Der Fall Beatrice Stöckli
Wenn Missionierung tödlich endet
Foto: © upyernoz, Wikipedia CC BY 2.0
So hat sich die 59-jährige Missionarin Beatrice Stöckli das Ende ihres Lebens kaum vorgestellt. Die fromme freikirchliche Christin wurde in Mali von Islamisten umgebracht. Sie hat auf die Hilfe Gottes gehofft. Vergeblich. Nach vierjähriger Gefangenschaft, in der die Missionarin durch die Hölle gegangen war, haben sie die muslimischen Fanatiker umgebracht.
Stöckli wurde Opfer ihres radikalen Glaubens. Die freikirchliche Missionarin wählte im Jahr 2000 die kleine Oasenstadt Timbuktu als Missionsgebiet aus. Eine fatale Wahl, denn der Norden Malis ist ein Stützpunkt der Islamisten. Vermutlich suchte sie aber genau diese Herausforderung: Radikale Muslime zu Ehren Gottes von ihrem Irrweg zu überzeugen und für den christlichen Glauben zu gewinnen.
2012 wurde Beatrice Stöckli ein erstes Mal von Islamisten entführt. Angehörige des Tuareg-Stammes hatten sie gewarnt und ihr angeboten, sie aus dem umkämpften Gebiet zu befreien. Doch die Missionarin hatte abgelehnt. Sie wollte den Auftrag, den sie vermeintlich von Gott erhalten hatte, nicht aufgeben.
Die Beamten des schweizerischen Außendepartements setzten alles daran, Stöckli zu befreien. Nach neun Tagen ließen die Kidnapper sie frei. Dass dabei ein Millionenbetrag geflossen war, scheint offensichtlich. Islamisten würden Geiseln nie ohne Lösegeld laufen lassen, erklärten einheimische Politiker und Journalisten.
Sie solle sich nie wieder in Mali blicken lassen, gaben ihr die Entführer mit auf den Heimweg. Doch sie schlug die Warnung in den Wind und kehrte wenige Monate später nach Timbuktu zurück.
Sie suchte in langen Gebeten Rat bei Gott. Dieser gab ihr offenbar ein klares Signal. Die fromme Christin war nun überzeugt, unter seinem besonderen Schutz zu stehen, wie ein schweizer Entwicklungshelfer in Mali erklärte, der engen Kontakt zu ihr hatte.
Ein fataler Irrtum, wie sich herausstellen sollte. Denn sie geriet 2016 erneut in die Fänge der Islamisten, vermutlich gekidnappt von der Terrororganisation Jama'at Nasr al-Islam wal Muslim (JNIM). Doch dieses Mal gab es kein Happy End. Auch Gott, dem sie ihr Leben anvertraut hatte, ließ sie offenbar im Stich.
Der tragische Tod von Beatrice Stöckli ist ein Musterbeispiel dafür, was ein radikaler Glaube und eine religiöse Verblendung anrichten können. Schließlich ist dokumentiert, dass die Missionierung brandgefährlich ist in Gebieten, die von Islamisten kontrolliert werden. Da braucht es einen naiven Glauben, um überzeugt zu sein, dass Gott eine Engelschar abkommandiert, um christliche Missionare zu beschützen.
Letztlich zeugt die Missionsarbeit in islamistischen Gegenden auch von einer Rücksichtslosigkeit. Vier Jahre lang haben die Behörden in Bern versucht, einen Deal mit den Entführern auszuhandeln. Außerdem litten Familie, Verwandte und Freunde mit Stöckli. Unter ihnen auch die vielen freikirchlichen Sponsoren, die ihre Missionstätigkeit finanziert hatten.
Welchen Sinn hat die Missionsarbeit?
Rücksichtslos war die Missionsarbeit der frommen Christin aber auch gegenüber den Bewohnern Timbuktus, die sie bekehren wollte. Denn Stöckli wusste genau, dass die Konvertiten umgebracht worden wären, wenn die Islamisten davon Wind bekommen hätten.
