Internationales

Corona und das Ende der Wunderheiler

Wo sind eigentlich all die Wunderheiler verschiedenster religiöser Kulte, während die Welt versucht, ein Heilmittel gegen Covid-19 zu finden? Warum können sie dem Coranavirus nicht im Namen von Jesus oder Allah befehlen, keinen Menschen zu infizieren? Haben sie vielleicht die Arbeit niedergelegt und aufgehört, Wunder zu wirken? Oder – wesentlich besser: Erleben wir gerade das Ende des Wunderheilungs-Business?

Gut sein ohne Gott

2013 wies der italienische Atheistenverband UAAR mit einer Plakatkampagne darauf hin, dass man auch ohne Gott gut sein kann. Die Stadt Verona verbot die Plakate. Zu Unrecht, wie nun der Oberste Kassationsgerichtshof Italiens entschied.

Ultra-orthodoxe jüdische Gläubige

"Corona-Hotspots" bei ultra-orthodoxen Juden

Da hat Jahwe wohl nicht aufgepasst: Ausgerechnet in den Gebieten, in denen in Israel ausgesprochen streng religiöse Juden leben, hat sich das Virus besonders schnell verbreitet – weil die Ultra-Orthodoxen die Kontaktverbote lange nicht einhielten. Doch auch die obersten Staatsvertreter fallen negativ auf.

Brasilien: Bolsonaros Versäumnisse in der Corona-Krise

Seinen Wahlkampf hatte Brasiliens aktueller Präsident Jair Bolsonaro ganz auf religiöse und konservative Wahlgruppen zugeschnitten. Die Verachtung von Minderheiten und Umweltschutz ging ihm leicht von den Lippen. Sein Fokus lagen auf Wirtschaft und Religion. Das wird ihm aktuell zum Verhängnis. Die Bedrohung durch Covid-19 spielt Bolsonaro noch immer herunter.