Kunst und Kultur

"Der Rattenfänger" (Bronze von K.+M.Valverde, 2019)

Der Kinderfänger von Hameln

Bei der diesjährigen Preisverleihung "Der Freche Mario" belegte eine Arbeit des Künstlerduos Krystyna und Manuel Valverde den fünften Platz – durchaus respektabel bei 425 Einsendungen – die es gleichwohl verdient gehabt hätte, mit auf dem Siegerpodest zu landen; nicht zuletzt deshalb, weil es sich um ein Kunstwerk in "klassischem" Sinne handelt.

Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions" in Frankfurt

"Nützliche Idioten des politischen Islam"

Liberale MuslimInnen sind entsetzt über die Frankfurter Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions", die die Verhüllung von Frauen feiert. Hier ihre Stimmen. (Ex)MuslimInnen von Lale Akgün bis Abdel-Hakim Ourghi werfen den Ausstellungsmachern "Naivität" und "Anbiederung an den politischen Islam" vor.

Das Blaue Sofa

Anmerkungen zur Leipziger Buchmesse

Von Büchern und Menschen – und einem Islandpferd

Der Literaturexperte und Kulturkenner Thomas Hocke hat die Leipziger Buchmesse besucht. Ihn fasziniert das Spannungsfeld zwischen Realität und Fiktion, das ihm an vielen Orten des Events begegnete. Außerdem führte er Gespräche mit der schreibenden Kinderärztin Julia Dessalles, dem Bestseller-Autor Sebastian Fitzek und dem bekannten DDR-Liedermacher Wolf Biermann. Für den hpd schildert er seine Eindrücke.

Kunst und Politik: In der Mitte Wolfgang Schäuble, rechts im Bild: Joachim Blüher

Villa Massimo zu Gast im Berliner Martin-Gropius-Bau

Jeder Artikel oder jeder Film, den ich in den letzten dreißig Jahren über die Villa Massimo geschrieben oder gedreht habe, war nicht frei von einer fast grenzenlosen Sympathie für diese Institution, die seinesgleichen sucht. Das hängt auch mit der Tatsache zusammen, dass ein Stipendium in Rom immer mein Traum war – aber die Kombination von Literatur und Fernsehen nie ein Kriterium für ein Stipendium dort war.

Journalisten warten am Roten Teppich der Berlinale.

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin enden mit großen Emotionen

"… weil es so viele Idioten auf der Welt gibt"

Nach zehn intensiven Tagen der Internationalen Filmfestspiele Berlin füllte am vergangenen Samstag die Abschlusszeremonie des Festivals den Berlinale Palast. Mit der immer energiegeladenen Anke Engelke als Gastgeberin war der Abend außergewöhnlich emotional und das nicht nur, weil es die letzte Berlinale des Festivaldirektors Dieter Kosslick war. 

Screenshot aus dem Trailer zum Film

Die unredlichen Argumente des Films "Gott ist nicht tot 2"

Pure Flix, die christliche Produktionsfirma, die hinter "Gott ist nicht tot"(2014) steckte, scheint mit dem kaum unterbietbaren Niveau jenes Propagandafilms absolut zufrieden gewesen zu sein und legte im Zwei-Jahres-Takt Fortsetzungen nach, die sich zwar ebenfalls für lustige Abende mit säkularen Freunden eignen, darüber hinausgehenden cineastischen Ansprüchen oder der Hoffnung, neue Impulse für irgendeine Debatte zu entdecken, aber abverlangen, auch die andere Wange hinzuhalten.

Berlinale – 69. Internationale Filmfestspiele Berlin

Das Private ist politisch

Vom 7. bis 17. Februar verwandeln die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin die deutsche Hauptstadt in ein stadtweites Filmfest. In den zehn Festivaltagen werden rund 400 Filme aus der ganzen Welt, darunter 196 Weltpremieren, in den Kinos am historischen Potsdamer Platz und in anderen Stadtteilen gezeigt.

Ausschreibung zum Kunstpreis "Der Freche Mario 2019"

Darf man über Religion lachen?

Seit dem 7. Januar 2019 läuft die inzwischen siebte Ausschreibung zum Kunstpreis Der Freche Mario. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet Kunstwerke aus, die sich mit Glauben und Religion auseinandersetzen. 

Rezension

Eine Zeitreise, die es in sich hat

"Wie ich Jesus Star Wars zeigte" – der schräge Titel von Joachim Sohns Roman ist keinesfalls metaphorisch zu verstehen, sondern beschreibt ziemlich genau, was sich zwischen den Buchdeckeln abspielt. Den Leser erwartet eine einfallsreiche Satire über den Ursprung und die Wirkmächtigkeit von Religionen.