Die Missionarin konnte sich nicht nur nicht auf Gott verlassen, offensichtlich hat diesmal auch der Bund resigniert. Denn die Kidnapper haben vor wenigen Tagen französische Geiseln freigelassen, nicht aber Stöckli. Einheimische Beobachter gehen davon aus, dass die Schweiz nicht bereit war, ein zweites Mal Lösegeld zu zahlen.
P.S.: In einzelnen Medienberichten wird behauptet, Beatrice Stöckli sei Katholikin gewesen. Dies trifft aber nicht zu.
Übernahme mit freundlicher Genehmigung von watson.ch.
Hinweis der Redaktion: Es scheint kein frei verfügbares Foto von Frau Stöckli zu geben. Deshalb haben wir auf ein Portraitfoto verzichtet.

Kommentare (34)
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Religion wie sie leibt und
Religion wie sie leibt und lebt, es kommt einfach nichts positives dabei raus.
Mein Tipp, befasst euch doch mal mit Humanismus.
Warum denn Humanismus? Ist
Warum denn Humanismus? Ist dieser etwa besser als Religionen? Da kann man sicherlich geteilter Meinung sein.
Richtig Arnulf, geteilter
Richtig Arnulf, geteilter Meinung kann, darf und soll man auch immer sein, das zeigt nur, dass man sich Gedanken über Sachverhalte macht. Wenn man sich dann ausführlich informiert hat, kann man mit vergleichender Vernunft und ohne Vorurteile entscheiden,
was richtig oder was falsch ist. So sollte Meinungsbildung funktionieren.
Auf jeden Fall, Gerhard,
Auf jeden Fall, Gerhard, dieses Vorgehen gebietet schon allein der wissenschaftliche Diskurs.
Eine Ideologie, die das Wohl
Eine Ideologie, die das Wohl der Menschen als Individuen, aber auch als Weltgemeinschaft in den Mittelpunkt stellt, hört sich zumindest intuitiv erstmal besser an, als Religionen, die ihre Mitglieder Geiseln töten lassen oder ihre Mitglieder in den Tod schicken.
Das stimmt nur bedingt, eben
Das stimmt nur bedingt, eben intuitiv. Und auch nur vordergründig, denn auch der Humanismus stellt nicht das Wohl der Menschen als Individuen (und erst recht nicht das der Weltgemeinschaft) in den Mittelpunkt. Mit diesem Slogan werden auf den Straßen nur neue Mitglieder rekrutiert. Tatsächlich missbillige ich die religionsfeindliche Haltung vieler Humanisten. Zudem ist der Humanismus ja schon seit der Renaissance überholt und nicht mehr zeitgemäß. Der Humanismus ist ja ein Glaube an den Adel des Menschen als Geistwesen und - ganz ehrlich - von "Adel" redet heute doch zum Glück keiner mehr.
Nein, ich strebe eine "reine" Form des menschlichen Miteinanders an. Ein gesellschafliches Miteinander, das eben nicht durch Hetze und Ausgrenzung andersdenkender Menschen geprägt ist.
Lieber Arnulf. Der Humanismus
Lieber Arnulf. Der Humanismus, so wie Sie ihn verstehen, ist tatsächlich längst überholt. Der hpd und auch die Giordano Bruno Stiftung vertreten einen evolutionären Humanismus. Dieser hat wenig mit dem zu tun, was Sie vermutlich unter dem Begriff verstehen. Ich zitiere (ausnahmsweise) mal aus der Wikipedia: "Der evolutionäre Humanismus ist eine humanistische Weltanschauung naturalistischer Prägung, welche den Menschen in einem umfassenden Evolutionsprozesses verortet. Diese Weltanschauung hat philosophische Vorläufer in der Antike. Der Ausdruck wird auf das gleichnamige Werk von Julian Huxley, dem ersten UNESCO-Generaldirektor und maßgeblichen Mitgestalter der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, aus den 1960er Jahren zurückgeführt." https://de.wikipedia.org/wiki/Evolution%C3%A4rer_Humanismus
Wenn Sie sich damit befassen werden Sie feststellen, dass der evolutionäre Humanismus nicht so weit von Ihrer Vorstellung entfernt ist.
