Als Reaktion auf die Proteste gegen das Mullah-Regime will die iranische Justiz alle sozialen Medien verbieten. Schon vor einigen Tagen kam es zu Sperrungen verschiedener Dienste.
Am Montag haben vor dem Bundesverwaltungsgericht in Wien die Verhandlungen über das Anliegen der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich begonnen, als religiöse Bekenntnisgemeinschaft anerkannt zu werden.
Der bengalische Journalist und Blogger Arnab Goswami schreibt auf seiner Webseite über den Fall seines Ende des vergangenen Jahres verhafteten Kollegen Asad Noor. Wegen des Vorwurfs der Blasphemie droht diesem eine langjährige Haftstrafe.
Aktuell erheben sich wieder weite Teile der iranischen Bevölkerung gegen das theokratische Mullah-Regime und dessen geistigen Führer Ali Khamenei, dem sogenannten Großayatollah und Revolutionsführer. Gegenüber der "Grünen Bewegung" von 2009 zeichnen sich dieses Mal mehrere Besonderheiten ab.
Aufgrund des Ergebnisses der Nationalratswahlen vom 15. Oktober 2017 wurde in Österreich von ÖVP und FPÖ eine türkis-blaue Regierung gebildet. Es wird darauf zu achten sein, dass die in ihrer Legislaturperiode erlassenen Gesetze dem Erfordernis der strikten Trennung von Religion und Staat entsprechen.
Ein Foto geht um die Welt, auf dem eine Frau ihr Kopftuch abnimmt und wie eine Fahne nach oben streckt. Es ist nun zu einem Symbol der Proteste gegen die islamische Regierung im Iran geworden. Ein Überblick über einige Reaktionen.
Darf ein christlicher Konditor aus religiösen Gründen einem homosexuellen Paar das Backen einer Hochzeitstorte verweigern? Mehrere Verweigerungen dieser Art beschäftigen die US-amerikanische Justiz nun bereits seit Jahren.
In Ägypten soll ein neues Gesetz geschaffen werden, das den Atheismus kriminalisiert. In den vergangenen Jahren kam es bereits vermehrt zur strafrechtlichen Verfolgung von Nichtgläubigen wegen "Blasphemie".
Alles begann mit Protesten gegen die soziale Ungerechtigkeit im Land. Inzwischen geht es allerdings um mehr: Von den oppositionellen Demonstranten im Iran wird die Abschaffung des Mullah-Regimes gefordert. Allzuviel Hoffnungen sollte sich jedoch nicht gemacht werden; das Regime hat noch immer viele Anhänger.
Seit mehreren Tagen protestieren tausende Menschen gegen die iranische Regierung. Der hpd sprach mit der Menschenrechtlerin Mina Ahadi über die aktuelle Situation. Die gebürtige Iranerin ist heute Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und eine entschiedene Kritikerin des Mullah-Regimes.