Wohnen

Karl-Marx-Straße 11, Berlin-Neukölln

Geld geht über alles

In Berlin-Neukölln gründeten rund 60 Bewohner eines typischen Berliner Mietshauses eine Genossenschaft, um das gesamte Haus erwerben zu können. 3,8 Millionen Euro bot die Genossenschaft dem Eigentümer, der katholischen Kirche. Der jedoch ist das zu wenig.

Symbolbild

Die Vielfalt im "christlichen Immobiliensektor" ist schwer zu überblicken

Dass die Kirchen Großgrundbesitzerinnen sind und alles zusammengerechnet über Ländereien in Größe des Saarlandes verfügen sollen, ist weitgehend bekannt. Deutlich weniger Menschen wissen hingegen, dass kirchliche und kirchennahe Rechtsträger über zahlreiche Immobilien verfügen, die sie vermieten. Der Journalist Ralf Hutter hat mit Vielen gesprochen, die dort zur Miete wohnen (oder eben nicht mehr), hat sich Schicksale angehört und das Geschäftsgebaren einiger der zentralen christlichen Wohnungsunternehmen unter die Lupe genommen.