Gesellschaft

Die Säkulare Flüchtlingshilfe Berlin auf dem Berliner Gendarmenmarkt

Säkulare Geflüchtete werden vergessen

Wenn Menschen aufgrund ihrer persönlichen Einstellung zu Religion und Glauben verfolgt werden, ist es egal, ob es sich um Christen, Juden oder Säkulare handelt. Die Politik muss dringend verlässliche gesetzliche Grundlagen schaffen, um auch Nicht-Gläubige vor Verfolgung zu schützen, fordert Katja Labidi vom Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg KdöR anlässlich der heutigen Pressekonferenz des Hilfswerks für verfolgte Christen.

München: Georg-Elser-Platz (1997)

Der einsame Attentäter

8. November 1939: An diesem Tag misslang das Bombenattentat des schwäbischen Schreinergesellen Georg Elser auf Adolf Hitler im Münchener Bürgerbräukeller. Elser wurde daraufhin gefasst und am 9. April 1945 im Konzentrationslager Dachau ermordet. Heute sind Straßen und Schulen nach ihm benannt – aber es brauchte Jahre, bis seine Tat anerkannt wurde.

Forschungsüberblick zur Radikalisierung

Christopher Daase, Nicole Deitelhoff und Julian Junk haben mit "Gesellschaft Extrem. Was wir über Radikalisierung wissen" einen Forschungsüberblick zum Thema vorgelegt. Da zu den Autoren viele langjährige Forscher gehören, erhält man so einen informativen und strukturierten Überblick, gelegentlich aber auch mit kleinen Schiefen.

Die Krise des Liberalismus

Freiheit ist gut. Doch ist es auch gut, wenn die persönlichen Freiheiten der heutigen Generation die Freiheiten künftiger Generationen massiv gefährden? hpd-Kommentator Constantin Huber, selbst sozialliberal, übt Selbstkritik und plädiert gegen ein Liberalismusverständnis, das uns einredet, es müsse nicht deutlich mehr in puncto Klimaschutz getan werden.

Auf dem Podium: Dr. Yasemin El-Menouar, Moderatorin Christiane Florin,  Prof. Dr. Gert Pickel, Saba-Nur Cheema, Dr. Lale Akgün (v. l.)

Rezepte gegen Religionskonflikte: Liebe, Bildung, Therapie?

Nach dem rechtsextrem-antisemitischen Terroranschlag von Halle überschlugen sich die Postings in den sozialen Medien. Spekulationen über Schuldige und Motive kochten hoch, noch ehe die Hintergründe bekannt wurden. Inzwischen wissen wir, dass der Tatverdächtige seinen Terrorakt mit einer kruden antisemitischen Verschwörungstheorie begründete.

Hauptsitz des HVD in Berlin

Wer Vielfalt und Demokratie fördert, braucht Sicherheit

Der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg (HVD) kritisiert die angekündigten Kürzungen für das Programm "Demokratie leben" und fordert eine gesetzliche Grundlage für eine langfristige Förderung für zivilgesellschaftliche Projekte, die sich für die Demokratie und eine offene Gesellschaft einsetzen. "Es ist Zeit zum Handeln, Abwarten und Kürzungen stärken die rechtsextremen Strukturen", so Vorstand David Driese.