Gesellschaft

Abschlusskundgebung des "Worldwide Day of Genital Autonomy" in Köln am 7. Mai 2018

Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung 2020

Der Jahrestag des Kölner "Beschneidungsurteils" wird am 7. Mai erneut als "Welttag der Genitalen Selbstbestimmung" (WWDOGA) gefeiert. Den Aufruf dieses internationalen Bündnisses unterstützen über 60 Kinder-, Menschen- und Frauenrechtsorganisationen sowie Ärzteverbände aus 13 Ländern auf fünf Kontinenten. Aufgrund der Corona-Epidemie werden die Kundgebungen u.a. in Köln, San Francisco, Washington, New York City, Kenia und Uganda dieses Jahr komplett ins Internet verlegt.

Das Bonner Münster

Verpflichtende Kriterien zur Missbrauchsaufarbeitung

Die Deutsche Bischofskonferenz und der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs haben sich auf eine "Gemeinsame Erklärung" zur Aufarbeitung des kirchlichen sexuellen Missbrauchs geeinigt. Dafür sollen in jeder Diözese Kommissionen eingerichtet werden, der vor allem externe Experten und Betroffene angehören und die regelmäßig öffentlich Bericht erstatten sollen.

Verletzter Schimpanse im Leipziger Zoo.

Mehrheit befürwortet Zuchtstopp und Ende der Gefangenschaft

Laut einer INSA-Meinungsumfrage vom April 2020 befürwortet mit 41 Prozent die Mehrheit der Befragten ein Ende der Zucht und Haltung von Menschenaffen in deutschen Zoos. Menschenaffen fühlen und leiden wie Menschen. Sind sie eingesperrt, entwickeln die hochsozialen und intelligenten Tiere häufig Depressionen, Angstzustände und Verhaltensstörungen.

Tiere: Das virale Drehkreuz zum Humanismus

Wenn es so etwas wie "die Wildnis" gäbe, so ließe sich aktuell gut von der "Wut der Wildnis" reden. Oder es ließe sich sagen: "Die Natur rächt sich, weil wir ihr allzu dicht auf die Pelle gerückt sind." Unser Naturverhältnis krankt nicht nur: es macht krank. Und wenn wir die erforderlichen Maßnahmen nicht umsetzen, stehen wir diesbezüglich erst am Anfang.

Verbot von Konversionstherapien: Nachbesserungen erforderlich

Mitte dieses Jahres soll ein Verbot von Konversionstherapien in Kraft treten. Ein Gesetz, das Menschen vor grausamen Behandlungen zur Veränderung ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität schützen soll. Der letztes Jahr im Dezember vom Kabinett vorgestellte Gesetzesentwurf enthielt konstruktive Vorschläge zum Schließen von Schlupflöchern vonseiten der Interessenverbände und der Politik, die bisher jedoch größtenteils ignoriert wurden.

Künstlerische Darstellung des Urknalls

Vom Urknall zum Gottesmythos

In diesem Buch geht es um Weltbilder, vor allem um das jenseitsbezogene transzendentale und das diesseitige säkulare. Diese zwei sich widersprechenden Weltbilder werden bis in die Feinstruktur hinsichtlich ihrer Unterschiede und auch überraschenden Übereinstimmungen analysiert und kommentiert.

Im Grunde gut

Wie ist er denn nun, der Homo sapiens: moralisch gut? Oder eher schlecht? Die Frage stellen sich die Menschen wohl schon Urzeiten. Je nachdem, bei dem Problem kommen die Anthropologen, Philosophen, Psychologen, Soziologen oder Theologen, auch heute zu ganz unterschiedlichen Auffassungen. Der junge niederländische Historiker und Journalist Rutger Bregman gibt auf 480 Seiten die Antwort.

Ist Trump religiös?

Diese Frage stellte das Pew Research Center mehreren Tausend US-Amerikanern. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Amerikaner ist sich weder sicher, welcher Religion ihr Präsident Donald Trump angehört, noch ob er überhaupt religiös ist.

Corona-Pandemie: Rechtspopulisten haben keine Antworten

Politiker können sicherlich für vieles kritisiert werden. Dass eindämmende Maßnahmen nicht früh genug eingeleitet wurden, dass entsprechende Materialien nicht stärker auf Vorrat vorhanden waren oder aber, dass ernsthaft mit dem Gedanken gespielt wurde, eine große Zahl der Krankenhäuser zu schließen. Doch eines geht gewiss nicht: die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie als übertrieben darstellen. Aber genau das macht die AfD.

Lebensmittelspenden und Sachspenden für Obdachlose

Die sozialen Folgen der Pandemie

Von den Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise sind auch in Deutschland nicht alle Menschen gleichermaßen betroffen. Ein Interview mit dem Soziologen Jan Paul Heisig über unterschiedliche Risiken und Folgen von Kurzarbeit, Schulschließungen und Einsamkeit.