Liebe Frau Pausch, vielen
Liebe Frau Pausch, vielen Dank für diese "Aufklärung" aus dem Wikipedia. Aber ich denke, dass ich auch mit Ihrer Defintion des "evolutionärem" Humanismus nicht viel anfangen kann. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, aber mir geht es um eine "reine" Form des menschlichen Miteinanders, in dem jeder sagen und denken kann, was er möchte. Wohlgemerkt auch die Kirchen und die Religionen. Welches Recht nimmt sich sonst der Humanismus heraus, nur der "evolutionäre" Humanismus sei die einzig wahre Lebensform? Dies schürt doch nur Ausgrenzung und Diskriminierung und das möchte ich doch gerade verhindern. Insofern ist der "evolutionäre" Humanismus eben kein wirklicher Humanismus, weil er Menschen mit unterschiedlichen Weltanschauungen ausgrenzt und sie sogar lächerlich macht. Nein, Frau Pausch, wenn ich das so sehe, dann bin ich wirklich kein Freund des Humanismus.
Das Verspotten tritt doch vor
Das Verspotten tritt doch vor allem da auf, wo der religiöse Mensch seine Religion dazu nutzt um Politik zu machen. Dort wo ausgegrenzt wird und die Perspektive des anderen teilweise sogar als teuflisch bezeichnet wird.
Ja und genau das möchte der
Ja und genau das möchte der (neue) säkulare Humanismus erreichen, von "Adel" keine Rede
es geht uns ausschließlich um eine bessere Welt, ohne Religionen, man beachte den Plural,
die absolute Freiheit des Individuums und die Unabhängigkeit von Vereinigungen ob Glaubensgemeinschaft oder politische Parteien, diese sollten lediglich dem freien Weltbürger dienen, ohne Androhung von Sanktionen oder schlimmeres.
Ihre Ambitionen sind
Ihre Ambitionen sind sicherlich redlich, aber mit Verlaub gesagt, dass kann der (neue) säkulare Humanismus einfach nicht leisten. Ist eben doch nur Schall und Rauch.
MfG,
Arnulf
Hallo Arnulf, zu Schall und
Hallo Arnulf, zu Schall und Rauch empfehle ich Ihnen das Buch <Der Bauplan der Freiheit>
von Anton und Thomas Pototschik.
Nanu, wollen Sie mich etwa
Nanu, wollen Sie mich etwa missionieren? Entschuldigen Sie, aber ich lese keine Humanismus-Propaganda-Bücher. Ich missbillige den (neuen) säkulare Humanismus, guten Tag.
MfG, Arnulf
Was ist das denn für ein
Was ist das denn für ein dummer Kommentar? Es handelt sich beim evolutionären Humanismus nur um eine Ideologie, ein Ideal von der Welt.
Wenn ihnen Menschenrechte, Wissenschaftlichkeit, Rechtsstaatlichkeit etc. Nicht zusagen, dann sagen Sie das doch einfach. Sie haben ja ein recht auf ihre Meinung. Aber bitte hören Sie auf hier so rum zumosern ohne irgendetwas von Substanz zu sagen. Warum kann der Humanismus nicht zu einer idealen Welt führen?
Werter David Krause, geht die
Werter David Krause, geht die Antwort von Ihnen an mich oder an den Vorredner, bitte die Adresse immer deutlich machen, Danke.
Lieber Herr Baierlein.
Lieber Herr Baierlein.
Ich meine in meinen Kommentaren Arnulf.
Ich sollte wirklich nicht aus dem Bett heraus Kommentare schreiben. Da gehen mir solche Sachen wie das Adressieren meines Gegenübers durch die Lappen.
Darüber hinaus ist es immer schade frustriert im den Tag zu starten, weil Gegentredner wie Arnulf nur Behauptungen aufstellen, diese aber nicht begründen und sich dann noch echauffieren, wenn man ihre Kommentare als dumm bezeichnet.
Auf Bücher wie Bibel zu verweisen, gleichzeitig aber andere Schriften als Propaganda zu bezeichnen, setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.
