Tierrechte

"Wir müssen unseren Umgang mit Tieren grundsätzlich hinterfragen"

Noch heute werden Tiere zur Belustigung des Menschen ausgebeutet. Sie müssen zu Sport- und Freizeitvergnügen jedweder Sorte herhalten, zu Pferderennen, Hobbyjagd, Sportangeln, Stierkampf, Rodeo und vielerlei sonstigem Missbrauch im Namen von Kultur, Tradition und Entertainment. Zum weitestverbreiteten und kulturell tiefstverwurzelten Missbrauch von Tieren zählt ihre Zurschaustellung in Zoos und Zirkussen.

Tierethik: Ein Sach-Comic zur Einführung

Die Lektorin Julia Kockel und der Grafiker Oliver Hahnlegen mit "Tierethik. Der Comic zur Debatte" eine Einführung zu den ethischen Aspekten des Mensch-Tier-Verhältnisses vor. Angesichts von Konzeption und Umfang kann es sich dabei nur um eine Überblicksdarstellung handeln, gleichwohl enthält sie eine Fülle von Anregungen zur Reflexion – auch für Kenner der Materie.

Kunekune-Ferkel

Schweine lernen von ihren Müttern

Auch Ferkel lernen von ihren Müttern und Tanten. Das bewies eine Versuchsreihe von Verhaltensbiologen des Veterinärmedizinischen Instituts der Universität Wien. Die Jungtiere schauten sich von den alten Schweinedamen ab, wie man an einer Schaltanlage einen Hebel löst, um eine Schiebetür an einer Futterkiste nach rechts oder links zu bewegen.

Warum Tiere Rechte brauchen

Buckelwale helfen einem Grauwalkalb gegen einen Angriff von Orcas, das sind zu den Delphinen zählende kleine Schwertwale. Orcas rufen sich beim Namen, jeder hat seinen eigenen Pfiff. Tun die Männchen sich zu Lebenspartnerschaften zusammen, die nur kurz, wenn sie Nachwuchs zeugen, unterbrochen werden, entwickeln sie einen gemeinsamen Pfiff. Dies und vieles mehr verrät Karsten Brensing in "Das Mysterium der Tiere. Was sie denken, was sie fühlen".

Caravaggios “Sacrificio di Isacco” von 1603

Das Opferfest

Wer den Islam kritisch sieht hierzulande, gerät schnell in den Verdacht, verkappter Rassist oder Fremdenhasser zu sein. Ungeachtet möglicher Berechtigung der Kritik wird der Kritiker kurzerhand der "Islamophobie" geziehen und in eine Ecke gestellt mit Rechtspopulisten und "Meine-Heimat-gehört-mir!"-Stammtischparolenplärrern. Vorneweg deshalb ein Zitat des jeder Islamophobie unverdächtigen Islamkritikers Samuel Schirmbeck: "Die Leute, die islamkritisch sind, die sind ja nicht islamophob: Sondern sie sind nur gewaltophob, intolerantophob, sie sind homophobophob." Ich selbst, um in Schirmbecks Diktion zu bleiben, bin überdies entschieden tierqualophob.

Tierheilpraktische Quacksalberei

Vom 7.-9. Juli finden in einem 4-Sterne-Tagungshotel in der hessischen Kuppenrhön die sogenannten "Tierheilpraktikertage 2017" statt, ein mittlerweile zum 19tenmale veranstaltetes Stelldichein alternativveterinärer Heilkundiger und all derer, die sich dafür halten.

Zum Reinbeißen

In Deutschland essen sie Schweine

Jedes Jahr wieder ist die Aufregung groß. In China essen sie Hunde! In der Empörung bricht eine verdrängte Wahrheit heraus: Dass das millionenfache Einkerkern, Töten und Verzehren von intelligenten, sympathischen, sozial lebenden Säugetieren bei uns eine völlige Selbstverständlichkeit ist.

Karlheinz Deschner

Die leidsichtigen Augen des Karlheinz Deschner

Denken wir an seinem Geburtstag am 23. Mai 1924 an Karlheinz Deschner, so haben wir zunächst seine fulminante "Kriminalgeschichte des Christentums" vor Augen. In diesem monumentalen Werk demonstriert der Autor seinen ungläubig staunenden Lesern eine vom verkirchlichten Christentum zu verantwortende Leidensgeschichte. Weitaus weniger bekannt ist, dass Deschner als Kirchenkritiker nicht nur auf Seiten unterdrückter Menschen steht, sondern auch an der Seite der Tiere.