Gesellschaft

Die letzten Stimmen des Holocaust

Im gleichnamigen Buch von Louis Pawellek erinnern sich zwölf Überlebende eindrücklich an ihre Schicksale unter der Nazi-Diktatur. Im Jahr 2014 traf der Autor für ein Schulprojekt eine Zeitzeugin, die den Holocaust überlebt hat. Danach entwickelte er den Wunsch, weitere überlebende Opfer der Nazi-Schreckensherrschaft persönlich kennenzulernen und ihre Geschichten aufzuschreiben. So entstand das Buch "Die letzten Stimmen des Holocaust".

Asylbewerberheim Hannover

Erschreckende Taten afghanischer Asylbewerber

München, Aschaffenburg, Mannheim, ein von Afghanistan aus gesteuerter IS-Ableger und ein Netzwerk von Afghanen, das TikTok mit islamistischer Propaganda bespielt. Eine Serie alarmierender Fälle, in denen afghanische Asylbewerber ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellten. Natürlich sind nicht alle nach Deutschland eingewanderten Afghanen gewaltbereit oder radikalislamische Schläfer. Doch im Fahrwasser der humanitären Aufnahmebereitschaft sickerte auch ein gefährliches Personenpotenzial durch, das zur sicherheitspolitischen Zerreißprobe wurde.

Wie ich durch die AfD zum Patrioten wurde

Kann man dieses Land lieben und sich selbst als Patriot bezeichnen, ohne dabei jenen zugerechnet zu werden, deren Profile in den Sozialen Medien blaue Herzen und Deutschlandfahnen schmücken? Ja, sagt hpd-Autor Dirk Winkler. Indem ich mich mit einem Land identifiziere, dass für etwas steht: Freiheit, Selbstbestimmungsrecht der Menschen, Solidarität, Menschenrechte und eine Friedfertigkeit ohne Verrat an seinen Werten.

Die Verantwortung der Medien

"Wenn sich die Politik radikalisiert, muss guter Journalismus dagegenhalten." Das fordern unter anderem die Neuen deutschen Medienmacher*innen. Statt sich von Populisten vor sich hertreiben zu lassen, braucht es mehr denn je menschenrechtsbasierte Haltungen in Redaktionen. 

AI Act: Was er regelt und wen er betrifft

Die weltweit strengste KI-Gesetzgebung gilt seit dem 2. Februar in der Europäischen Union. Digitalrechtsexperte Erik Tuchtfeld erklärt, welche KI-Regeln in Deutschland gelten und worauf sich Betreiber und Anbieter einstellen müssen. Die wichtigsten Antworten zu Risikokategorien bis hin zur biometrischen Gesichtsüberwachung.

Moschee in Kairo

Wir sind nicht immun gegen gesellschaftlichen Rückschritt

Noch Ende der 1950er Jahre war der Gedanke, Frauen unter ein Kopftuch zwingen zu wollen, so abwegig, dass er mit Gelächter quittiert wurde. 70 Jahre später ist das für Frauen in Iran und Afghanistan traurige Realität. Sebastian Schnelle weist darauf hin, dass gesellschaftlicher Fortschritt sich nicht immer nur in eine – gewünschte – Richtung entwickelt.

Als die Nazis Okkultisten verhafteten

Eines der am weitesten verbreiteten Narrative über den Nationalsozialismus ist das der okkultistischen Führungsriege, die angeblich keinen Schritt tat, ohne sich vorher ein Horoskop erstellen zu lassen. Tatsächlich war es nur eine kleine Gruppe innerhalb der NS-Führung, die derartigen Ideen anhing. Ihnen gegenüber stand eine Gruppe, die Okkultismus und Esoterik strikt ablehnte.

Transpersonen im Frauenknast – eine Gefahr?

"Mehrere Übergriffe von 'Trans-Frauen' auf weibliche Häftlinge in Gefängnissen" – so überschrieb die Tageszeitung "Die Welt" am 10. Januar einen ausführlichen Artikel zu eben diesem Thema. Ein paar Tage später griff die Faktencheck-Plattform "Mimikama" die Sache auf und bestätigte den "Welt"-Bericht. Doch dann hagelte es bei diesem heiklen Thema offenbar Kritik. Und zwar so heftig, dass "Mimikama" sich bei seinen Lesern entschuldigte und den Artikel von der Seite nahm. Um danach eine überarbeitete Faktencheck-Version zu dem Thema zu veröffentlichen. Was hatte die "Welt" behauptet? Wie korrigierten sich die Faktenchecker? Und was sagen die von dem Thema Betroffenen: Der hpd fragte nach bei der Gewerkschaft der Strafvollzugsbediensteten und auch beim Verband Queere Vielfalt.