Dabei würde mich wirklich interessieren, welche Schwächen der evolutionäre Humanismus aus sicht von Arnulf haben soll.
MfG
David Krause
Lieber David, alles klar, was
Lieber David, alles klar, was Arnold betrifft, so kann ich mit dessen Kommentaren nichts wirklich anfangen. Diese strotzen von unreflektierten und unbelegten Behauptungen und sind als solche völlig unproduktiv. Nichts gegen eine gut fundierte Meinung eines anders denkenden, aber einfach nur Ablehnung ist zu wenig.
Wie gut, dass ich Arnulf und
Wie gut, dass ich Arnulf und nicht Arnold heiße, lieber Herr Baierlein. Der Hass gegen die Kirche trübt wohl Ihre Sinne.
Schade, Ihnen ist nich zu
Schade, Ihnen ist nich zu helfen, leben Sie wohl.
Hallo Herr baierlein.
Hallo Herr baierlein.
Mir kommt es auch immer mehr und mehr so vor, als hätten wir es mit Arnulf mit einem Troll zu tun. (Jemanden, der der Diskussion wegen diskutiert und um die Gesprächspartner zu irritieren und zu nerven)
Seine Liste, warum der evol. Humanismus eine böse Ideologie ist, liest sich jedenfalls wie ein Vortrag aus der Kirche in der ich großgezogen wurde.
Nicht sonderlich reflektiert und nicht an einer redlichen Diskussion interessiert.
Liebe Grüße
David
Schwächen des evolutionären
Schwächen des evolutionären Humanismus:
#1 Ist eine von Menschen gemachte Ideologie, die nicht beweisbar ist
#2 Ist eine Ideologie, die Hass, Hetze und Ausgrenzung fördert
#3 Ist eine Ideologie, die engstirnig nur die eigene Meinung zulässt
#4 Der evolutionäre Humanismus diffamiert die Kirche
#5 Der evolutionäre Humanismus ist gegen alle Religionen gerichtet
#6 Der evolutionäre Humanismus sieht sich als richtig an und steht im Mittelpunkt des Denkens (Egozentrismus)
#7 Der evolutionäre Humanismus vervorzugt Schwule und nimmt sie als natürlich an, was sie - de facto - nicht sind
#8 Der evolutionäre Humanismus rekrutiert in den Straßen ahnungslose Menschen mit Hetzt-Flyern (siehe Herrn Baierlein)
#9 Der evolutionäre Humanismus ist eine Sekte, die nach der Weltherrschaft greift
#10 Der evolutionäre Humanismus ist für die Corona-Pandemie verantwortlich
#11 Der evolutionäre Humanismus missioniert Leute und drückt diesen ihre Weltvorstellung auf (siehe den roten Bus)
#12 Andersdenkende werden diskriminiert und verfolgt
#13 Der evolutionäre Humanismus verführt mit Idealen, die sowieso nie erüllt werden können bzw. sollten (Beispiel: gleichheitsbasierter Respekt für Schwule)
#14 [...ich könnte den ganzen Tag so weiterschreiben]
MfG,
Arnulf
Hallo werter Arnulf,
Hallo werter Arnulf,
was Sie da schreiben trifft absolut auf die Religionen weltweit zu, versuchen Sie doch bitte einmal klar zu denken, was Sie da eigentlich schreiben, als Hilfestellung möchte ich Ihnen nochmals an Herz legen, die Bibel aufmerksam zu lesen, oder wenn möglich eine Deutsche Übersetzung des Koran, vielleicht hilft Ihnen das, aus ihrer Hasshaltung gegen Humanisten herauszukommen. Oder haben Sie schon einmal in den täglichen Nachrichten gehört, dass
ein Humanist Menschen geköpft hat oder Selbstmordattentate verübt bei dem auch Kinder mit getötet wurden. Nein Humanisten versuchen die Welt von derartigen Verblendungen zu befreien. Also bitte verschwenden Sie ihre Lebenszeit nicht mit Hass auf Humanisten oder Schwul-Lesbische Menschen, diese tun niemanden Weh und wollen nur in Frieden leben. weiter nichts.
