tödlichen Kuh-Attacken auf harmlose Jogger und Wanderer. Die Lösung: Weidekühe abknallen! Hoffentlich geht uns nicht die Munition aus.

Das jedes Lebewesen sein Daseinsrecht hat, hat nichts mit Romantik zu tun. Gewisse Menschen nehmen sich einfach viel zu wichtig. Und ich meine damit jene Zeitgenossen, die meinen, dass die Erde den Menschen alleine gehört...

Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 15:42

Antwort auf von Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Das habe ich mit keinem Wort behauptet. Ich spreche keiner Art die Daseinsberechtigung ab. Aber auch Menschen und deren Haustiere sind ein teil der Natur. Bereits Paracelsus sagte:" Die Dosis macht's". Wenn man die Zahl der bei Autounfällen getöteten Wölfe und die zunehmende Zahl an Nutztierrissen betrachtet, ist die Wolfsdosis, die uns von Naturromantikern verordnet wird zu hoch und der Umgang mit Wölfen wohl nicht zielführend. Kein Schutz freilebender Tiere kann ohne Akzeptanz der davon betroffenen Bevölkerung gelingen. Es ist an der Zeit Wölfe wie jedes andere freilebende herrenlose Wildtier zu behandeln.

Jörg Gaiser (nicht überprüft)

Mi. 12 Dez 2018 - 11:51

Antwort auf von Annegret Sproesser (nicht überprüft)

Frau Sproesser, Sie sind wohl auch in jedem Forum zu finden, in welchem man Hetze gegen Wölfe betreiben kann?!? Ich hatte ja erst kürzlich das fragwürdige Vergnügen, mit Ihnen zu diskutieren. Die Diskussion hatten Sie dann abgebrochen, weil Sie anscheinend gemerkt haben, dass Sie mit Ihren verbohrten Ansichten nicht weiterkommen.

In jener Diskussion hatte ich Ihnen vorgerechnet, dass in Deutschland ca. 83 Mio Menschen leben, jedoch keine tausend Wölfe, weltweit fast 8 Mrd(!) Menschen und nur mehrere zehntausend Wölfe. Desweiteren wächst die Menschheit täglich um ca. 200 000 Köpfe. Dies ist nicht mehr nachhaltig, sondern wird - im Gegenteil - gefährlich für Erde, Natur und Mitgeschöpfe, denn Erde und Ressourcen wachsen nicht mit. Soviel zu Ihrem oberschlauen Zitat. Wie gesagt, die Erde gehört nicht den Menschen alleine, auch wenn das einige gern glauben möchten. Für jene Zeitgenossen wäre es wünschenswert, dass Sie ihr verzerrtes Weltbild überdenken und korrigieren.

Ausserdem sind "Nutz"tiere nicht wirklich Teil der Natur, sondern wurden vom Menschen gezüchtet. Die "Nutz"tiere werden heutzutage in riesigen abgeschotteten Hallen gehalten, wo sie absolut keinen Zugang zur Natur mehr haben und durch die gigantische Zahl wird die besagte Natur grossflächig von deren Ausscheidungen zerstört. Auch viele, viele Menschen haben sich leider heutzutage zu weit von der Natur entfernt, um noch wirklich als Teil von dieser bezeichnet werden zu können.

Desweiteren gefällt mir der Begriff "Naturromantiker", welchen Sie so abfällig benutzen nicht. Menschen, die sich für den Erhalt der Natur und für Tiere einsetzen, sind Realisten und keine Romantiker. Diesen Menschen ist es zu verdanken, dass Wirtschaft, Industrie und Kapitalismus nicht noch viel mehr auf unserem Planeten zerstört haben. Diese Menschen haben verstanden, dass eine intakte Natur unverzichtbar ist, auch für die Menschen. Ohne Natur- und Tierschützer würde es wahrscheinlich schon heute weder Amazonasregenwald noch Elefanten geben. Leider gibt es jedoch immer noch viel zu wenige Menschen von dieser Sorte.

Was Sie mit den "herrenlosen Wildtieren" meinen verstehe ich absolut nicht. Wildtiere brauchen keine "Herren", deshalb heissen sie nämlich "Wildtiere".

demolog (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 08:48

Um das mal festzuhalten:
Nach meinen Informationen hat es keinen Nachweiß einer Wolfs-DNA gegeben.

Was aber nicht heisst, dass es kein Wolf gewesen sein kann.

Kein "Nachweis" für Etwas ist nur kein Nachweis, aber kein gültiger Ausschlußbeweis.

Ich habe ja nichts gegen Entspannung von Panik und Beruhigung von irrationalen Ängsten. Aber ihre aussage, Frau Wakonig, in der Überschrift geht eben über das, was man aufgrund von beweisen sagen kann, darüber hinaus und ist deshalb eben "Fake-News".

Hans Trutnau (nicht überprüft)

So. 9 Dez 2018 - 14:34

Antwort auf von demolog (nicht überprüft)

"in der Überschrift geht eben über das, was man aufgrund von beweisen sagen kann, darüber hinaus und ist deshalb eben "Fake-News"."
In der Überschrift - inwiefern?

