Evolutionsbiologe und Anti-Kreationist Richard Dawkins wirbt wieder für gepflegte Gottlosigkeit und eine wissenschaftliche Deutung der Welt. Sein neues Buch "Atheismus für Anfänger" zielt auf jugendliche Leser.
Laut einer Untersuchung des US-amerikanischen Pew Research Center hat die Zahl der Christen in den USA im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts stark abgenommen. Im selben Zeitraum nahm die Zahl der nicht-religiösen Menschen zu. Mehr als ein Viertel der befragten US-Einwohner ordnen sich derzeit dem Spektrum der religiös Ungebundenen zu.
Wer das vertrauliche Gespräch mit dem Pfarrer in der Dunkelheit des Beichtstuhls scheut, der hat nun im österreichischen Bad Ischl ein entsprechendes Angebot mit Panoramablick. Vor zwei Wochen wurde dort an der örtlichen Seilbahn eine Beichtgondel in Betrieb genommen.
Das Erzbistum Paderborn, so ist derzeit überall zu lesen, hat im Jahr 2018 einen "Gewinn" (WDR) bzw. einen "Jahresüberschuss" (Domradio) von 15 Millionen Euro erzielt. "Das entspricht dem Vorjahresergebnis", so Finanzdirektor Dirk Wummel laut Domradio, und der Betrag "fließe zu 100 Prozent an die Kirchengemeinden".
Atheisten schauen gerne etwas genauer hin, wenn die Theologen "erbauliche" Bibelstellen präsentieren. Denn immer wieder zeigt sich, dass der zugrundeliegende Bibeltext für den jeweiligen Zweck regelrecht vergewaltigt werden muss.
Kanye West ist vielen bekannt als Musiker, Ehemann eines Reality-TV-Stars, Trump-Fan und immer lauter auch als Christ und Anhänger Jesu. Nun jedoch hat sich die Church of Satan zu Wort gemeldet und auf eine enge Freundschaft zwischen West und Satan hingewiesen, die auch für den Erfolg Wests im Musikbusiness verantwortlich sein soll.
Die Deutsche Welle (DW) nennt es eine "kleine Revolution": Die Amazonassynode spricht sich für die Priesterweihe von verheirateten Familienvätern aus. Auch fordert sie, die Möglichkeit einer Zulassung von Frauen zum Diakonat zu beraten.
Während der Amazonassynode im Vatikan hat ein fundamentalistischer Katholik hölzerne Figuren aus einer Kirche entwendet und sie in den Tiber geworfen. Der Pressechef des Kirchenstaats ist empört, andere überzeugte Christen feiern den Täter, der sein Vorgehen auf Youtube veröffentlichte.
In den letzten Wochen und Monaten sorgten Finanzskandale im Vatikan für unerwünschte Schlagzeilen. Obwohl der Papst im August neue Regelungen für die Vatikanbank beschloss, um der Korruption Einhalt zu gebieten, kam es Anfang des Monats zu polizeilichen Hausdurchsuchungen im vatikanischen Staatssekretariat und bei der Güterverwaltung. Nun veröffentlichte ein Investigativ-Journalist ein Buch, welches den Bankrott des Kirchenstaates ankündigt.