Sehr geehrter Herr Krause,
Sehr geehrter Herr Krause, normalerweise antworte ich nicht auf dummdreiste Kommentare, aber in Ihrem Fall machen ich eine Ausnahme.
"Was ist das denn für ein dummer Kommentar?" - Genau aus diesem Grund missbillige ich den (neuen) Humanismus, Ihr Kommentar strotzt von Ignoranz und Arroganz. Selbstverständlich sagen mir Menschenrechte, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit zu, deshalb strebe ich ja nach einer "reinen" Form des Miteinanders. Der (neue) Humanismus ist hingegen nur eine illusiorische Ideologie, die unter der Oberfläche nur Hass und Hetze beherbergen. Ich missbillige den (neuen) Humanismus nicht nur, nein, diese von Hass geprägte Ideologie sollte verboten werden!
Guten Tag Arnulf.
Guten Tag Arnulf.
Es ist schwer Ihren Kommentaren irgendwas von Substanz zu entnehmen.
Ich hab mal "reine Form des Miteinanders" gegoogelt in der Hoffnung eine Definition oder irgendetwas zu diesem Begriff zu finden. Den Worten alleine entnimmt ein Muslim etwas ganz anderes als ein Hindu, ein Katholik, ein Zeuge Jehovas oder eben meine Wenigkeit. Da ich leider nichts dazu finden konnte, muss ich mich leider an sie wenden. Also würden Sie mich bitte darüber aufklären, was die "reine Form des miteinander" sein soll?
Die von Ihnen postulierte Ignoranz und Arroganz beruht einfach auf Unwissenheit also bitte klären sie mich auf.
Auch weiß ich immer noch nicht, warum der evolutionäre Humanismus die Welt nicht zumindest etwas besser macht.
Würden Sie mich darüber auch aufklären?
Ich meine, sie können Ihre Meinung doch nicht alleine auf meine zugegeben etwas unfreundlichen Kommentare basieren lassen oder?
So wie ich den evol. Humanismus verstanden habe, sagt dieser ABSOLUT gar nichts über andere Ideologien aus, sondern spricht ALLEN Menschen die gleichen Rechte zu Ihrer Weltanschauung und Lebensgestaltung zu, SOLANGE das nicht dazu führt, dass die Rechte ANDERER verletzt werden. Religionsfreiheit vs Körperliche Unversehrtheit beim Thema Beschneidung von Neugeborenen ist ein gutes Beispiel, das ich hoffentlich nicht zu erläutern brauche.
Ich hoffe, ich konnte mit diesem Kommentar die Wogen etwas glätten und die Konversation in einen produktivere Richtung lenken.
Mit freundlichen Grüßen
David Krause
Ach so, und noch etwas: Ich
Ach so, und noch etwas: Ich mosere hier nicht rum, ich stelle nur fest. Warum kann der Humanismus nicht zu einer idealen Welt führen? Fragen Sie das im ernst? Gegenfrage: Warum kann das Christentum nicht zu einer idealen Welt führen? Lesen Sie lieber mal die Bibel anstatt hier gegen mich zu pöbeln, Frechheit!
Ihrem Kommentar kann man
Ihrem Kommentar kann man deutlich entnehmen, dass SIE die Bibel noch nie gelesen haben.
In dieser strotzt es von Abschlachtungen ganzer Volksstämme und Hinrichtungen sogar der eigenen Angehörigen, von Massenmord und Vergewaltigungen, von Menschenverachtung bis ins letzte Glied einer Sippschaft, von Frauen Erniedrigung uns Sklavenhaltung, Viel Spass beim lesen!!!
Ihrer Feststellung fehlt halt
Ihrer Feststellung fehlt halt die Begründung. Ich kann auch einfach feststellen(behaupten), dass alle Christen, die die Konversationstherapie für eine legitimie Methode zur Behandlung homosexueller Menschen halten, in Wirklichkeit selber homosexuell sind und das unterdrücken. Bei einigen Personen hätte ich sogar recht, aber nur für sich selbst hat diese Behauptung keine Grundlage und sollte daher auch erst dann in einen Diskurs einfließen, wenn ich in der Lage bin, die Behauptung mit Fakten zu untermauern/belegen.