Wäller (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 09:19

Antwort auf von demolog (nicht überprüft)

Sie wissen aber schon, dass die Existenz Gottes auch noch nicht durch entsprechende Beweise widerlegt ist?
Da ist es in diesem Forum Konsens, dass das Fehlen der Beweise für die Existenz Gottes ausreichend ist, um diese zu verneinen.

Na, aber ansonsten auf korrekte Wissenschaften und Methode bestehen, was?

Nach solcher Methode (oder auch Strategie) kann ich mir jede beliebige Szenerie einfach herbeilügen, wie ich es gerade haben wollte.

Zur Gottesfrage:
Man stelle sich vor, derjenige, der sagt (sagen kann), Gott gäbe es nicht, weil...was auch immer..., wäre selbst ein Gott(gleicher)?
Wäre ja logisch, ein Gott(gleicher) hätte keinen Gott über sich. Das ist, wie mit dem Chef, der keinen Chef übersich hätte. Oder dem Papst, der auch keinen Papst über sich glauben müsse. Er ist es ja selbst. (Abgesehen von den historisch überlieferten Gegenpapst-Situationen)

Und dann wäre da noch das Szenario mit der zuweilen jähzornigen und niederträchtigen Moderne, wo, wenn es um die Machtfragen geht, keine gute Idee ist, eine Allmacht zu visionieren, denn dann machenb sich ja einige auf die Suche nach dieser Allmacht. Und fänden womöglich auch tatsächlich irdische Vertreter göttlicher Allmacht.

In diesem Falle wäre es im Sinne aller Gottgleichen, dass seine der Allmacht ausgesetzten Mitmenschen besser nicht wüssten, das es einen Gott gibt. Und die Verteidiger der gottlosen Welt wären dann die besten Gläubigen dieses Gottes, der da selbst gar nicht will, ein Gottgleicher zu sein oder das jemand davon weiß.

Sie wissen schon: Seelig lebt der Habenichts, weil er nicht beneidet wird. Aber stressig lebt der Chef vons Ganze, weil er ... eben was hat, was andere ihm neiden könnten.

So ähnlich hat kürzlich Friedrich Merz argumentiert. Nicht wirklich hilfreich. Aber wahr, wenns so ist. Merz versteht nur nicht, das die Menschen nicht das Geld neiden, sondern die Art, wie es verdient/erlangt wurde.

Und was ist mit den Gottgleichen? Tja, man könnte ihnen abneiden, dass bei jenen jeder Gedanke "goldwert" und zum Glücke führt, während andere desgleichen nur träumen können...in Seeligkeit (und Melancholie). Irritierenderweise besteht diese Seeligkeit ja nur, weil andere in diesem Glück schwimmen und Erfahrung damit haben.

Und wer glaubt, die Geschichten und Mythen um Gott und all dem seien eben banale Visionen, wird damit nur schwer umgehen können, dass dies heute mehr Technologie und Strategie ist, anstatt ein Naturphänomen - oder eine mystische Erzählung fantastischer Visionen.

Susanne Stolze (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 19:13

Antwort auf von demolog (nicht überprüft)

Ich habe auch gelesen, dass der Wolf als Angreifer nicht ausgeschlossen werden konnte, weil es keine Spuren von ihm gab. Aber das ist vollkommen unlogisch, denn von Hund, Katze und Reh gab es Spuren und die sollen angeblich ja nicht mal dabei gewesen sein. Und wenn man einen Wolf mit einem Hammer verletzt hat, FINDET MAN AUCH DNA vom Wolf daran, das geht gar nicht anders! Oder glaubt hier jemand, dass Wölfe Gummis über ihre Zähne ziehen bzw. In weißen Overalls von der Spurensicherung herumlaufen??? So ein kompletter Blödsinn!

Kay Krause (nicht überprüft)

Mo. 10 Dez 2018 - 10:28

Hier wird wieder einmal deutlich, dass es reichlich Medien gibt, die sich - vermutlich aus Gründen der Auflagen-Steigerung, auf das Niveau der BILD-Zeitung herablassen. Hier wäre doch mal ein Aufschrei der AFD- Führung mit dem Ruf"Lügenpresse!" am Platz gewesen? Aber die Herrschaften betreiben (mit Erfolg!) eine andere Art von Volksverdummung! Wer sich mit Rassentrennung und "Ausländer raus!", Deutschland den Deutschen!" beschäftigt, hat am Tierschutz kein Interesse!

Wolfgang Schaefer (nicht überprüft)

Di. 11 Dez 2018 - 17:56

Die Angst vor dem Wolf ist unbegründet, ich habe mehr Angst vor den reißenden Wölfen in ihren Schafspelzen, die den dummen Menschen das Fell über die Ohren ziehen, z.B. Priester, Kardinäle, Bischöfe und anderem Kriechvolk eines imaginären Gottes, einschließlich gekreuzigter Politiker.

Bolli (nicht überprüft)

Mi. 12 Dez 2018 - 14:50

Sollten nicht Bären auch wieder in unsere Wälder?

Hat gut funktioniert, - oder?

Daniela Wakonigg

Die Autorin ist studierte Philosophin, Theologin und Germanistin. Sie lebt in Münster (Westf.) und arbeitet als freie Autorin und Journalistin für Hörfunk- und Print-Medien. Sie ist u. a. Redakteurin der Zeitschrift MIZ und war von 2016 bis Anfang 2024 stellvertretende Chefredakteurin des hpd.

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