Religionen

Die Anfänge des religiösen Extremismus im Alten Testament

Der promovierte Theologe Heinz-Werner Kubitza nimmt in seinem Buch "Der Glaubenswahn. Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament" eine Analyse des dortigen Bildes von Gottes vor. Die Deutung als ein solcher der Gewalt und des Krieges stützt sich auf viele Quellen und Zitate, könnte aber auch angesichts von fehlenden Klarstellungen missverstanden werden.

Einführung in die Religionskritik für Jugendliche

"Ob der liebe Gott alles sieht? Ob der liebe Gott hilft, wenn ich viel bete?" So etwa wird manches Kind, mancher Jugendliche sich schon gefragt haben. "Wie sag' ich’s meinem Kind?" So wird mancher Vater, manche Mutter überlegt haben, als ihre Kinder sie mit Fragen dieser Art konfrontierten.

"Organisierte Konfessionsfreie" als eigene Gruppe eingeführt

Der Religionswissenschaftliche Medien und Informationsdienst (REMID) hat in seiner jüngsten Statistik die "Organisierten Konfessionsfreien" als eigene Gruppe eingeführt. Damit trennt sich REMID vom Begriff der "Religionslosen" einerseits und unterscheidet zudem in Menschen "ohne Zuordnung" und "organisierte Konfessionsfreie".

Kölner Dom, innen

Über Geld spricht der Bischof nicht

Die deutschen Kirchen sind reich. Doch wer wissen will, in welche Fonds und Branchen die Erzbistümer und Landeskirchen ihre Milliarden investiert haben, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die will correctiv.org durchbrechen. Deshalb wurde jetzt eine Klage auf Auskunft gegen das Erzbistum Köln eingereicht.

Nicht ohne meinen Sohn

Erst verliert er seine Mutter, dann muss der Sohn des jüdischen Verkäufers Menashe aus religiösen Gründen zu seinem Onkel ziehen. Joshua Z. Weinsteins jiddischer Film "Menashe" erzählt von radikalen Regeln des ultraorthodoxen Judentums und dem Leben in einer Parallelgesellschaft

Eine gerade Linie "Von Golgatha nach Auschwitz"?

Der Publizist Reinhold Schlotz legt mit "Von Golgatha nach Auschwitz. Die Mitverantwortung des Christentums für den Holocaust" eine kurze Geschichte des christlichen Antisemitismus vor, welcher für den Massenmord an den Juden im Zweiten Weltkrieg mit verantwortlich sei. Einerseits macht der Autor deutlich, dass von einem christlich-jüdischen Abendland angesichts der christlichen Judenfeindschaft schwerlich die Rede sein kann, andererseits zieht er etwas ahistorisch und monokausal eine gerade Linie "Von Golgatha nach Auschwitz".

Der nächste Hammerschlag

Evangelikale und Kreationisten werden zum Sturm auf dieses Buch blasen. Und nicht allein sie, sondern auch die Schreiber, die ihren Brotberuf bei den offiziellen Kirchen haben. Sie sehen die Basis ihrer Existenz gefährdet. Früher hätte der Autor ein solches Buch nicht überlebt.