Islamkritik

Hamed Abdel-Samad

"Die Mafia der Religionen ist gefährlicher als die Cosa Nostra"

Als Vorgeschmack auf die neue Ausgabe des "bruno."-Jahresmagazins, die in der kommenden Woche erscheinen wird, veröffentlichen wir vorab das ausführliche Interview, das die Redakteure der Giordano-Bruno-Stiftung mit gbs-Beirat Hamed Abdel-Samad für das Magazin geführt haben. Sehr offen spricht "Deutschlands bekanntester Islamexperte" darin über sein Leben unter Polizeischutz und seine Konversion vom streng gläubigen Moslem zum freigeistigen Humanisten.

Islamkritische Petition wegen "Hassrede" gelöscht

Die Ende März auf change.org gestartete Online-Petition "Europas Freiheit schützen – Politischen Islam stoppen!" wurde von der Petitionsplattform wegen "impliziter Hassrede" gelöscht. Und das, obwohl sich die Petenten deutlich von Rechtsextremen distanzierten und ihre Kritik auf dem Fundament von Menschenrechten und Humanismus formulierten.

Amed Sherwan

Ein Kuss ist kein Verbrechen!

Gestern hat Facebook in einem Verfahren vor dem Landgericht Flensburg eine Niederlage einstecken müssen. Geklagt hatte der bekannte Blogger und Aktivist Amed Sherwan. Wegen einer Fotomontage, die einen Kuss vor der islamischen Kaaba in Mekka darstellt, sperrte Facebook das Konto von Sherwan. Zu Unrecht, wie das Gericht gestern erklärte.

Islamismus ist innerhalb der Linken meist ein "Nicht-Thema"

Gegen rassistisch motivierte Gewalttaten rufen Linke oft – und zurecht – zu Demonstrationen auf. Auf islamistische Terroranschläge reagiert man im linken politischen Lager hingegen oft mit Schweigen. Wie kommt es zu diesem auffälligen Schweigen, das nach den jüngsten Anschlägen in Frankreich und Österreich sogar von einigen prominenten Linken kritisiert wurde? Ein Interview mit Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber.

Die Stimme erheben gegen Islamismus

In Frankreich enthauptete ein Islamist einen Lehrer, weil der seinen Schülern Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte. Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, sieht eine Mitschuld an Taten wie diesen bei jenen, die versuchen, Kritik am politischen Islam per se zu unterbinden.

Frauen mit Kopftuch

Religionskritik darf in einem modernen Staat nicht verunmöglicht werden

Anlässlich des Frauenkampftags haben die drei Autorinnen, Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung, einen Offenen Brief an die Parteivorsitzenden der Linken, der Grünen und der SPD adressiert, der von 37 säkularen Frauen mitunterzeichnet wurde. Eine Antwort kam nach fünf Monaten lediglich von der Linkspartei, die sämtliche der im Brief angeprangerten Missstände umschifft.

Strassenszene in Berlin-Neukölln

Islamismus kritisieren ohne Rechtspopulismus zu bedienen

Auf der einen Seite gibt es in Teilen der deutschen Gesellschaft muslimfeindliche Ressentiments mit rassistischer Tragweite, auf der anderen Seite existiert ein Milieu, das mittels des "legalistischen Islamismus" eine Gesellschaft mit totalitärem Weltbild anstrebt. Weder das Verharren in Ressentiments noch eine Immunisierung gegen Kritik werden uns weiterbringen, stattdessen sollten humanistische Werte gestärkt werden.

Vernebelte Fakten, Feuilletons und Fakultäten

Laut einer aktuellen Studie der Bosch-Stiftung vertrauen 73 Prozent der Deutschen "in Zeiten von Corona" der Wissenschaft und Forschung. "Die religiösen Bedürfnisse finden in einem weitgehend selbstsäkularisierten Christentum keinen Halt und suchen in der Wissenschaft unterzukommen", diagnostizierte hingegen Christian Geyer vor ein paar Wochen bei der FAZ.

Hauptversammlung der Ahmadiyya-Muslim-Jamaat Deutschland

Hinter den Kulissen einer selbsternannten islamischen Reformbewegung

In der Presse wird von den Ahmadiyya-Muslimen oft als die "Reform-Muslime" berichtet, die den liberalen, friedlichen Islam verkörpern würden. Die Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde wird nicht selten sogar als Musterbeispiel für eine gelungene Integration angeführt. Diese Beschreibungen entsprechen der Selbstdarstellung der muslimischen Gemeinde und werden häufig unreflektiert von Journalist*innen übernommen. Eine Aussteigerin schreibt für den hpd aus einer Innenperspektive der Ahmadiyya, von der in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist. Gibt es denn tatsächlich Gründe dafür, dass die Ahmadiyya sich als eine muslimische "Reformgemeinde" bezeichnen darf?