Warum kann das Christentum nicht zu einer idealen Welt führen? Was für eine einfache Frage. :)
Erst einmal: Welche Version des Christentums?
Ich gehe einfach mal von der aus, mit der ich aufwachsen durfte. (Bibel mehrmals gelesen)
In dieser Version gibt es keine homosexuellen Menschen oder es sollte sie nicht geben.
Das Problem: in der echten Welt gibt es homosexuelle Menschen.
Und kein Christ auf der Welt hat bis jetzt einen funktionierenden Ansatz gefunden, die homosexuellen Menschen von ihrer homosexualität zu befreien.
In der Bibel wird ein Genozid vorgeschlagen. Wollten sie darauf hinaus, als sie mir das Buch zu Herzen legten? Ich mag Genozid nicht.
Auch sonst gibt es keine Methode. Die schon erwähnte konversationstherpie hat auch keine Funktion außer den Missbrauch der behandelten, was im Gegensatz zu GG Artikel 1 steht. Richtig?
Wie ein Humanist damit umgeht? Wir haben uns einfach gefragt, ob Homosexualität ein Problem ist. Haben dann festgestellt, dass sie in der Natur häufig vorkommt, vor allem unter sozialen Spezies und haben davon und von Beobachtung in der gesellschaft abgeleitet, dass sie kein Problem ist. Im Gegenteil, die Verfolgung von homosexuellen Menschen hat viel mehr negative folgen für eine Gesellschaft als deren Existenz einfach zu akzeptieren.
Ergo Humanismus > Christentum :)
Lg
Ich würde die Sponsoren unter
Ich würde die Sponsoren unter die Lupe nehmen und zur Verantwortung ziehen. Sie haben anscheinend bewusst die dumme Frau in den Tod geschickt.
Das geschieht, wenn man
Das geschieht, wenn man Vernunft und Bedenken in den Wind schießt. Noch schlimmer, hätte sie Erfolg gehabt, hätte das den Tod der Konvertiten bedeutet. Man sollte mit dieser unterstützenden Freikirche hart in's Gericht gehen.
Von guten Mächten wunderbar
Von guten Mächten wunderbar geborgen. — Eine Mitschuld trägt die christliche Gesellschaft, die das Märchen verbreitet und unterstützt, irgendein Gott würde die Gläubigen beschützen. Gerade nach Unglücken wird dies oft betont, und zwar auf eine Weise, die es praktisch unmöglich macht, zu widersprechen. Beispielsweise auf Trauerfeiern oder in Nachrufen. Aber auch in TV-Predigten, in Interviews mit frommen Abgeordneten oder in der Home-Story mit einem Filmstar. Praktisch nie wird die Behauptung auf den Prüfstand gestellt, Gott hätte einen wunderbaren Plan oder wäre stets zur Stelle, wenn man nicht mehr weiter wüsste. Kein Wunder, dass ein Teil der Gläubigen diesen Unsinn dann für bare Münze nehmen.
Tja, bei aller Tragik leider
Tja, bei aller Tragik leider ein hochinteressanter Fall für den Darwin-Award. Gibts ja leider online nicht mehr.
https://darwinawards.com
https://darwinawards.com
Mein Beileid den Angehörigen.
Mein Beileid den Angehörigen.
Aber steht doch schon in der Bibel: »Denn wer sich gern in Gefahr gibt, der verdirbt darin; und einem vermessenen Menschen gehts endlich übel aus.«
Die Schweiz, Frankreich und
Die Schweiz, Frankreich und Italien zahlen immer wieder viele Millionen an islamistische Terrorgruppen um Geiseln freizubekommen. Damit gehören diese Staaten faktisch zu den Terrorfinanziers von "Anṣār ad-Dīn", "Dschamāʿat Nusrat al-Islām wa-l-Muslimīn" usw.